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BundesligaNetzhoppers

Fehlstart in die Playoffs

By 22. März 2022No Comments
Am Sonntagnachmittag hat Volleyball-Bundesligist Energiequelle Netzhoppers KW-Bestensee das erste Playoff-Spiel bei den SWD Powervolleys Düren mit 0:3-Sätzen (26:28, 19:25, 21:25) verloren. „Wir sind sehr verkrampft ins Match gestartet, uns fehlte im ersten Satz die Lockerheit aus den vergangenen Spielen. Wir konnten Königs Wusterhausen nicht unser Spiel aufzwingen. Das lag auch daran, dass wir in den vergangenen Wochen kaum richtig zusammen trainieren konnten, da insgesamt elf Spieler positiv auf Corona getestet wurden“, sagte der aus Kyritz stammende Erik Röhs nach dem Spiel, „wir sind jedenfalls super glücklich darüber, dass wir hinten heraus das Match noch gewannen.“
Die Gäste mussten in der Arena auf die beiden Leistungsträger Theo Timmermann wegen Problemen an der Achillessehne und auf den ebenfalls verletzten Mittelblocker Yannick Goralik verzichten. Dafür stand der Ex-Dürener Dirk Westphal nach seiner auskurierten Schulterverletzung nach vielen Monaten wieder einmal in der Startaufstellung. Die Brandenburger hatten im ersten Satz anfangs etwas Probleme (3:5), fingen sich relativ schnell und gingen nach einem präzisen Schmetterball von Brandon Rattray mit 7:5 in Führung. Der US-Amerikaner agierte auch in den folgenden Minuten beim Abschluss bärenstark und sorgte auch für den Punkt zum 16:13. Stefan Kaibald vergab anschließend sogar die Chance zum 18:13, als er am SWD-Block scheiterte. Besser machte es der Este wenige Sekunden später mit dem Punkt zum 19:15. Rattray sorgte mit dem 21:17 eigentlich für eine kleine Vorentscheidung – das war sie jedoch nicht. Die Powervolleys kamen nach zwei Assen von Erik Röhrs und einem Block von Tim Broshog zum 22:22-Ausgleich. Pech hatte dann Rattray nach vier Satzbällen für sein Team mit dem letzten Abschluss des Abschnitts, denn der Block von Düren landete knapp im Aus, doch die Linienrichterin gab völlig unverständlichweise den Punkt zum 28:26 für Düren.
Auch im zweiten Durchgang gingen die Brandenburger durch Westphal mit 9:8 das erste Mal in Führung. Es gelang in der Folgezeit vorerst keiner Mannschaft, sich einen größeren Vorsprung zu erspielen (10:10, 13:13). Nach zwei Assen und einem weiteren erfolgreichen Abschluss von Sebastian Gevert setzte sich Düren auf 18:14 ab. Diesen Vorsprung ließ sich der Vorrunden-Zweite auch nicht mehr nehmen. Nach einem Aufschlagfehler von Rattray zum 19:25 hatte das Team aus Nordrhein-Westfalen auch den zweiten Satz im Sack.
Nach einer lautstarken Ansprache von Coach Tomasz Wasilkowski in der kurzen Wechselpause startete sein Team mit einer 3:2-Führung in den dritten Abschnitt. Wie schon im Satz zuvor gelang es den Dahmeländern beim Block nicht, die hammerharten Abschlüsse von Gevert zu stoppen. Der SWD-Akteur konnte bei seiner zwischenzeitlichen Ein-Mann-Show teilweise schalten und walten wie er wollte und sorgte mit dem 5:4 auch für einen Führungswechsel. Mit seinem vierten Ass baute Erik Röhrs den Vorsprung auf 10:7 aus. Die Powervolleys hatten nach einer dreiwöchigen Spielpause nicht wirklich große Lust, in einen vierten Satz zu gehen. Aus diesem Grund hielt das SWD-Team das Tempo weiterhin hoch und seine Fehlerquote sehr niedrig. Als Gevert auf 16:11 erhöhte, war die Gegenwehr der Netzhoppers gebrochen. Wasilkowski brachte zwar noch Johannes Mönnich und Kapitän Mario Schmidgall auf die Platte, doch diese Wechsel kamen viel zu spät und zahlten sich nicht mehr aus. Die Powervolleys spielten die Begegnung locker zu Ende, die beiden Asse von Mönnich zum 18:22 und 19:22 brachten die Wende leider nicht mehr. Gevert sorgte mit dem 24:21 für den ersten Matchball, den Tomas Kocian mit einem Ass zum 25:21 eiskalt ausnutzte.
Zu den wertvollsten Spielern wurden bei den Gastgebern völlig zurecht Sebastian Gevert (Goldmedaille) und bei den Netzhoppers Libero Kamil Ratajczak (Silber) gewählt.

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