Bundesliga

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Von 28. November 2010Keine Kommentare

…lautet die Devise für die gastgebenden NETZHOPPERS KW-Bestensee am Mittwochabend (19Uhr) gegen die „Piraten“ vom CV Mitteldeutschland. Das Match hat richtungsweisenden Charakter, da die Brandenburger ihre Ergebniskrise der letzten Wochen mit einem Heimsieg beseitigen, jedoch mit einer Niederlage genauso den Anschluss an die obere Tabellenhälfte verlieren könnten.

 

Hinter dem zugegebenermaßen etwas sperrigen Namen „Chemie Volley Mitteldeutschland“ verbirgt sich das Team, das in der vergangenen Saison noch als VC Bad Dürrenberg/Spergau aufschlug. Dabei mussten die Anhaltiner, die 2007 den Sprung in Deutschlands Eliteliga bewältigten, in der Play-down-Runde lange um den Klassenerhalt zittern. Um eine solche Spielzeit künftig zu vermeiden, wurde der Kader des erfahrenen Trainers Michael Mücke aufgerüstet:

 

So konnte nebst Libero Tomas Knebelkamp sowie den beiden Ex-Dürenern Sebastian Kühner und Artur Augustyn auch der 160-fache Nationalspieler Mark Siebeck als Neuzugang präsentiert werden. Durch seine Erfahrungen von Auslandsstationen, Welt- und Europameisterschaften sowie Olympischen Spielen übernimmt der 36-jährige Außenangreifer, der vom türkischen Club Besiktas Istanbul kam, eine Führungsrolle bei den „Piraten“.

Mit einer ausgeglichenen und routinierten Mannschaft macht sich der CV Mitteldeutschland berechtigte Hoffnungen auf einen der begehrten Play-off-Plätze. Nachdem man mit einem 3:2-Sieg gegen evivo Düren glänzend in die Saison startete, hinkte man den eigenen Erwartungen meist hinterher. Nichtsdestotrotz zeigt sich Trainer Michael Mücke im Hinsicht auf das Saisonziel zuversichtlich: „Ich denke, dass wir dafür auf jeden Fall gut genug aufgestellt sind.“

Auch Arvid Kinder vermutet Zugzwang bei den Gästen aus Mitteldeutschland, da diese zuletzt deutlich bei Aufsteiger Gotha unterlagen. Der NETZHOPPERS-Außenangreifer prognostiziert ein „offenes Spiel“, in dem sein Team „wie immer Vollgas geben und das eigene Niveau hoch halten“ müsse, um eine realistische Chance auf die zwei angepeilten Punkte zu wahren.

Paul Hofmann
Kommunikation NETZHOPPERS

 

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