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BundesligaNetzhoppers

Netzhoppers ärgern den Deutschen Rekordmeister

By 27. März 2017No Comments

Mit einem Paukenschlag beendete Volleyball-Bundesligist Netzhoppers SolWo Königspark KW das letzte von zwei Playoff-Spielen gegen den Deutschen Rekordmeister VfB Friedrichshafen.

In der Bestenseer Landkost-Arena mussten die Baden-Württemberger am Ende über fünf kräftezehrende Sätze gehen (25:15, 24:26, 23:25, 25:12, 15:8), um mit einem knappen 3:2-Erfolg den Sprung ins Playoff-Halbfinale zu schaffen. Für die Dahmeländer ist nach dieser weiteren Niederlage gegen die Süddeutschen die Saison jetzt endgültig vorbei. 

Netzhoppers-Coach Mirko Culic hatte nach dem Spiel dennoch blendende Laune: „Meine Mannschaft hat gezeigt, dass sie mit einer konzentrierten Leistung mit einem Spitzenteam aus der Bundesliga mithalten kann. Im Entscheidungssatz fehlte ein wenig die Kraft, sonst wäre sicherlich eine Überraschung im Bereich des Möglichen gewesen.“

442 Zuschauer wollten sich das Match gegen den VfB am späten Sonntagnachmittag nicht entgehen lassen. Wie schon im Hinspiel fehlte bei den Gastgebern Kapitän Björn Andrae. Er saß zwar umgezogen auf der Auswechselbank, kam aber zu keinem Einsatz gegen seinen ehemaligen Verein. „Natürlich war es schade, in beiden Spielen gegen den VfB nicht dabei sein zu können. Aber die Schmerzen im Knie waren einfach zu groß, deshalb ging es nicht. Ein Einsatz wäre für meine Gesundheit zu riskant gewesen“, berichtete Björn Andrae.

Und so war es sehr erfreulich zu sehen, wie das Team der Netzhoppers ohne ihren erfahrenen Kapitän in der Lage war, vor allem in den ersten drei Sätzen mit den Süddeutschen auf Augenhöhe zu agieren. Erst im vierten Abschnitt ließen bei den Gastgebern die Kräfte nach, so dass die Erfahrung und die deutliche bessere Auswechselbank der Friedrichshafener am Ende den Unterschied ausmachten. „Ich denke, wir haben zwei tolle Begegnungen gegen den VfB abgeliefert“, so Culic, „schade, dass jetzt die Serie schon vorbei ist, denn ich hatte den Eindruck, umso länger diese dauert, umso besser kommen meine Jungs in Fahrt.“ Culic hat in den kommenden Wochen viel Arbeit vor sich, denn er arbeitet am Kader für die neue Saison.

Bilder vom Spiel gibt es von Dagmar Jaschen und Wolfgang Purann

 

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