Bundesliga

Niederlage im Vier-Punkte-Spiel

Von 13. März 2010Keine Kommentare

Im wichtigen Spiel um eine gute Ausgangsposition für die Play-offs  ist es den Netzhoppers nicht gelungen, ihre beste Leistung abzurufen. Gegen den direkten Konkurrenten TV Bühl verloren sie in 106 Minuten mit 1:3-Sätzen (18:25, 26:24, 23:25, 22:25). Dank Schützenhilfe vom VC Franken sind die Brandenburger nun trotzdem definitiv in den Play-offs.

Mirko Culic hatte vor dem Gegner mit folgenden Worten gewarnt: „Wenn die Annahme bei ihnen stimmt, dann sind sie nicht zu stoppen.“ Unglücklicherweise behielt der Netzhoppers-Trainer Recht. Seine Spieler waren nicht in der Lage, den warnenden Worten ihres Trainers entsprechende Taten folgen zu lassen. Anstatt mit druckvollen Aufschlägen die Annahme der Bühler in Bedrängnis zu bringen, fabrizierten die Netzhoppers 24 Aufschlagfehler. Somit entfaltete der TV Bühl unbedrängt sein variables Angriffsspiel. Bei den Netzhoppers lief hingegen im ersten Satz nicht viel zusammen. Ihnen passierten zu viele Fehler in allen Spielelementen. Bühl sicherte sich den Satz folgerichtig souverän mit 25:18.

Im zweiten Spielabschnitt setzte sich die Truppe von Mirko Culic von Beginn an ab. Die anfängliche 6:4-Führung wurde sogar noch um zwei Punkte ausgebaut und bis zum 16:12 verteidigt. Danach gab es einen kleinen Bruch im Spiel. Es fehlte die Durchschlagskraft im Angriff, so dass Bühl noch einmal herankam. Nach dem Ausgleich zum 23:23 behielten die Brandenburger jedoch die Nerven und zitterten den Satz nach Hause.

Die Sätze drei und vier nahmen einen fast identischen Verlauf an. Bis zum 5:5 verliefen sie ausgeglichen. Danach setzte sich Bühl lediglich um zwei Punkte ab, die sie jedoch beide Male bis zum Ende verteidigten. Der TV Bühl schaffte es stets mit seinen Angriffen Druck zu machen, wohingegen die Netzhoppers nie die nötige Sicherheit fanden.

Allgemein gesehen war es ein spannendes, aber vom Niveau her nicht allzu hochwertiges Spiel, das mit dem TV Bühl einen verdienten Sieger hatte.

Trainer Culic analysierte das Spiel folgendermaßen: „Wir haben einfach zu viele leichte Fehler gemacht und zu unsicher agiert. Außer Christoph Eichbaum (20 Punkte) und Florian Karl im Aufschlag haben unsere Leistungsträger ihr Potenzial nicht abgerufen.“ 
Freuen konnte sich Culic jedoch darüber, dass die RWE Volleys Bottrop beim VC Franken unterlegen waren und die Netzhoppers somit sicher in den Play-offs stehen.

Hinterlasse einen Kommentar

1 + 1 =

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.