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BundesligaNetzhoppers

Playoff-Viertelfinale – es geht los

By 19. März 2022No Comments
Nach einer Pause von zwei Wochen startet Volleyball-Bundesligist Energiequelle Netzhoppers KW-Bestensee am Sonntag in die Playoffs. In der Arena Kreis Düren müssen die Dahmeländer um 15 Uhr beim Liga-Spitzenteam SWD Poervolleys Düren antreten. Die Mannschaft aus Nordrhein-Westfalen spielt bisher eine starke Saison und beendete die Hauptrunde auf einem ganz starken zweiten Rang hinter dem Deutschen Meister BR Volleys. Dass die Truppe von Chefcoach Rafał Murczkiewicz  durchaus mit den Hauptstädtern mithalten kann, bewiese sie eindrucksvoll am 23. Februar, als sie in der Max-Schmeling-Halle gegen die Berliner einen 3:1-Erfolg feiern konnte. Es war die bisher einzige Niederlage in dieser Volleyball-Saison für den Titelverteidiger.
Großen Respekt vor dem Playoff-Gegner hat jedenfalls Netzhoppers-Kapitän Mario Schmidgall. „Düren ist ein ganz starkes Team, das auch deutlich besser besetzt ist als zum Beispiel der VfB Friedrichshafen. Diese Aufgabe wird auf alle Fälle eine ziemlich schwere werden“, weiß der Zuspieler ganz genau. Auch eine der Stärken des Gegners kennt Schmidgall: „Düren schlägt wahnsinnig gut auf.“ Aber er weiß auch, dass gegen Düren etwas im Bereich des Möglichen sein kann. „Wir werden in jedem Satz unsere Chancen bekommen. Für uns wird es wichtig sein, von Anfang an voll da zu sein. Auch wenn wir zwischendurch ein paar Punkte hinten liegen sollten, dürfen wir die Köpfe nicht hängen lassen und müssen weiter an unsere Stärken glauben.“
Ob Schmidgall in Düren überhaupt spielen kann, wird Coach Tomasz Wasilkowski erst kurz vor dem Match entscheiden, da sein Kapitän sich in Quarantäne befand. „Ich wurde positiv auf das Coronavirus getestet, konnte aber am Mittwoch wieder am Mannschaftstraining teilnehmen. Aus diesem Grund bin ich guter Ding für das Spiel in Düren“, berichtet er.
Ähnlich wie sein Spieler sieht auch Wasilkowski den Playoff-Gegner: „Düren hat unheimlich viele gute Akteure in seinen Reihen. Ein dickes Lob geht auch an meinen Kollegen Rafał Murczkiewicz, der bisher einen echt guten Job ablieferte. Natürlich sind die Powervolleys der große Favorit, aber wir werden versuchen, das Unmögliche zu erreichen. Es sind vorerst zwei Spiele, in denen alles möglich ist. Dass es immer wieder Überraschungen gibt, zeigte erst am vergangenen Wochenende WWK Volleys Herrsching, die beim großen Favoriten VfB Friedrichshafen mit 3:2 siegten. Wir freuen uns auf das Match am Sonntag und werden natürlich alles geben, um die Dürener in eigener Halle etwas zu ärgern“, kündigt der Pole an.
Dass die Dahmeländer durchaus in der Lage sind, Erfolge gegen den Playoff-Konkurrenten einzufahren, bewiesen sie in den bisherigen 29 Duellen in Liga und Pokal gegen die Powervolleys bereits schon zwölf Mal. Besonders der 3:2-Erfolg im DVV-Pokal in der Landkost-Arena am 8. November 2020 dürfte den Powervolleys noch heutzutage sehr schwer im Magen liegen. Der letzte  Sieg der Netzhoppers in Düren ist aber schon fünf Jahre her. Am 5. Februar 2017 gelang den Dahmeländern dort ein klarer 3:1-Erfolg.
Im Gegensatz zu den Brandenburgern, bei denen bisher nur Max Schulz einen laufenden Vertrag für die kommende Serie hat, legen die Powervolleys jetzt schon die ersten Grundlagen für die neue Spielzeit. So konnte der Verein bereits die Vertragsverlängerung vom aus Kyritz an der Knatter stammenden 20-jährigen Außenangreifer  Erik Röhrs bekanntgeben. Auch Außenangreifer Tobias Brand sowie Kapitän und Mittelblocker Michael Andrei werden in der kommenden Saison weiterhin das SWD-Trikot tragen.
Das Rückspiel in der Landkost-Arena wird am Donnerstag, dem 24. März, um 19 Uhr mit Zuschauern ausgetragen. Sollte noch eine dritte Partie notwendig sein, dann wird diese am Sonntag (27. März) um 17.30 Uhr in Düren gespielt.
Die Auswärtspartie wird live im Bounce House übertragen.

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