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Allgemein

Mannschaftliche Geschlossenheit schlägt starke Einzelspieler

By 5. November 2007No Comments

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A10 Netzhoppers schlagen den favorisierten Moerser SC
Die A10 Netzhoppers aus Königs Wusterhausen haben am
Samstag vor 700 Zuschauern in der Landkost-Arena Bestensee den
klar favorisierten Moerser SC mit 3:1 (25:23, 17:25, 29:27, 25:23)
geschlagen. Entscheidend für den zweiten Sieg der Brandenburger
in der 1. Volleyball-Bundesliga waren eine sehr gute Abwehrarbeit
und ein variables Angriffsspiel der Mannschaft gegen die
individuelle Klasse der Moerser Spieler.

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Sichtlich begeistert war Trainer Matthias Münz nach dem Spiel von
seiner Mannschaft. „Das war das beste Spiel der Jungs bisher, man
muss nur mal schauen wo Moers in der Tabelle steht. Wir haben
durch ein sicheres Side-out-Spiel den Moerser SC nie mehr als 2-3
Punkte davonziehen lassen. Das Team hat sehr gut in der
Annahme und Feldabwehr gearbeitet.“ Einiges hatte Münz dann
aber noch zu bemängeln. „Mit dem Aufschlagspiel war ich nicht
zufrieden. 32 Fehler sprechen für sich, das müssen wir
verbessern.“

Von Anfang an gestaltete sich das Spiel des Tabellenzehnten
gegen den Dritten der Liga ausgeglichen. Moers ging mit einem
Punkt Führung in die erste technische Auszeit bei 7:8, die A10
Netzhoppers in die zweite Auszeit bei 16:15. Hitchcock hätte
keinen spannenderen Krimi schreiben können. Die
Vorentscheidung im ersten Durchgang fiel nach einem Angriff von
Tim Broshog über die Mitte (22:21) und einem abgeblockten
Angriff von Moers zum 23:21. Der letzte Punkt im ersten Satz fiel
nach einem verschlagenen Aufschlag des Moerser Ralph Bergmann
zum 25:23.

Das Publikum in der Landkost-Arena tobte, musste aber auch mit
ansehen wie die Gäste den zweiten Durchgang für sich
entschieden. Nach einem ausgeglichenen Anfang riss der Faden im
Spiel der A10 Netzhoppers. Der Moerser SC blockte stark und
Trainer Münz sah sich gezwungen bereits bei 7:10 und 8:14 seine
beiden Auszeiten zu nehmen. Für den Angriff der Königs-
Wusterhausener gab es aber in dieser Phase des Spiels kaum ein
Durchkommen am Netz. Moers gewann den Satz souverän mit
17:25.

Im dritten Satz konnten sich die Westfalen mit drei Punkten auf
5:8 absetzten. Den längsten Ballwechsel des Abends beendete
Broshog über die Mitte zum 8:10. Der Knoten bei Königs 
Wusterhausen war geplatzt und Christoph Eichbaum brachte die
A10 Netzhoppers nach seinem Angriff erstmals in diesem Satz mit
15:14 in Führung. Diese büßten die Gastgeber aber nach
Annahmefehlern wieder ein.
Die zweite Auszeit von Münz bei 18:20 brachte aber Beruhigung
ins Spiel der A10 Netzhoppers. Kapitän und Zuspieler Manuel
Rieke verteilte jetzt variabel die Bälle, schnelle Angriffe über die
Mitte und Außen setzten Moers unter Druck. Die Gäste nutzten
ihren Satzball bei 23:24 nicht. Matthias Böhme erlöste die Fans in
der Halle, nach zwei erfolgreichen Angriffen verwandelte er den
vierten Satzball zum 29:27.

Im letzten Satz des Spiels konnte sich der Moerser SC abermals
mit 5:8 leicht absetzten. Der Ausgleich gelang den A10
Netzhoppers bei 10:10 nach einem Angriff von Eichbaum. Für ein
kleines 2-Punkte-Polster sorgte dann Tim Broshog mit seinem
Angriff über die Mitte zum 18:16. Diese Führung gaben die
Brandenburger dann nicht mehr aus der Hand. Den letzten Angriff
in diesem Spiel blocken die Moerser ins Netz. Mit 25:23 gewinnen
die A10 Netzhoppers den Durchgang und bezwingen den Moerser
SC mit 3:1 Sätzen.

Am kommenden Mittwoch (07.11.) sind die A10 Netzhoppers beim
VC Leipzig zu Gast, die sich am Samstag bei Aufsteiger rhein-main
volley mit 0:3 geschlagen geben mussten. Spielbeginn ist um
20:00 Uhr in der Ernst-Gruber-Halle.

Trainer Matthias Münz warnt aber schon einmal, „wir dürfen nach
dem Sieg gegen Moers nicht zu euphorisch in die Partie gehen. Die
Niederlage gegen rhein-main volley werden die Leipziger vor
heimischen Publikum wieder gutmachen wollen. Das wird harte
Arbeit, der VC wird von Anfang an Druck machen. Man wird sehen
ob Leipzig angeschlagen ist oder aus der Niederlage gelernt hat.“

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Statistik:
A10 Netzhoppers KW : Moerser SC
3 : 1 (25:23, 17:25, 29:27, 25:23)
96 Minuten / 700 Zuschauer

Aufstellung:
A10 Netzhoppers KW: Christoph Eichbaum, Arvid Kinder,
Matthias Böhme, Tim Broshog, Manuel Rieke, Roy Friedrich, Lukas
Schützenhofer (Libero). Eingewechselt: Jonathan Erdmann, Martin
Ahlert, Salvador Hidalgo Oliva
Moerser SC: Renzo Verschuren, Joram Maan, Lukas Kampa, Georg
Grozer jr., Guido Görtzen, Ralph Bergmann, Nikola Rosic (Libero).
Eingewechselt: Anttila Tuukka, Ivica Jevtic

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