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BundesligaNetzhoppers

Netzhoppers SolWo Königspark KW unterliegen ganz klar

By 28. Januar 2018No Comments

Die Volleyball Bisons Bühl gehören in dieser Saison sicherlich nicht zu den Lieblingsgegner von Bundesligist Netzhoppers SolWo Königspark KW. Nachdem die Truppe von Trainer Mirko Culic das Hin- und das Pokalspiel in Bühl jeweils mit 0:3-Sätzen verloren hatte, ging auch die Heimpartie gegen die Truppe aus Baden-Württemberg klar mit 3:0 (32:30, 25:19, 25:19) an die Süddeutschen. „Ich bin sehr enttäuscht, denn Bühl ist nicht so viel besser, dass sie uns in den vergangenen drei Duellen so klar schlagen konnten“, sagte Culic unmittelbar nach dem Ende des Matches, „wahrscheinlich bedeutete diese Niederlage das Play-Off-Aus für mein Team, aber solange wir rechnerisch die Möglichkeit haben, den achten Rang zu erreichen, werden wir sicherlich nicht aufgeben.“

Die 472 Zuschauer sahen einen spannenden ersten Durchgang, in dem die Führung zwischen den beiden Mannschaften regelmäßig wechselte. Beim Stand von 15:13 erarbeiteten sich die Brandenburger einen kleinen Vorsprung, den die Bisons jedoch relativ schnell wieder egalisiert hatten (19:19). Die Schlussphase des Satzes war von der Spannung her kaum zu überbieten. Gleich fünf Satzbälle ließen die Netzhoppers leichtfertig ungenutzt. Bei drei davon landeten die Aufschläge von Herr, Sprung und Hafemann im Aus. Die Unruhe beim Heimteam nutzten die Bisons eiskalt aus, um sich den ersten Abschnitt nach einem richtigen Kraftakt und 34 Minuten Spielzeit noch mit 32:30 zu sichern.

Im zweiten Abschnitt benötigten die Netzhoppers einige Zeit, um sich vom unglücklichen Ausgang des ersten Satzes zu erholen. Die Bühler führten zwischenzeitlich mit  sechs Zählern Vorsprung (14:8), ehe die Gastgeber sich bis auf drei Punkte herankämpften (14:17). In der Schlussphase des Durchganges war es der japanische Nationalspieler Masahiro Yanagida, der mit seinen knüppelharten Aufschlägen unter anderem dafür sorgte, dass diesen Satz mit 25:19 sein Team gewann. Auch im dritten Durchgang zeigten die Netzhoppers viel zu wenig Gegenwehr, sodass auch dieser Abschnitt nach 25 Minuten an die Bisons ging.

„Der Ausgang des ersten Satzes war wirklich sehr unglücklich für die gesamte Mannschaft, resümierte Routinier Björn Andrae, „leider haben wir es nicht geschafft, unsere Emotionen und Energie in die nächsten beiden Sätze reinzulegen, deshalb waren die Ergebnisse dieser Durchgänge doch dann etwas deutlicher.“

Fotos bei Dagmar Jaschen und Wolfgang Purann

 

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