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BundesligaNetzhoppers

Netzhoppers auf dem Weg nach Düren

By 27. November 2020No Comments
Viel Zeit zum Feiern nach unserem überraschenden Pokalcoup beim Deutschen Meister BR Volleys bleibt Volleyball-Bundesligist Netzhoppers KW-Bestensee nicht, denn bereits am Sonntagabend sind wir wieder in der Liga gefordert. Um 18 Uhr tritt das Dahmeland-Team bei den SWD Powervolleys Düren an. Die Begegnung wird wieder auf sporttotal.tv übertragen. In der vergangenen Saison setzte es für die Netzhoppers am 17. Oktober 2019 eine 1:3-Niederlage in Düren. Das Rückspiel gewannen wir am 18. Januar 2020 in eigener Halle ebenfalls mit 3:1-Sätzen.
Die Mannschaft aus Nordrhein-Westfalen, in der die beiden Ex-Netzhoppers-Akteure Björn Andrae und Tim Broshog spielen, hat als Tabellenzweiter (12 Punkte) in dieser Saison bisher einen richtigen Lauf. Nur am ersten Spieltag setzte es eine deutliche 0:3-Niederlage bei den BR Volleys, die die Netzhoppers am vergangenen Mittwoch ja bekanntlich nach einem ziemlich harten Fight aus dem Pokal warfen.
Auch mit den Powervolleys konnten die Brandenburger in der dieser Spielzeit schon eine positive Erfahrung machen, denn vor den Berlinern sorgten sie dafür, dass für Düren bei der 3:2-Niederlage am 8. November in der Landkost-Arena bereits im Pokal-Achtelfinale der diesjährige Wettbewerb für den Endspielteilnehmer aus der vergangenen Saison schnell vorbei war. Wie bei den Hauptstädtern lagen die Netzhoppers auch im Pokalspiel  gegen SWD erst mit 0:2-Sätzen hinten, um sich dann doch noch mit einer unglaublichen Energieleistung das Weiterkommen zu sichern.
Vor diesen Kampfes- und Einsatzwillen des Gegners warnt Kapitän Michael Andrei im Vorfeld des Matches. „Sobald du nachlässt, kommen sie zurück. Das ist, als spielst du gegen Japan“, erinnert sich Ex-Nationalspieler Andrei an seine Länderspiele gegen Nippon. „Du kannst manchmal so gut angreifen wie du willst – die halten einfach viele Bälle im Spiel. Da dürfen wir uns nicht von beeindrucken lassen und die Ruhe bewahren beim nächsten Angriffsversuch.“ Auch vor den starken Aufschlägen der Netzhoppers hat der 2,10m große Mittelblocker des Tabellenzweiten gehörigen Respekt. „Die Brandenburger können mit ihren Aufschlägen sehr viel Schaden beim Gegner anrichten und so ihre eigene Abwehr besser in Szene setzen. Aus diesem Grund müssen wir aggressiv sein und um jeden Punkt hart kämpfen“,  weiß Andrei.
Sein ehemaliger Mitspieler bei den Netzhoppers, Dirk Westphal, der in der Saison 2017/2018 das Powervolleys-Trikot trug, weiß vor der Schwere der Aufgabe bei seinem alten Verein. „Wir müssen erneut alles geben, um auch in Düren zu punkten.“ So sieht es auch Netzhoppers-Coach Christophe Achten, der sich mit seinen Jungs nach dem Pokalsieg intensiv auf den kommenden Gegner vorbereitet hat. „Wir sind gut auf die Dürener eingestellt. Alle meine Spieler konnten voll trainieren, sodass ich auf meinen kompletten Kader zurückgreifen kann. Es wird ein wichtiges Spiel werden, in dem wir was holen wollen, da wir in den vergangenen Partien einige Zähler unnötig liegengelassen haben“, sagt der Belgier.
Auch den Gegner für das Pokal-Halbfinale am 10. Dezember kennt er seit dem späten Donnerstagabend, denn Herrsching setzte sich mit 3:0 gegen Giesen durch.

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