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BundesligaNetzhoppers

Netzhoppers punkten im letzten Heimspiel

By 31. Dezember 2021No Comments
Mit einem zusätzlichen Geburtstagsgeschenk wurde es für Zuspieler Benedikt Sagstetter vom Volleyball-Bundesligisten TSV Haching München nichts. An seinem 21. Geburtstag unterlag er zusammen mit seinen Teamkollegen aus der bayrischen Landeshauptstadt im letzten Spiel des Jahres bei Energiequelle Netzhoppers KW-Bestensee klar und deutlich mit 0:3-Sätzen (19:25, 22:25, 16:25). „Ich hätte mir schon gewünscht, dass wir, wie es uns bei der 1:3-Hinspielniederlage gelungen ist, wenigstens einen Satz gegen die Netzhoppers holen“, so Sagstetter, der vor den Augen seiner mitgereisten Eltern trotzdem nicht ganz unzufrieden mit der Leistung der Hachinger war. „Im Angriff sind wir noch ein wenig zu schwach auf der Brust, dafür stehen wir in der Annahme recht gut.“
Sein Bruder Jonas wusste einen Grund, warum für den TSV am Ende nicht mehr drin war. „Beim Aufwärmen verletzte sich Annahme-Außen-Spieler Patrick Rupprecht, sodass unser Coach Bogdan Tanase etwas umbauen musste. So hatten wir von Anfang an Probleme, in das Match reinzukommen. Unterm Strich muss ich aber auch sagen, die Netzhoppers haben deutlich stärker als im Hinspiel agiert“, so Sagstetter nach der zwölften Niederlage für das Ligaschlusslicht. Die Dahmeländer hingegen verteidigten nach dem 3:1-Sieg gegen Herrsching  am vergangenen Dienstag und den Erfolg zwei Tage später gegen Haching ihren sechsten Tabellenrang (15) und sorgten so für eine gute Ausgangsposition für die im Januar beginnende Zwischenrunde.
Sehr zufrieden mit den letzten beiden Auftritten seines Teams war Trainer Tomasz Wasilkowski. „Wir haben mit zwei guten Leistungen das Sportjahr doch noch erfolgreich beendet. Mir hat sehr gefallen, wie die Jungs nach dem Erfolg gegen Herrsching auch gegen den TSV Vollgas gegeben haben, um einen klaren Sieg einzufahren. Auf diesen lässt sich in den kommenden beiden Begegnungen gegen den VfB Friedrichshafen im neuen Jahr sicherlich anknüpfen.“ Erneut zu den besten  Spielern bei den Dahmeländern gehörte Libero Kamil Ratacjzak, der mit seinen 36 Jahren sportlich so richtig aufblüht. „Ich fühle mich richtig gut uns es macht mir nach wie vor unheimlich viel Spaß, hier zu spielen. Nach unserer kleinen Coronakrise zahlt sich die harte Arbeit im Training aus, sodass auch langsam die Erfolge zurückkommen. Wichtig war auch die Rückkehr von Brandon Rattray nach seiner Verletzungspause, obwohl ihn Max Schulz gut vertreten hat.“
Wie schon in den vergangenen Partien musste Wasilkowski auf seinen Routinier Dirk Westphal verzichten. „Er laboriert weiterhin an einer Schulterverletzung, aktuell kann ich deshalb mit ihm nicht planen“, informiert der Netzhoppers-Coach, der mit José Jardim, Max Chamberlain, Brandon Rattray, Theo Timmermann, Blake Leeson und Stefan Kaibald eine richtig starke Starting-Six aufs Parkett schickte und sich auf keine größeren Experimente gegen Haching einließ.
„Natürlich hätte ich im Vergleich zum Herrsching-Spiel einige Positionen verändern können, aber das wollte ich nicht, da die drei Punkte gegen Haching einfach zu wichtig waren“, informiert der Pole. Angetrieben von zwei enorm abschlussstarken Brandon Rattray und Theo Timmermann dominierten die Brandenburger über fast die gesamte Spieldauer von 71 Minuten das Geschehen in der zuschauerlosen Landkost-Arena. Lediglich im zweiten Durchgang agierten die Süddeutschen lange Zeit auf Augenhöhe, sodass die Netzhoppers lange um den Gewinn des Abschnittes zittern mussten. Zu den wertvollsten Spielern wurden Timmermann (Goldmedaille) und Philipp Schumann (Silbermedaille) von den jeweiligen Trainern gewählt.
Bilder zum Spiel gibt es bei Dagmar Jaschen

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