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Netzhoppers fokusieren sich jetzt wieder voll auf die Liga

Von 3. November 2019 Keine Kommentare

DVV-Pokal-Achtelfinale: Mit 0:3-Sätzen verloren die Dahmeländer die Sonntagnachmittagspartie gegen den Deutschen Meister BR Volleys.

Volleyball-Bundesligist Netzhoppers KW-Bestensee ist im Achtelfinale des DVV-Pokals aus dem Wettbewerb ausgeschieden. Mit 0:3-Sätzen (19:25, 22:25, 19:25) verlor die Mannschaft von Coach Mirko Culic die Begegnung am Sonntagnachmittag in der Bestenseer Landkost-Arena gegen den Deutschen Meister Berlin Recyling Volleys. Beide Teams duellierten sich bereits vor drei Wochen an selber Stelle. Mit 3:1-Sätzen setzten sich am 12. Oktober ebenfalls die Hauptstädter im ersten Punktspiel der neuen Saison bei den Netzhoppers durch.

Die Netzhoppers-Fans unter den 850 Zuschauern staunten noch vor dem Beginn des Spiels nicht schlecht, denn das erste Mal in dieser Saison ließ Culic Theo Timmermann und Routinier Dirk Westphal vorerst auf der Bank Platz nehmen. Dafür durften Maximilian Auste und Jan Jalowietzki zum ersten Mal von Beginn an demonstrieren, dass mit ihnen zu rechnen ist, wenn sie gebraucht werden. Beide zeigten eine solide Leistung, so lange sie auf dem Parkett standen.

„Ich wollte vor dem zweiten Duell in dieser Spielzeit gegen die BR Volleys die Karten etwas neu mischen. Hinzu kam, dass ich die guten Trainingsleistungen von Jan und Max einfach einmal belohnen wollte“, äußerte sich der Netzhoppers-Coach zu seiner Aufstellungsänderung. Sein Team übernahm selbst das Zepter in die Hand und lag bis zum 9:9 ständig mit zwei Punkten in Führung (3:1, 5:3, 7:5), da die Abstimmung bei den Gästen noch nicht perfekt stimmte. Nach einer Auszeit von BR-Trainer Cédric Énard erhöhte sein Team die Schlagzahl und zog bis auf 19:15 davon. Diesen Vorsprung gaben die Berliner auch bis zum Ende des Abschnittes nicht mehr her. 25:19 prangte nach 21 Minuten auf der Anzeigetafel der Landkost-Arena.

Im folgenden Abschnitt waren es die Hauptstädter, die mit 2:0 in Front lagen. Die Netzhoppers schüttelten sich kurz, über die Spielstände 5:3, 6:4 und 8:6 stand es nach neun Minuten wie bereits im Satz zuvor 9:9. Bis zum 16:17 war es ein Abschnitt, der auf absoluter Augenhöhe geführt wurde. Zwischenzeitlich brachte Culic Außenangreifer Westphal ins Spiel, der sich gleich mit einem krachenden Schmetterball ins gegnerische Feld zum 17:18 etwas Respekt verschaffte. Auste gelang anschließend der Punkt zum 18:19 für die Brandenburger, ehe die Volleys auf 23:20 davonzogen. Ein Aufschlag von Schouten, der im Aus landetet, brachte kurze Zeit später den 25:22-Satzerfolg für das Énard-Team.

Netzhoppers-Kapitän Casey Schouten verletzte sich am Fuß

Der Verlauf des dritten und letzen Durchganges spiegelt dem des ersten wider. Die Dahmeländer führten von Beginn an (2:0, 4:3), ehe die BR Volleys erneut eine Schippe drauf legten und innerhalb weniger Minuten bis auf 13:7 davonzogen. Mitte des Durchganges knickte dann Kapitän Casey Schouten bei der Landung unglücklich mit dem linken Fuß um und musste umgehend von Physiotherapeut David Ewald am Hallenrand behandelt werden. „Ich kann nicht sagen, wie schwer Casey verletzt ist, dafür müssen wir erst die MRT-Untersuchung abwarten“, so Culic, „er wäre nicht gut, wenn er längere Zeit ausfallen würde, da unser Kader doch ziemlich klein und Casey kaum zu ersetzen ist.“

Fotos bei Dagmar Jaschen und Wolfgang Purann.