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BundesligaNetzhoppers

TSV Unterhaching zu Gast in der Landkost-Arena

By 4. Dezember 2020No Comments
Von der Papierform her hat Volleyball-Bundesligist Netzhoppers KW-Bestensee am späten Sonntagnachmittag eine etwas leichtere Aufgabe als in den vergangenen Wochen vor der Brust, denn in der Landkost-Arena, in der erneut keine Zuschauer erlaubt sind, ist der Tabellenvorletzte TSV Unterhaching ab 16 Uhr zu Gast. Dem Liganeuling aus München gelang nach sechs Saisonspielen noch kein einziger Punktgewinn. Lediglich zwei Sätze konnte die Mannschaft aus dem Osten Münchens bisher einfahren.
Trotzdem warnt Netzhoppers-Coach Christophe Achten sehr energisch vor dem kommenden Gegner. „Wir dürfen den TSV nur aufgrund seiner derzeitigen Tabellensituation sicherlich nicht unterschätzen. Im Team sind mit dem Brüderpaar Benedikt und Jonas Sagstetter zwei richtig gute Spieler, die für ordentlich Unruhe sorgen können“, weiß der belgische Trainer des Dahmeland-Teams, „besonders aufpassen müssen wir auf Jonas Sagstetter, der auf der Außenangreifer-Position ordentlich Druck machen kann. Ich kenne ihn noch, als er in der vergangenen Saison bei Heitec Volleys Eltmann und davor bei Hypo Tirol Alpenvolleys Haching gespielt hat.“ Nach dem Rückzug der Mannschaft aus Innsbruck kehrte der Münchner Vorortverein, der mit den Österreichern als gemischtes Team in der höchsten Spielklasse Deutschlands an den Start gegangen war,  wieder als eigenständiges Team in dieser Saison in die Eliteliga zurück.
Eigentlich wollten die Bayern ursprünglich in der Zweiten-Liga Süd um Punkte kämpfen, doch nach dem Lizenzentzug von Eltmann, dem freiwilligen Verzicht vom TV Rottenburg und dem Ende der Alpenvolleys bekam Unterhaching eine  nachträgliche Vergabe der Lizenz, die auch nur möglich wurde, wonach freie Plätze zur Saison 2020/21 in der Bundesliga zur Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie an Lizenznehmer aus einer unteren Spielklasse vergeben werden konnten.
„Eigentlich hatten wir mit der Bundesliga erst mal abgeschlossen“, erklärte Mihai Paduretu, der Geschäftsstellenleiter des TSV Unterhaching, noch vor ein paar Monaten auf der Facebookseite des Vereins „doch der Wunsch, wieder in die Erste Liga zurückzukehren, wäre schon dagewesen.“ Das in der Bundesliga ein deutlich anderer Wind weht, bekamen die Unterhachinger in ihren ersten Saisonpartien deutlich zu spüren. Vielleicht kommt der Mannschaft vor dem Spiel bei den Netzhoppers zugute, dass sie bereits am Samstag etwas für ihre Selbstvertrauen tun kann, denn um 16 Uhr spielt der TSV beim ebenfalls punktlosen Ligaschlusslicht VCO Berlin.
Auch die Netzhoppers konnten  in einem kurzfristig anberaumten Testspiel am vergangenen Donnerstagabend etwas für ihr Selbstvertrauen tun, denn die Test-Partie beim VCO gewannen die Brandenburger mit 3:1-Sätzen. „Besonders Libero Levin Gust hat ein gutes Spiel in Berlin gemacht“, lobt Achten seinen Spieler, „drei Punkte sind jetzt gegen Unterhaching Pflicht!“
Das Spiel wird wieder live auf sporttotal.tv übertragen.

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