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BundesligaNetzhoppers

Netzhoppers SolWo Königspark KW mit starker Heimleistung

By 14. Januar 2018No Comments

Nachdem der erneut sehr auffällig spielende Theo Timmermann den zweiten Matchball zum 3:0-Erfolg (25:19, 25:23, 25:14) des Volleyball-Bundesligisten Netzhoppers SolWo Königspark KW gegen den TV Rottenburg im gegnerischen Feld unterbringen konnte, riss Netzhoppers-Coach Miko Culic  freudestrahlend beide Arme in die Höhe. „Das war ein echt wichtiger Sieg im Kampf um Play-Off-Platz acht. Hätten wir diese Partie verloren, denn wäre es sicherlich echt schwer geworden, den achten Rang noch zu erreichen. So liegen wir aktuell nur drei Zähler hinter den Volleys Bisons Bühl, die wie ja in knapp zwei Wochen in unserer Halle empfangen.“

Die 556 Zuschauer in der Landkost-Arena trauten im ersten Satz kaum ihren Augen. Mit einer sehr konzentrierten Leistung, teilweise führten die Gastgeber mit zehn Zählern (17:7), wurde den Baden-Württembergern frühzeitig klar gemacht, dass es für sie sehr schwer werden würde, etwas Zählbares mitzunehmen. Culic musste zwar erneut auf den an einer Knieverletzung laborierenden Filip Gavenda verzichten, dafür saß Routinier Björn Andrae auf der Bank.

„Mein Team hat so stark gespielt, da konnte ich mir sogar erlauben, Björn über die gesamte Spieldauer zu schonen“, so der Coach der Dahmeländer, der von der Seitenlinie ziemlich entspannt mit anschaute, wie seine Mannschaft nach 25 Minuten den ersten Durchgang sicher mit 25:19 im Sack hatte.

Im zweiten Satz zeigten die Rottenburger, die zwischenzeitlich sogar mit 16:15 führten, so etwas wie Gegenwehr. Doch in der Schlussphase drehten die Netzhoppers auch diesen Abschnitt zu ihren Gunsten. Nach 28 Spielminuten stand ein knappes 25:23 auf der Anzeigetafel.

Im Schlussdurchgang zelebrierten die Brandenburger zeitweise Volleyballsport vom Feinsten. Fast jeder Abschluss landete erfolgreich im Feld des TV. Selbst Zuspieler Luke Herr, der nach dem Match mit der Goldmedaille für den wertvollsten Spieler ausgezeichnet wurde (MVP), gelangen vier Punkte. Beim 25:14-Sieg (23 Minuten) zeigten die Gäste aus Süddeutschland nur in kurzzeitigen Phasen Bundesliganiveau. „Wir standen diesmal in der Abwehr sehr gut und im Angriff hatten wir die nötige Präzision, um erfolgreich zu punkten“, freute sich Culic, „es war eine geschlossene Teamleistung, auf die wir in den zukünftigen Begegnungen sicherlich aufbauen können.“

Diese Zusammengehörigkeit wird bereits am kommenden Sonnabend, dem 20. Januar, dringend von Nöten sein, wenn die Netzhoppers um 19.30 Uhr beim deutschen Rekordmeister VfB Friedrichshafen antreten müssen. „Das wird eine richtig schwere Aufgabe für uns werden“, weiß Culic im Vorfeld der Partie beim Tabellenführer.

Bilder zum Spiel von Dagmar Jaschen und Wolfgang Purann.

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