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BundesligaNetzhoppers

Netzhoppers starten in die Rückrunde

By 11. Februar 2022No Comments
Foto Oliver Schwandt
Aufgrund der Kurzfristigkeit bei den Lockerungen für Veranstaltungen, konnten keine Vorkehrungen für die Rückkehr der Zuschauer in die Landkost-Arena getroffen werden. Darum wird beim Volleyball-Bundesligaspiel zwischen Energiequelle Netzhoppers KW-Bestensee und den Gästen von Helios Grizzlys Giesen am Sonntag um 15 Uhr erneut vor leeren Rängen in der Landkost-Arena gespielt.
Erst am vergangenen Sonntag duellierten sich beide Teams in Giesen mit dem besseren Ende für die Niedersachsen. Nach 117 Minuten setzten sie sich mit 3:2-Sätzen gegen die Dahmeländer knapp durch. „Ich habe wirklich einen guten Auftritt unserer Mannschaft gesehen, die leider, wie auch in einigen Begegnungen zuvor, nicht in Bestbesetzung antreten konnte“, ärgert sich Ahlers. So musste Coach Tomasz Wasilkowski bei den Grizzlys unter anderem auf Mittelblocker Max Chamberlain verzichten, der kurz vor der Abfahrt nach Hildesheim einen positiven Coronatest vorlegte und zuhause bleiben musste. Zwar bekommt der US-Amerikaner am Sonnabend noch die Möglichkeit, sich frei zu testen, aber sein Einsatz dürfte eher unwahrscheinlich sein. Chamberlain war in der vergangenen Woche in Quarantäne und konnte deshalb nicht mit seinen Teamkollegen trainieren. Aus diesem Grund wird es sehr fragwürdig sein, ob Wasilkowski das Risiko eingeht und ihn einsetzen wird.
Auch Libero Kamil Ratajczak (verletzt), Stefan Kaibald (Lebensmittelvergiftung) und Neuzugang Denys Kaliberda, der einen Tag vor dem Spiel in Giesen Vater wurde, waren bei der 2:3-Niederlage in der Volksbank-Arena nicht mit dabei. Etwas Hoffnung gibt es dagegen auf das Zwischenrunden-Rückspiel, denn Kaliberda könnte durchaus sein Debüt im Netzhoppers-Trikot geben. „Auch Stefan und Kamil waren unter der Woche beim Training wieder mit dabei. Ob es zu einem Einsatz gegen die Grizzlys reichen wird, muss der Coach vor der Begegnung entscheiden“, informiert Teammanagerin Britta Wersinger. Für Routinier Dirk Westphal kommt nach seiner Schulterverletzung ein Einsatz am Sonntag noch zu früh.
Die Netzhoppers sind gegen die Giesener eigentlich zum Siegen verdammt, wollen sie in der Zwischenrunde noch eine bessere Platzierung im Hinblick auf die Playoffs erreichen. Mit 14 Zählern führt die SVG Lüneburg die Tabelle an. Drei Punkte dahinter folgt WWK Volleys Herrsching, die Netzhoppers sind derzeit Dritter (9). Abgeschlagen auf dem letzten Rang ist Helios Grizzlys Giesen platziert (2).
Tomasz Wasilkowski ist in der derzeitigen Situation wirklich nicht zu beneiden, doch der Pole steckt seinen Kopf nicht in den Sand. „Mir hat sehr imponiert, wie unsere jungen Spieler die fehlenden Akteure am vergangenen Sonntag ersetzt haben. Besonders Ersatzlibero Gian Luca Berger hat einen tollen Auftritt bei den Grizzlys gezeigt. Wenn es bei Kamil nicht reichen sollte, wird er auch am Sonntag von Beginn an auf der Platte stehen“, kündigt der Netzhoppers-Coach an.
Die Übertragung der Partie kann live im Bounce House verfolgt werden.

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