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BundesligaNetzhoppers

Netzhoppers wagen großen Schritt

By 2. Dezember 2020No Comments
Durch einen schwer erkämpften 3:2-Erfolg beim Deutschen Meister und Pokal-Titelverteidiger BR Volleys am 25. November im Viertelfinale des DVV-Pokals ist Volleyball-Bundesligist Netzhoppers KW-Bestensee der sicherlich etwas überraschende Einzug ins Halbfinale des diesjährigen Wettbewerbs gelungen. In diesem treffen die Brandenburger am Donnerstag, dem 10. Dezember, um 20 Uhr auf Ligakonkurrent WWK Volleys Herrsching. Diese Begegnung kann aber nicht in der heimischen Landkost-Arena ausgetragen werden, sondern findet in der Potsdamer MBS-Arena statt.
Teammanagerin Britta Wersinger weiß auch genau warum: „Natürlich hätten wir sehr gerne gegen die Bayern in unserer Halle gespielt. Da dieses Match aber live im Fernsehen von Sport1 übertragen wird, mussten wir uns einen anderen Spielort suchen. Um eine reibungslose Übertragung gewährleisten zu können, benötigt der Fernsehsender diverse technische Voraussetzungen, die es so in der Landkost-Arena nicht gibt.
Auch ein paar andere weitere wichtige Aspekte schreckten den bayrischen Fernsehsender aus Ismaning bei München ab, seine gesamte Technik am 10. Dezember in Bestensee aufzubauen. „Sport1 wollte umlaufende Zuschauerränge haben, die es ja bei uns nur gibt, wenn Fans in der Halle anwesend sind.  Das ist ja derzeit wegen des Coronavirus leider nicht erlaubt. Die Übertragung soll durch die Zuschauerreihen etwas attraktiver nach außen wirken“, sagt die Netzhoppers-Teammanagerin.
Die Netzhoppers-Teammanagerin stimmte sich mit den Verantwortlichen der deutschen Volleyball-Liga ab, um schnellstmöglich einen Ersatzspielort für das Pokal-Halbfinale gegen Herrsching finden zu können. „Uns wurde die Berliner Max-Schmeling-Halle und die Potsdamer MBS-Arena als Alternativ-Spielorte vorgeschlagen“, berichtet Wersinger, „da wir jedoch ein Verein aus Brandenburg sind wollten wir auch in unserem Bundesland bleiben. Aus diesem Grund haben wir uns für die Halle in der Landeshauptstadt entschieden. Der zweite Grund war sicherlich auch der finanzielle Aspekt, denn die Miete der Schmeling-Halle für einen Abend hätte unser Budget gesprengt.“
Ein großes Lob hat Wersinger auch für Teammanager Eugen Benzel vom Frauen-Volleyball-Bundesligisten SC Potsdam, der seine Heimspiele in der MBS-Arena austrägt, übrig. „Eugen war sofort Feuer und Flamme, als er von unseren Vorschlag hörte. Er kümmerte sich sofort darum, dass wir die Halle am 10. Dezember zur Verfügung haben. Eugen würde sich jedenfalls unheimlich freuen, wenn zwei Brandenburger Vereine das Pokalfinale in Mannheim erreichen könnten“, so Wersinger. Der SC Potsdam ist den Netzhoppers schon einen kleinen Schritt voraus, denn am 19. November gewann das Landeshauptstadt-Team sein Halbfinale gegen Stuttgart in der MBS-Arena klar mit 3:1-Sätzen.
„Sehr gefreut habe ich mich darüber, dass der SC Potsdam mit seinen Helfern den kompletten Hallenaufbau übernimmt. Wir müssen nur noch Netz- und Fußbodenaufkleber anbringen. Eugen unterstützt mich zudem sehr bei der Kommunikation mit Sport1, da schon oftmals Bundesligaspiele des SC Potsdam live übertragen wurden. Sein Erfahrung mit dem Fernsehsender kommt mir sehr zugute“, berichtet Wersinger, die derzeit sehr viele Telefonate führen muss, um einen guten Ablauf des Pokal-Halbfinales gewährleisten zu können.
Die Übertragung auf Sport 1 startet um 20:15 Uhr als Konferenzschaltung. Am gleichen Spieltag wird die zweite Halbfinalbegegnung VfB Friedrichshafen gegen die United Volleys Frankfurt ausgetragen.

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