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Netzhoppers KW-Bestensee empfangen die Unitede Volleys

Von 7. Februar 2020 Keine Kommentare
Nur drei Tage nach dem sensationellen 3:1-Erfolg beim deutschen Rekordmeister VfB Friedrichshafen hat Volleyball-Bundesligist Netzhoppers KW-Bestensee die nächste schwierige Aufgabe vor der Brust. Um 18 Uhr empfangen die Dahmeländer in der Bestenseer Landkost-Arena am Sonnabendabend den Tabellendritten United Volleys Frankfurt am Main. An den Hinspielerfolg erinnert sich Netzhoppers-Coach Mirko Culic noch ganz genau. „Bei unserem 3:1-Sieg ist uns fast alles gelungen, es war ein tolles Match meines Teams“, so der 57-Jährige, der mit seinem Team derzeit auf einer richtigen Erfolgswelle schwimmt.
Von den bisherigen vier Partien im neuen Jahr konnten die Netzhoppers die letzten drei (Friedrichshafen, Bühl und Düren) gewinnen und bei der knappen 2:3-Niederlage beim Deutschen Meister BR Volleys einen im Vorfeld nicht eingeplanten Punkt entführen. Aber auch bei den Hessen läuft es derzeit richtig gut, denn sie gewannen die vergangenen fünf Begegnungen (Lüneburg, Friedrichshafen, Bühl, Eltmann und Düren). Die letzte Niederlage des Teams stammt vom 22. Dezember, als es sich in der Berliner Max-Schmeling-Halle knapp mit 2:3-Sätzen den BR Volleys geschlagen geben musste.
Um im Kampf um die Meisterschaft doch noch ein ordentliches Wörtchen mitreden zu können, verpflichteten die Frankfurter vor sieben Tagen mit Jochen Schöps einen deutschen Volleyball-Superstar, der  mithelfen soll, in den verbleibenden  sechs Partien der regulären Saison so viele Punkte wie möglich zu holen, um Hypo Tirol Alpen Volleys Haching doch noch vom zweiten Platz zu verdrängen, denn die Mannschaft aus Innsbruck hat derzeit nur drei Zähler mehr auf dem Konto (35) als die United Volleys.
Beim klaren 3:0-Erfolg der Frankfurter gegen die SVG Lüneburg kam der 36-jährige Diagonalangreifer, der insgesamt 318 Mal für die deutsche Nationalmannschaft aufgelaufen ist, noch nicht zum Einsatz. Der dreifache Deutsche Meister – die Titel gewann er von 2005 bis 2007 mit dem VfB Friedrichshafen – wusste auch warum: „Das lag daran, dass meine Mitspieler aktuell sehr gut spielen und richtig gut miteinander harmonieren. Es ist auch nicht so, dass ich nach Frankfurt gekommen bin und sofort einen Stammplatz im Team bekomme. Und ehrlich gesagt gibt es mein derzeitiges Niveau auch noch nicht her, irgendwelche Ansprüche zu stellen.“
Schoeps spielte bis zum vergangenen Dezember bei Police Katar und hat auch in Asien regelmäßig mitbekommen, was so in der Deutschen Volleyball-Bundesliga alles passiert. Ihm ist in Katar auch nicht entgangen, dass sein neuer Verein die Hinbegegnung gegen die Netzhoppers verloren hatte. „Dieses Ergebnis hatte mich damals schon etwas überrascht. Auch ist mir derzeit bekannt, dass die Netzhoppers in der Liga aktuell richtig gut drauf sind. Der Sieg des Teams in Friedrichshafen war natürlich schon eine kleine Sensation“, so der zwei Meter große United-Akteur. Schoeps ist aber auch klar, dass Frankfurt nicht nach Bestensee gereist ist, um auch das zweite Duell gegen die Brandenburger zu verlieren. „Wir wollen uns für die Hinspielniederlage revanchieren und den sechsten Sieg in Folge einfahren.“
Ganz besonders freut er sich auf die Stimmung in der Landkost-Arena und auf zwei ehemalige Weggefährten: „Es ist wirklich schön, mal wieder Nationalmannschaftskollege Dirk Westphal und Jan Jalowietzki, den ich noch aus Friedrichshafener Zeiten kenne, wiederzusehen. Von der super Atmosphäre in der Halle haben mir schon meine Mitspieler vorgeschwärmt.“

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