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Allgemein

A10 Netzhoppers schlagen Hamburg Cowboys mit 3:1

By 7. Dezember 2007No Comments

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Die A10 Netzhoppers aus Königs Wusterhausen haben am
Mittwochabend (05.12.) ihr Heimspiel in der Landkost-Arena in
Bestensee gegen die Hamburg Cowboys mit 3:1 Sätzen (25:23,
25:13, 19:25, 25:22) gewonnen und verbessern sich damit in der
1. Volleyball-Bundesliga auf den neunten Platz. Die Gäste dagegen
geraten mit der Niederlage immer mehr unter Druck, in ihren neun
Spielen konnte bisher kein Punkt erkämpft werden.

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Eigentlich sahen die Brandenburger nach 45 Spielminuten und
zwei gewonnenen Sätzen wie die sicheren Sieger aus, doch es
wurde noch einmal spannend. Trainer Matthias Münz brachte es
nach dem Spiel auf den Punkt. „Wir sind natürlich glücklich dieses
Match für uns entschieden zu haben. Das war ein Vier-Punkte-
Spiel, wir haben jetzt 8 Punkte Vorsprung auf Hamburg. Es ist
allerdings ärgerlich, dass wir den Sack im dritten Satz nicht zu
machen können. Und auch mit dem letzten Satz bin ich nicht
zufrieden, nach einer 15:8-Führung gelingt den Cowboys bei
15:15 der Ausgleich. Das darf nicht passieren.“

Ausgeglichen begann das Spiel im ersten Durchgang. Auch wenn
die A10 Netzhoppers ab der ersten technischen Auszeit bei 8:7
kontinuierlich in Führung lagen, richtig absetzen konnten sich die
Königs-Wusterhausener nicht. Nach dem 24:21 wurde dann aber
der zweite Satzball zum 25:23 verwandelt.

Im zweiten Satz sah das Spiel dann schon klarer aus. Die
Gastgeber zeigten eine solide Leistung, wobei die Spieler vor allem
in der Feldabwehr und im Block überzeugen konnten. Im Spiel von
Hamburg riss der Faden. Bereits beim 11:4 musste Gästetrainer
Bernd Schlesinger seine erste Auszeit nehmen. Doch das half
wenig. Die Eigenfehlerquote, vor allem beim Angriff, war bei den
Gästen zu diesem Zeitpunkt sehr hoch. Nach 24:12 nutzen die
A10 Netzhoppers den zweiten Satzball zum 25:13.

Dann drehte sich allerdings das Spiel. Die Hamburger agierten im
dritten Satz wesentlich aggressiver im Angriff und auch der Block
stand jetzt gut bei den Gästen. Die Königs-Wusterhausener
dagegen verloren die Spannung und spielten zu unkonzentriert.
Den A10 Netzhoppers unterliefen jetzt viele Fehler im Angriff.
Hamburg konnte nach 4:8 auf 14:22 davonziehen. Am Ende des
Satzes verkürzten die Gastgeber noch einmal den Abstand zu den
Cowboys, mit 19:25 gewannen die Gäste aber diesen Durchgang.

Im letzten Satz des Spiels schienen die A10 Netzhoppers ihre
Nerven wieder im Griff zu haben. Nach 7:3 zog die Mannschaft auf
15:8 davon. In dieser Phase des Spiels zwang man die Hamburger
durch eine sehr gute Blockarbeit zu vielen Fehlern und punktete
im Angriff durch Matthias Böhme über die Diagonale und Tim
Broshog über die Mitte.

Doch was dann passierte konnte niemand in der Landkost-Arena
so richtig fassen. Im Angriff unterliefen den Hausherren insgesamt
fünf Fehler und Hamburg konnte bei 15:15 ausgleichen. Von da an
war der Satz bis zum 21:21 offen, bis zwei Fehler von Sebastian
Fuchs auf Hamburger Seite für die Vorentscheidung sorgten. Die
Gäste haderten jetzt mit den Schiedsrichtern, Königs
Wusterhausen blieb konzentriert und sicherte sich durch einen
Block von Böhme vier Matchbälle. Den letzten Punkt im Spiel zum
25:22 fiel ebenfalls durch einen Block von Broshog.

Die A10 Netzhoppers konnten damit ihren vierten Saisonsieg
feiern und klettern wieder auf Platz 9 in der Tabelle. Dennoch
zeigte sich Christoph Eichbaum etwas zerknirscht nach dem Sieg.
„Wir haben zwar gewonnen, aber das war kein schönes Spiel. Im
dritten und vierten Satz haben wir uns von den Cowboys einlullen
lassen.“

Statistik:
A10 Netzhoppers KW : Hamburg Cowboys
3 : 1 (25:23, 25:13, 19:25, 25:22)
90 Minuten / 600 Zuschauer

Aufstellung:

A10 Netzhoppers KW: Christoph Eichbaum, Arvid Kinder,
Matthias Böhme, Tim Broshog, Manuel Rieke, Roy Friedrich, Lukas
Schützenhofer (Libero). Eingewechselt: Björn Matthes, Jonathan
Erdmann, Salvador Hidalgo Oliva

Hamburg Cowboys: Sebastian Neufeldt, Björn Domroese,
Sebastian Fuchs, Sven Glinker, Felix Braun, Duncan Budinger,
Hiroshi Katsuno (Libero). Eingewechselt: Stefan Trienen, Fridolin
Lippens, Marcus Gensitz

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