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Netzhoppers empfangen die SVG Lüneburg

Von 21. Februar 2020Keine Kommentare
Drei Tage nach der im Vorfeld sicherlich nicht eingeplanten 1:3-Niederlage beim ehemaligen Tabellenvorletzten Helios Grizzlys Giesen (14 Punkte) ist Volleyball-Bundesligist Netzhoppers KW-Bestensee am Samstagabend erneut im Kampf um Play-off-Platz acht gefragt. Um 18 Uhr empfängt der Tabellenneunte (20 Punkte) in der heimischen Landkost-Arena die SVG Lünburg. Mit vier Zählern mehr auf der Habenseite als die Netzhoppers sind die Niedersachsen derzeit auf dem sechsten Rang platziert.
„Ein Blick auf die Tabelle zeigt, wie eng es im Kampf um die Teilnahme an den Play-offs zugeht. Auch für uns ist in den verbleibenden Saisonspielen noch alles möglich. Wir müssen uns aber vor unseren eigenen Fans deutlich steigern und nicht so einen schwachen Auftritt, wie es am vergangenen Mittwoch in Hildesheim der Fall war, hinlegen“, so Netzhoppers-Coach Mirko Culic, „wir haben uns bei den Grizzlys zu viele einfache Fehler, besonders in der Annahme und beim Blockspiel, erlaubt. Da müssen wir uns gegen die starken Lüneburger deutlich steigern, um diese Partie erfolgreich zu gestalten.“ Für Außenangreifer Theo Timermann wird es gegen diesen Gegner vom Kopf her sicherlich kein leichtes Match werden, da er sich beim letzten Gastspiel des SVG-Teams in der Landkost-Arena schwer verletzte. Am 11. November 2018 knickte er bei der 1:3-Niederlage nach einem Schmetterball bei der Landung mit dem linken Fußgelenk so stark um, dass er anschließend mit einer Bänderverletzung wochenlang nicht zur Verfügung stand.
„Ich denke, Theo ist Profi genug, um nicht mehr an diese Begegnung gegen die Lüneburger in der Landkost-Arena zurück zu denken. Er wird sicherlich alles geben, um mit einer guten eigenen Leistung mitzuhelfen, dass am Ende ein Sieg der Netzhoppers auf der Anzeigetafel in der Halle prangt“, sagte Geschäftsstellenleiterin Britta Wersinger. Das dieses Unterfangen nicht einfach werden wird, zeigt die Statistik der Netzhoppers in den vergangenen Duellen gegen die Norddeutschen. Das Hinspiel in dieser Saison ging am 16. November 2019 glatt mit 0:3 verloren. Auch eine Spielzeit zuvor sah es nicht besser für die Dahmeländer aus. Nach der bereits genannten 1:3-Heimniederlage am 11. November 2018 ging auch das zweite Duell verloren. Am 23. Januar 2019 setzte es erneut eine 0:3-Pleite in der Gellersenhalle in Reppenstedt.
Beide Begegnungen gegen die SVG Lüneburg verloren die Brandenburger auch in der Spielzeit 2017/18. Am 12. Dezember 2017 unterlag das Culic-Team in Lüneburg mit 1:3, das Rückspiel am 17. März 2018 ging mit 3:2 ebenfalls an die SVG. Der letzte Sieg der Brandenburger gegen die heutigen Gäste liegt noch ein paar Jahre weiter zurück. Am 29. Oktober 2014 gewannen die Netzhoppers nach einem starken Auftritt mit 3:2 in Reppenstedt. Damals mit dabei waren unter anderem Manager Arvid Kinder, Manuel Rieke, Georg Escher, Paul Sprung, Theo Timmermann und Libero Kamil Ratajczak.

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