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Netzhoppers reisen nach Solingen

By 6. Januar 2017No Comments

Vor einem sicherlich richtungsweisenden Spiel in der Volleyball-Bundesliga steht die Mannschaft der Netzhoppers SolWo Königspark KW am Sonnabend. Um 19 Uhr wird die Begegnung bei Ligaschlusslicht Solingen Volleys angepfiffen. Die Hinbegegnung hatten die Dahmeländer mit 3:1-Sätzen gewinnen können. „Das Ergebnis spiegelt aber nicht wirklich den gesamten Verlauf des Matches wider“, so Coach Mirko Culic, „mit etwas mehr Glück hätte Solingen sogar einen Zähler aus unserer Landkost-Arena entführen können.“

Genau aus diesem Grund werden die Hausherren, die sich nach einem schwachen Saisonstart nach dem achten Spieltag vom niederländischen Trainer Arno van Solkema getrennt hatten, alles versuchen, dass im Spiel gegen die Netzhoppers die Zähler in der heimischen Friedrich-Albert-Lange Sporthalle verbleiben. Der Trainerwechsel fruchtete bereits, denn am zehnten Spieltag konnten die Westfalen beim 3:1-Erfolg gegen TV Bühl den langersehnten ersten Saisonerfolg einfahren.

„An unserer Angriffsqoute müssen wir arbeiten“

Deshalb warnt Culic im Vorfeld des Spiels: „Gegen Bühl gewinnt man nicht mal eben so, das soll schon was heißen. Besonders in der kleinen Halle, in der die Volleys ihre Heimpartien austragen, ist es immer schwer zu bestehen. Deshalb wäre es auch frech zu sagen, diese Begegnung wird ein Selbstläufer für meine Jungs. Wir müssen jedenfalls versuchen, etwas länger auf gutem Niveau zu agieren, als bei den beiden Duellen gegen die SVG Lüneburg. Da gelang es nur in kurzen Phasen, dem Gegner ausreichend Paroli zu bieten. Auch an unserer Angriffsqoute müssen wir arbeiten, so dass wir mehr direkte Punkte erzielen“, so Culic, der beim Abschlusstraining am Donnerstag auf Mathias Penk verzichten musste. „Matze hatte sich mit Kopfschmerzen bei mir abgemeldet. Ob er in Solingen spielen kann, werden wir erst kurz vor dem Match sehen“, konstatiert der Coach.

Dafür war er mit der Trainingsleistung seiner Mannschaft in der vergangenen Woche sehr zufrieden: „Endlich hatten wir an zwei Tagen mal die Möglichkeit, sechs gegen sechs zu spielen, da bei den Übungseinheiten 13 Spieler zur Verfügung standen. Ich hatte mit Robert Schramm (Ex-Spieler TV Bühl) und Timo Schlag (ehemals CV Mitteldeutschland) zwei Gastakteure mit dabei“, freute sich Culic.

Mittelblocker Schramm könnte in naher Zukunft ein Thema sein

Gerade der erfahrene Mittelblocker Schramm könnte in naher Zukunft ein Thema bei den Netzhoppers werden. „Robert laborierte lange an einer Rückenverletzung, kommt aber immer besser in Schwung. Leider ist er noch nicht so belastbar, dass mehr als zweimal Hallentraining in der Woche für ihn möglich sind“, berichtet Culic, „Robert ist auf alle Fälle ein interessanter Spieler für uns, man muss ihm aber noch Zeit geben, damit er körperlich wieder richtig in Form kommt.“

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