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James Weir im Interview

By 9. Oktober 2020No Comments
James Weir kann den Saisonstart am Sonnabend, dem 17. Oktober, kaum noch erwarten. In sieben Tagen haben die Dahmeländer um 18 Uhr den Deutschen Rekordmeister VfB Friedrichshafen in der Landkost-Arena zu Gast. Für den australischen Sommerneuzugang wird es erst das dritte Duell gegen die Mannschaft vom Bodensee sein. Die ersten beiden Partien gegen den VfB bestritt er in der vergangenen Saison noch mit dem TV Rottenburg, für den der 40-fache Nationalspieler in der wegen dem Coronavirus abgebrochenen Spielzeit 2019/2020 unter Vertrag stand.
„Wir haben in der Vorbereitung echt hart gearbeitet und freuen uns auf den Ligastart. Ich denke, gegen Friedrichshafen sollte für uns durchaus etwas im Bereich des Möglichen sein, weil der VfB erfahrungsgemäß am Anfang einer Saison noch nicht in Bestform agieren wird“, ist sich der 2,04m große Mittelblocker sicher, der seinem Trainer Christophe Achten aus Rottenburg mit nach Bestensee gefolgt ist.
„Als Christophe mich fragte, ob ich bei auch den Netzhoppers spielen möchte, zögerte ich keine Sekunde, ihm meine Zusage zu geben“, schildert der Australier, der am 20. Juli 1995 in Saskatoon (Kanada) geboren wurde. Als er zwei Jahre alt war zog seine Familie in die australische Hauptstadt Canberra. Sein Volleyballkarriere begann Weir 2013 bei Canberra Heat. Mit dem Verein wurde er in der Saison 2013/14 australischer Vizemeister. Außerdem hatte er ein Stipendium des Australian Institute of Sport und spielte in der Junioren-Nationalmannschaft.
Von 2014 bis 2019 studierte der Mittelblocker an der kanadischen Brandon University und spielte in der Universitätsmannschaft Bobcats. 2019 nahm er mit der australischen Nationalmannschaft an der Nations League teil. Für die A-Nationalmannschaft absolvierte der 25-Jährige bisher 40 Einsätze. Danach wechselte er vor der Saison 2019/2020 zum deutschen Bundesligisten TV Rottenburg.
Den Wechsel zu den Netzhoppers hat Weir bisher noch keine Sekunde bereut. „Die Mannschaft hat mich wirklich super aufgenommen. Zugute kam mir sicherlich, dass ich mit Johannes Mönnich noch einen Spieler aus Rottenburg kannte, der mit mir zusammen nach Bestensee gewechselt ist“, sagt der Australier, der mit noch einem Akteur der Netzhoppers schon in seiner Karriere zusammengespielt hat.  In seiner Zeit bei den Bobcats in Kanada gehörte Netzhoppers-Neuzugang Byron Keturakis ebenfalls zum Team der Brandon University.
„Mit Byron hat sich im Laufe der Jahre eine richtig kleine Freundschaft entwickelt. Ich wohne auch mit ihm zusammen in Köthen und ich finde es richtig gut, dass wir erneut zusammen in einer Mannschaft spielen. Wir verbringen auch die Freizeit gemeinsam. Erst in der letzten Woche nahm uns Hennry Stock mit nach Klein Wall zum Forellenangeln“, berichtet der Mittelblocker, der seine Stärken ganz genau kennt. „Ich bin in der Blockarbeit richtig gut, so dass ich da sehr oft direkte Punkte erziele. Bekomme ich die Möglichkeit zum Schmettern, dann versuche ich natürlich auch, auch diese Chance zu nutzen.“
Mit seinen erst 25 Jahren ist er noch lange nicht am Ende seiner Volleyballkarriere angekommen und kann deshalb noch sehr viel lernen – am meisten von Teamkollege und Ex-Nationalspieler Dirk Westphal. „Dirk ist ein sehr erfahrener Spieler, der mir unheimlich viele Tipps gibt, wie ich mich noch verbessern kann. Dafür bin ich ihm sehr dankbar“, fügt Weir hinzu.

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