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BundesligaNetzhoppers

Netzhoppers siegen in heimischer Halle

By 14. Februar 2022No Comments
Im vierten Spiel der Zwischenrunde hat es Volleyball-Bundesligist Energiequelle Netzhoppers KW-Bestensee geschafft: Mit 3:0 (25:13, 25:19 27:25) wurden am Sonntagnachmittag in der Landkost-Arena die Helios Grizzlys Giesen besiegt. Somit gelang den Dahmeländern erfolgreich und eindrucksvoll die Revanche für die 2:3-Niederlage, die sie sieben Tage zuvor in Giesen kassiert hatten. In der Tabelle verbesserten sich die Netzhoppers mit nunmehr zwölf Punkten auf den zweiten Platz.
So richtig happy über diesen Erfolg gegen die Niedersachsen war Trainer Tomasz Wasilkowski. „Wir waren heute bei unseren Angriffsaktionen deutlich effektiver als vor einer Woche. Der Sieg hat mich ganz besonders gefreut, da wir ja nicht komplett zusammen trainieren konnten.“ Einige Spieler fehlten verletzt und mit Max Chamberlain befand sich einer in Corona-Quarantäne. Mit elf Punkten und einem richtig starken Auftritt hatte Max Schulz einen großen Anteil am Sieg. „Es war sicherlich nicht mein bestes Spiel bisher, da fand ich meine Leistung auswärts bei den BR Volleys noch etwas besser. Im Angriff war ich ganz gut drauf, nur bei meinen Annahmen und bei einigen Aufschlägen hatte ich etwas Probleme. Ich freue mich jedenfalls sehr, dass der Coach mich nach einer guten Trainingswoche von Anfang an spielen ließ. Das gab und gibt mir weiteres Selbstvertrauen“, sagt der ehemalige VCO-Berlin-Akteur.
Wasilkowski musste wie bereits beim Spiel in Giesen auf Stefan Kaibald (Lebensmittelvergiftung) und den bereits erwähnten Chamberlain verzichten, dafür konnte Libero Kamil Ratajczak wieder spielen. Der erfahrene Pole hatte bereits im ersten Satz mit seinen Annahmen einen großen Anteil daran, dass er und seine Teamkollegen so richtig heiß liefen. Bereits nach 21 Minuten holten sich die Gastgeber die 1:0-Satzführung (25:13). „Das war schon ein fast perfekter Auftritt meines Teams“, lobte Wasilkowski diesen Durchgang.
Das Dahmeland-Team überzeugte auch im folgenden Abschnitt mit konzentrierten Angriffsaktionen, die schnell eine 15:11-Führung brachten. Nach einem 4:0-Lauf zum 15:15 waren die Grizzlys kurzzeitig zurück im Match. Der Netzhoppers-Coach zog jedoch seine Trumpfkarte auf der Bank und brachte Neuzugang Denys Kaliberda, der sein Debüt für die Netzhoppers feierte und sich mit einem Aufschlag-Ass zum 16:15 gleich gut einfügte. Unter der Führung des 186-fachen deutschen Nationalspielers erarbeiteten sich die Brandenburger den Satzball zum 25:19. Mit einem krachenden Ass sorgte Theo Timmermann für eine 2:0-Führung.
Satz drei begann so, wie der zweite aufgehört hatte. Timmermann ließ mit einem weiteren Ass die Helios-Deckung alt aussehen. Die Giesener wollten sich aber nicht kampflos geschlagen geben, beim 11:10 übernahmen sie nach langer Zeit wieder einmal die Führung, die sie bis auf drei Punkte ausbauten (13:10). Wasilkowski reagierte erneut und wechselte Kaliberda für Schulz ein. Unter Mithilfe des 31-Jährigen kämpften sich die Netzhoppers Punkt für  Punkt an die Grizzlys heran, beim 20:20 war die Begegnung wieder offen. In der Schlussphase der Partie schenkten sich beide Teams nichts, bis Kaliberda den Schlusspunkte setzte. Mit einem perfekten Angriffsschlag in die gegnerische Hälfte zum 27:25 machte der Berliner endgültig den Sack zu. Nach Spielende gab er sich sehr bescheiden: „Ich war froh, dass die Zuspieler mir auch ein paar Bälle gegeben haben. Wir haben als Team echt gut gespielt. Ich muss aber weiterhin an meiner Kraft arbeiten.“
Am kommenden Sonntag, dem 20. Februar, haben die Netzhoppers um 15 Uhr die SVG Lüneburg zu Gast – dann vielleicht sogar vor Zuschauern. „Wir prüfen sehr intensiv, welche Vorgaben wir erfüllen müssen, um wieder vor Publikum zu spielen. Auch wir wünschen uns sehr, dass unsere Fans in die Landkost-Arena zurückkehren können, um uns lautstark gegen Lüneburg zu unterstützen“, sagte Vereinspräsident Dr. Edmund Ahlers.

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