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Bundesliga

„Wir wissen, was wir können.“

By 19. November 2010No Comments

Trotz des ernüchternden Saisonstarts mit lediglich einem Sieg aus den ersten sechs Spielen stellte sich Trainer Mirko Culic den unangenehmen Fragen zur Talfahrt seiner NETZHOPPERS KW-Bestensee. Im Interview stand er Paul Hofmann Rede und Antwort:

 

Mirko, schon weit vor Saisonbeginn hast du vorausgesagt, wie ausgeglichen die Volleyballbundesliga in dieser Spielzeit sein würde. Fühlst du dich nach den ersten Spieltagen in dieser Aussage bestätigt?

 

„Absolut. Die angesprochene Ausgeglichenheit wird sich bis zum letzten Spieltag zeigen. Es kann durchaus sein, dass letztlich das Satzverhältnis darüber entscheidet, welche Mannschaften in der Relegation um den Klassenerhalt zittern müssen oder in den Playoffs spielen dürfen.“

Die NETZHOPPERS haben zwar zuletzt eine Negativserie hingelegt, dafür aber die Duelle mit den beiden Topteams SCC Berlin und VfB Friedrichshafen schon hinter sich. Liegt ein erfolgreicher Abschluss der Hinrunde noch im Bereich des Möglichen?

„Ich hoffe natürlich, dass wir die aktuelle Negativserie möglichst bald ad acta legen können. Spätestens Anfang Dezember haben wir jedoch wieder die große Chance auf Punkte, da wir in unserem Hexenkessel Landkost-Arena auf den CV Mitteldeutschland treffen und wenig später in Berlin beim VC Olympia zu Gast sind.“

Woran mangelt es der Mannschaft in der momentanen Phase und wie gedenkst du, diese Mängel zu beheben?

„Derzeit fehlt uns einfach die Konstanz. Wir schaffen es nicht, unsere Stärken über die komplette Spieldauer auf das Feld zu bringen. Zudem haben wir Probleme mit der Annahme gezielter Flatteraufschläge, gegen die sich unser Annahmeriegel oft zu instabil präsentiert. Selbstverständlich arbeiten wir an diesen Schwächen im Training und versuchen diese Schritt für Schritt zu beheben.“

Welche Rolle spielt dabei Last-Minute-Neuzugang und Rückkehrer Sebastian Prüsener?

„Prüsis Abwehrfähigkeiten machen ihn als Libero natürlich besonders wichtig für uns. Des Weiteren bringt er Siegeswillen sowie Führungsqualitäten mit, die die Mannschaft in der momentanen Phase benötigt und die ihr gut zu Gesicht stehen.“

Im nächsten Spiel kommt es bei den RWE Volleys Bottrop zum Duell mit einem heimstarken Mitbewerber um die angestrebten Playoff-Plätze. Wäre ein Sieg im Ruhrgebiet das richtige Signal zur „Wiederauferstehung“ der Mannschaft?

„Die Qualität, die die Jungs gegenwärtig im Training an den Tag legen, stimmt mich optimistisch für das schwere Spiel in Bottrop. Natürlich wäre ein Sieg Balsam für uns und würde eine Menge Selbstvertrauen bringen. Allerdings wissen wir auch bei einer Niederlage noch, was wir können und werden weiter an uns glauben.“

 

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