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Bundesliga

Umschwung in der Ruhr-Festung?

By 17. November 2010No Comments

Restlos überzeugend agierten die RWE Volleys Bottrop seit Saisonbeginn in der heimischen Dieter-Renz-Halle und stellten dabei ihre Fans mit drei Siegen aus drei Heimspielen zufrieden. Ein schweres Pflaster also für die NETZHOPPERS KW-Bestensee, die nach einem verkorksten Saisonstart am kommenden Sonntag als Letzter (VCO Berlin spielt außer Konkurrenz) in den Ruhrpott reisen.

Nicht nur auf Seiten der Brandenburger, die mit ihrem zweiten Saisonsieg dem Tabellenkeller entfliehen wollen, ist man sich der Bedeutung dieses Duells gewiss. Auch die Bottroper, in Person von Teammanager Wolfgang Donat, sprechen von einem „enorm wichtigen“ und „wegweisenden“ Spiel für den Verlauf der Saison, wobei sich beide Mannschaften in komplett unterschiedlichen Ausgangslagen befinden:

Während die Gäste um Kapitän Manuel Rieke nur eine der bisherigen sechs Partien siegreich gestalten konnten und Gegnern wie dem VC Gotha oder dem TV Rottenburg unnötig unterlagen, gehen die Gastgeber von Trainer Teun Buijs als Tabellenfünfter (8:4 Punkte) ins Spiel.
Durch die enorme Heimstärke und eine Qualitätssteigerung des Kaders im Sommer verwandelte sich die ehemalige Fahrstuhlmannschaft (zwei Auf- und Abstiege) aus dem Ruhrpott in einen ernstzunehmenden Anwärter auf die Playoff-Plätze, den auch die NETZHOPPERS diese Saison nachjagen.

So warben die RWE Volleys im Sommer erfolgreich um Spitzenkräfte wie Ex-Nationalspieler Eugen Bakumovski (Außenangriff, aus Haching), den brasilianischen Athleten Fernando Costa in der Diagonalen oder Zuspieler Lukas Kampa (aus Friedrichshafen), die nun gemeinsam mit einem niederländischen Quintett (Joram Maan, Sijme van Jaarsveld, Bas van Bemmelen, Alexander Stein und Trainer Beuijs) den Grundstein des Erfolges beim Revierclub bilden.

So attestiert NETZHOPPERS-Kapitän Manuel „Potse“ Rieke den leicht favorisierten RWE Volleys „kompaktes und konsequentes Spiel“ und verweist explizit auf die Stärken in Zuspiel, Block sowie Mittelangriff. Infolge der eigenen, „selbstverschuldeten“ Negativserie erachtet es der Zuspieler als besonders wichtig, jetzt nicht zu „verkrampfen“ und sich stets vor Augen zu halten, dass die Mannschaft die Qualität hat, um mit ein wenig mehr Cleverness wieder Siege einzufahren.

Das Gastspiel der NETZHOPPERS in der Dieter-Renz-Halle beginnt dabei aufgrund des Feiertages Totensonntag erst um 18 Uhr.

 

Paul Hofmann

Kommunikation NETZHOPPERS

 

 

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