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BundesligaNetzhoppers

Netzhoppers mit Heimsieg

By 29. Dezember 2021No Comments
Volleyball-Bundesligist Energiequelle Netzhoppers KW-Bestensee hat das Dienstagabendspiel vor leeren Rängen in der Landkost-Arena gegen WWK Volleys Herrsching mit 3:1-Sätzen (25:22, 22:25, 25:23, 25:23) gewonnen. Es war der erste Erfolg für die Brandenburger nach fünf Niederlagen in Folge. Ein großer Garant für den vierten Saisonsieg war der US-Amerikaner Brandon Rattray, der seine Adduktorenverletzung überwunden hatte und zeitweise so richtig heiß lief. Insgesamt 25 Punkte steuerte er zum Sieg bei. Völlig zurecht wurde er von Gästetrainer Max Houser für die MVP-Goldmedaille vorgeschlagen. Die silberne Plakette erhielt sein Spieler Jori Mantha.
Lob für Rattray gab es nach dem Match vom ehemaligen Netzhoppers-Akteur Iven Ferch, der seit zwei Jahren beim Team vom Ammersee unter Vertrag steht. „Brandon war heute bärenstark und von uns kaum zu bremsen. Hinzu kam, dass Theo Timmermann extrem gut aufschlug, so dass wir in der Annahme oftmals vor riesige Probleme gestellt wurden. Der Sieg der Netzhoppers war verdient.“ So sah es auch sein Teamkollege Luke Herr, der auch schon für drei Jahre im Trikot der Netzhoppers spielte. „Ich habe heute die lautstarken Fans vermisst, die es keinem Team so wirklich leicht machen. Aber auch ohne Unterstützung von den Rängen ging der Erfolg der Netzhoppers total in Ordnung.“
Richtig gute Laune hatte nach dem Sieg gegen die Bayern Timmermann, der auch genau wusste, wie die beste Saisonleistung zustande kam. „Wir haben als Team heute wunderbar funktioniert, obwohl noch nicht alles rund lief. Heute hat jeder für den anderen gekämpft, das Match hat mir echt Spaß gemacht. Brandon hat nach seiner Verletzungspause super gespielt und sicherlich auch seinen Anteil zum Erfolg beigetragen.“
Netzhoppers-Coach Tomasz Wasilkowski hatte seine Mannschaft perfekt auf Herrsching eingestellt, so dass das Dahmeland-Team bereits im ersten Satz das Heft des Handelns in die Hand nahm. Zwar lagen die Süddeutschen zwischenzeitlich mit 17:14 vorn, doch nach einem erfolgreichen Block von Yannick Goralik gingen die Brandenburger mit 19:18 in Front. Diese Führung hatte auch bis zum Satzende bestand, den Rattray mit einem präzisen Schmetterball in die gegnerische Hälfte zum 25:22 beendete. Im folgenden Abschnitt schenkten sich beide Teams nichts, bis sich die Volleys auf sechs Punkte absetzten (18:12). Die Gastgeber gaben sich jedoch nicht vorzeitig geschlagen und waren nach einem 6:1-Lauf zum 18:20 aus ihrer Sicht zurück in der Partie. Mit viel Glück und Geschick konnte das Houser-Team den Satz noch für sich entscheiden (25:22).
Auch im dritten Durchgang hatten die Bayern das Momentum auf ihrer Seite, denn bis 16:15 lagen sie auf einem guten Weg, mit 2:1 in Führung zu gehen. Wasilkowski reagierte und stellte in einer Auszeit einige Stellschrauben noch einmal neu – diese Maßnahme fruchtete. Nach einem leichten Zuspielfehler von Jonas Kaminski hatten die Netzhoppers den Satz mit 25:23 im Sack.
Im vierten Durchgang ließen die Dahmeländer nichts mehr anbrennen, obwohl es in der Schlussphase des Satzes noch einmal so richtig eng wurde. Erst der vierte Matchball konnte zum 25:23 genutzt werden, nachdem der dritte Aufschlag von Samuel Nathan Jeanlys in Folge im Aus landete.
Am Donnerstag geht es kurz vorm Jahresende noch einmal heiß her in der Landkost-Arena. Um 18 Uhr empfangen die Netzhoppers das zweite Team aus Bayern, den TSV Haching München. Die Partie wird ab 17:30 Uhr auf Bounce House übertragen.

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