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Ein Sieg und eine Niederlage – das Ergebnis des Wochenendes

By 15. November 2020No Comments
Mit einem Sieg und einer Niederlage beendete Volleyball-Bundesligist Netzhoppers KW-Bestensee den Doppelspieltag in der Landkost-Arena am vergangenen Wochenende. Im ersten Match mussten sich die Dahmeländer am Samstagabend dem Tabellenführer Volleyball Bisons Bühl mit 1:3-Sätzen (23:25, 25:22, 21:25, 23:25) geschlagen geben. Am Sonntagnachmittag setzten sich die Brandenburger dann gegen das Nachwuchsteam vom VC Olympia Berlin klar mit 3:0 (25:22, 25:13, 25:21) durch. Durch diesen dritten Saisonerfolg verbesserten sich die Brandenburger in der Tabelle mit jetzt acht Punkten auf den vierten Rang.
Besonders verärgert war Netzhoppers-Coach Christophe Achten über die sicherlich vermeidbare Niederlage gegen den weiterhin ungeschlagenen Ligaspitzenreiter aus Bühl, der erst vor Kurzem mit einem Überraschungssieg gegen den amtierenden Deutschen Meister Berlin Volleys für Aufsehen gesorgt hatte. „Gegen Bühl war für uns deutlich mehr drin. Mich hat die Leistung meiner Jungs wirklich geärgert, da sie deutlich besser Volleyball spielen können“, sagte der Belgier nach der Niederlage.
Mit zwei schnellen Punkten lagen die Dahmeländer in Durchgang eins mit 2:0 vorn. Die Gäste zeigten sich jedoch nur kurz geschockt und zogen nach einem 4:0-Lauf auf 4:2 davon. Bis zum 7:8 konnten die Gastgeber mit den sehr stark im Abschluss agierenden Bühler mithalten, die dann jedoch nach einem kurzen Zwischenspurt bis auf 16:10 enteilten. Die Netzhoppers fingen sich jedoch wieder und gingen ihrerseits mit 21:20 in Führung. Beim 23:23 konnte Matthäus Jurkovics den Schmetterball von Karli Allik erfolgreich blocken. Alliks anschließender Abschluss landete auf der rechten Seite im Aus, sodass sich die Bisons Satz eins nach 28 Minuten mit 25:23 sichern konnten. „Wir haben den ersten Abschnitt viel zu einfach weggeschenkt, da wir viele leichte Fehler im Angriff gemacht haben. Ein Kompliment muss ich aber auch dem Gegner machen, der in der Schlussphase echt gut geblockt hat“, konstatierte Achten.
Der folgende Abschnitt ähnelte in der Anfangsphase dem vorhergehenden, denn erneut rannten die Netzhoppers beim 7:8 einem Rückstand hinterher. Doch dieses Mal ließen sie sich von den Volleys nicht den Schneit abkaufen und gingen selbst nach dem dritten erfolgreichen Block von Byron Keturakis mit 19:15 in Front. Diese Führung retteten die Brandenburger letztlich auch ins Ziel, als Bisons-Akteur Tomas Lopez ein fehlerhaftes Zuspiel unterlief, das zum 25:22 für die Netzhoppers führte.
Auch im dritten Durchgang erwischten die Baden-Württemberger den besseren Start, da dem Team aus dem Süden deutlich weniger Fehler in der Annahme passierten, als es bei den Netzhoppers der Fall war. Hinzu kam ein im Abschluss sehr effizient agierender Edvinas Vaskelis, denn gegen seine sehr platzierten Schmetterbälle hatten die Hausherren oftmals kein Mittel parat. Insgesamt gelangen dem wertvollsten Spieler der Partie 19 Punkte. Nach 29 Minuten konnte Bühl Satz drei mit 25:21 erfolgreich beenden.
Auch im letzten Abschnitt lief das Achten-Team von Anfang einem Rückstand hinterher (0:2, 4:6, 7:9). Ein sehr starker Block von Keturakis gegen Paul Henning brachte nach 16 Minuten eine 13:12-Führung für die in Grün spielenden Brandenburger. Bis zum 17:17 war der Schlussabschnitt weiterhin sehr ausgeglichen und hart umkämpft. Doch da Bühl in den Aktionen am Netz – wie bereits in den Durchgängen zuvor – viel weniger leichte Fehler als die Netzhoppers produzierte, holten sich die Bisons auch Satz Nummer vier mit 25:23.
„Bühl hat gut gespielt und sicherlich auch verdient diese Partie gewonnen. Aber wir haben heute nicht das gezeigt, was wir wirklich können“, resümierte der kanadische Zuspieler Byron Keturakis, dem im gesamten Spiel fünf erfolgreiche Blockaktionen gegen die Gäste aus dem Süden der Republik gelungen waren.
Gegen den VCO Berlin merkte man den Netzhopppers vom ersten Ballwechsel an, dass sie auf Wiedergutmachung für die zweite Heimniederlage am Tag zuvor gegen die Volleyball Bisons Bühl aus waren. „Mir hat sehr gefallen, wir konzentriert meine Jungs gegen den VCO agiert haben. Ich denke, wir haben den erwarteten Pflichtsieg eingefahren, den ich auch von meiner Mannschaft gefordert habe“, berichtete Achten, der einen sehr ausgeglichenen ersten Satz erlebte. Zwischenzeitlich lag das Nachwuchsteam aus der Hauptstadt sogar mit zwei Punkten in Führung (16:14, 18:16). Doch in der Schlussphase spielten die Netzhoppers ihre ganze Erfahrung aus, um nach 25 Minuten Durchgang eins mit 25:22 zu holen.
Im folgenden Abschnitt konnten die Gäste überhaupt nicht mit den Dahmeländern mithalten. Für einen Traumstart sorgte MVP Theo Timmermann, der mit sechs Aufschlägen in Folge sein Team mit 6:0 in Führung brachte. „Da haben wir nicht gut ausgesehen“, analysierte Gästekapitän Erik Röhrs. Beim Stand von 16:4 konnte Achten sich den Luxus erlauben, fast seiner kompletten Bank Spielpraxis zu ermöglichen. „Jeder, der rein kam, hat seine Sache toll gemacht“, verteilte der Coach ein Extralob an seine Schützlinge, die nach nur 22 Minuten den zweiten Satz klar und deutlich mit 25:13 im Sack hatten. Durchgang Nummer drei wurde zwar wieder etwas enger, doch am Ende stand ein 25:21 für die Gastgeber auf der Anzeigetafel.
Fotos bei Dagmar Jaschen

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