Bundesliga

Gastspiel im „Kindergarten“ der Liga

Von 1. Dezember 2010Keine Kommentare

Gute 6 Jahre älter als ihre Gastgeber vom VC Olympia Berlin sind die NETZHOPPERS KW-Bestensee im Schnitt. Dass man sich von der Unerfahrenheit der Berliner jedoch nicht blenden lassen sollte und die junge Mannschaft von Söhnke Hinz nicht als bloßer Punktelieferant herhält, mussten in dieser Saison schon einige Teams schmerzlich „am eigenen Leib“ erfahren.

Dies gilt insbesondere für die „Titans“ aus Wuppertal, die sich mit 2:3 in der Anton-Saefkow-Halle der jungen VCO-Truppe geschlagen geben mussten. Ein großer Erfolg für die Athleten der Jahrgänge 1991/92, die mit einem Sonderspielrecht in der Beletage des deutschen Volleyballs aufschlagen und denen so früh in der Saison niemand einen Sieg zugetraut hätte.

Doch nicht umsonst ist die Mannschaft des VC Olympia mit der Deutschen Juniorennationalmannschaft fast identisch: Die talentierten Jungspunde von Bundestrainer Söhnke Hinz genießen eine hervorragende Ausbildung, finden im Nachwuchsprojekt optimale Bedingungen vor, um Schule und Leistungssport zu verbinden, sind überaus motiviert, möglichst viele Bundesligisten ins Straucheln oder gar zu Fall zu bringen und wollen sich natürlich bei anderen Vereinen für die Zeit nach dem Abitur in die Notizblöcke spielen.

Dabei können die jungen Männer aufgrund einer Sondergenehmigung unbeschwert auftreten, denn das Stützpunktteam ist vom Abstieg ausgenommen und tritt im Anschluss an die Saison weder zu den Play-Off, noch den Play-Down Runden an. Die Unbekümmertheit, mit der die Youngster aus der Bundeshauptstadt an ihre Aufgaben in der Bundesliga herangehen können, besorgt auch NETZHOPPERS-Trainer Mirko Culic: „Der VCO spielt aggressiv ohne Erfolgsdruck, das macht sie so gefährlich.“ Nichtsdestotrotz zeigt er sich optimistisch, mit Punkten im Gepäck den Heimweg antreten zu können: „Unsere Mittelblocker, Manuel Rieke und Matze Böhme sind in guter Form. Zudem hat Aleksandar Milivojevic seine Verletzung überstanden – die Chancen stehen gut.“

Dabei ist es den Dahmeländern am Samstag ab 19 Uhr dringlichst zu empfehlen, die jungen Berliner keinesfalls auf die leichte Schulter zu nehmen und die Chance auf vergleichsweise einfache Punkte zu nutzen, um dem Tabellenkeller der Volleyball-Bundesliga peu à peu entrinnen zu können. Das Spiel gegen den VCO Berlin bildet den krönenden Abschluss des „Volley-Day“ beim Zurich Team VCO Berlin.

 

Paul Hofmann
Kommunikation NETZHOPPERS

 

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