Bundesliga

Timeout mit Manuel Rieke

Von 13. Dezember 2010Keine Kommentare

„Volleyball hat mich im Gegensatz zu anderen Sportarten schon immer gefesselt“, weiß Manuel Rieke zu berichten. Doch um ein Haar hätten wir unseren Kapitän nie auf dem Spielfeld, geschweige denn in einem NETZHOPPERS-Trikot in Aktion erlebt.

Anno 1991 begann die Karriere des Zuspielers auf Anregung seines Vaters in einer AG der WSG Potsdam Waldstadt. Auch simple Spielformen erfüllten den heute 28-Jährigen mit Freude, eh ein Trainerwechsel jegliche Abwechslung im und Motivation zum Training nahm und das Talent dazu verleitete, des Öfteren mal eine Übungseinheit zu „schwänzen“. Dem besonderen Engagement des Trainer-Urgesteins Arno Goretzko ist es zu verdanken, dass „Potse“ diese Phase der Lustlosigkeit überwand und ihr einen steilen Aufstieg folgen ließ, der in Meistertiteln und Länderspielen gipfelte. Manuel kennen die meisten Fans nur im verschwitzten Trikot aus der „Brandenburger Hölle“. Dabei ist natürlich auch sein Leben abseits des Feldes interessant, in das sein „Timeout“ einen Einblick gewährt:

Restaurant oder Imbiss?
„Sowohl als auch. Ich gehe liebend gern ins Restaurant, um dort an Sonntagen mit Freunden zu Brunchen oder einfach zu jeder Tageszeit zu essen. Am liebsten habe ich die italienische Küche. Ich esse aber auch gern mal einen Döner, den es ja für gewöhnlich am Imbiss gibt.“

Stadt oder Land?
„Ich liebe das Leben in der Stadt. Vor allem Berlin hat es mir angetan. Zu jeder Tageszeit ist hier was los, es wird so viel angeboten und trotzdem gibt es genug ruhige Ecken in Berlin. Ich würde den Trubel und die Vielfältigkeit der Großstadt vermissen.
Das Land ist für mich im höheren Alter interessant: Ein Haus auf dem Land, mit Kamin und allem ist das, was ich mir vorstelle, um alt zu werden. Allerdings sollte das Haus im Umland einer Großstadt liegen. Vielleicht dann Bestensee oder Königs Wusterhausen?!“

Tee oder Kaffee?
„Ich bin ein absoluter Kaffeetrinker. Dieses Getränk ist ein fester Bestandteil in meinem Tagesablauf – ob zum Frühstück mit meiner Freundin oder auf dem Weg zum Training. Auf Tee greife ich höchstens mal im Falle einer Krankheit zurück, dann aber nur mit Zucker oder Honig.“

Rock oder Elektro?
„Ganz klar Elektro. Mit Rock konnte ich noch nie etwas anfangen, weder mit der Musik noch mit dem Tanzen dazu und schon gar nicht mit dem Aussehen echter „Hardcore-Rockanhänger“.
Elektro dagegen ist meine Musikrichtung. Schon früher fand ich Maruscha und Charly Lownoise & Mental Theo gut.“

Wohnung oder Haus?
„Momentan bevorzuge ich die Wohnung. Nicht zu groß, nicht zu klein, mitten im Zentrum der Großstadt – so stelle ich mir das vor. Das Haus kann warten, ist aber ein fester Bestandteil meiner Zukunftspläne.“

Strand oder Berge?
„Beides zusammen ist einfach nur genial. Ich war mit meiner Freundin im Urlaub auf Mallorca und habe beides in unmittelbarer Nähe zueinander kennengelernt. Ich mag beides sehr, aber so nahe zusammen ist es natürlich atemberaubend.“

Süßes oder Herzhaftes?
„Süß“ war seltsamerweise noch nie meine Geschmacksrichtung. So habe ich damals meiner Schwester die Schokolade aus meinem Adventskalender überlassen. Welches Kind macht das schon?!
Würde es dagegen einen Kalender mit Wurst geben, dürfte mir niemand ungestraft etwas wegnehmen. Ich ziehe eine Stulle mit Leberwurst einer Schokolade vor.“

 

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