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U16 männlich

Nordostdeutsche Volleyballmeisterschaft der männlichen U16

By 13. April 2016November 6th, 2018No Comments

„Ach Gott“, fragt ein besorgter Vater, “Wo sollen denn all die Leute sitzen? Wir haben doch in der OSZ Halle gar keine Zuschauerränge!“ Und während der Eine kopfkratzend noch nach schlüssigen Lösungen grübelt, präsentiert der Andere mit leuchtenden Augen das Logische: „…Mensch, ich hab’s! Sollen doch einfach die Fans klatschend und anfeuernd am Spielfeldrand stehen. Dann haben wir eine schöne Stimmung und man ist sozusagen mittendrin statt nur dabei.“ So machen wir das!
Am 10. April 2016 findet in der der Sporthalle des Oberstufenzentrums Königs Wusterhausen die Nordostdeutsche Meisterschaft der männlichen U16 statt. Sechs Mannschaften treten an, den Titel des Nordostdeutschen Volleyballmeisters zu erringen und somit als einziger Vertreter der heute anwesenden Vereine zur Deutschen Meisterschaft zu fahren. In der Gruppe A kämpfen der VC Bitterfeld-Wolfen, Rotation Prenzlauer Berg Berlin und die Netzhoppers Königs Wusterhausen. In der Gruppe B streiten der VC Dessau 96, der Berliner TSC und der VC Potsdam Waldstadt.
Die Jungs aus Bitterfeld-Wolfen treten als Erste den Netzhoppers Königs Wusterhausen entgegen. Die Kawe’er sind noch ein bisschen müde, na ja ist ja schließlich Wochenende. Und unter diesem Tenor vergeht der erste Satz. Locker bleiben – 1:0. Aber in Satz zwei sind dann auch die letzten Kängurus endlich erwacht und die Zuschauer sehen jetzt doch noch ein kleines Kostpröbchen guten Volleyballs. Fazit: müde – munter geworden – 2:0 gewonnen.
Rotation Prenzlauer Berg aus Berlin stellt sich KW in den Weg. Die Netzhoppers spielen technisch solide. Eine gute Feldabwehr und starke Angriffe zeichnen das Spiel in Satz eins auf unserer Seite aus. Der Gegner wird durch Aufschläge derart unter Druck gesetzt, das man nur so staunen kann. Rotation Berlin übt scheinbar noch die Blockarbeit, denn davon ist bei den Berlinern kaum was zusehen. Und wie es bei Königs Wusterhausen manchmal so ist, nimmt in Satz zwei bei einigen Kawe´ern die Konzentration etwas ab. Resümee: gut gespielt – na ja, war schon besser – trotzdem 2:0 gewonnen.
Beide Brandenburger Teams treffen im Halbfinale aufeinander. Die Netzhopper´sche Gelassenheit, die sich im vorherigen Spiel einschlich, hängt noch etwas nach. Und so spiegelt sich der erste Satz wider. Immer wenn unsere Angriffe oder Aufschläge von Potsdam angenommen werden, eruptiert die Potsdamer Fangemeinde so, als ob´s kein Morgen gibt. Das beeindruckt KW, somit geht Satz eins in die Landeshauptstadt. Vom Lärm angezogen sind nun auch endlich alle Kawe´er Fans da und ab jetzt geht’s hier richtig ab. Das Königs Wusterhausener Spiel erwacht. Unsere Jungs rufen ihr Können ab, sie steigern sich auf allen Positionen. Zusammenfassung: etwas durchgehangen – Red Bull – nochmal Red Bull – 2:1 gewonnen.
Im zentralen Spielfeld erleben die Zuschauer das Finalspiel gegen den Berliner TSC. Die Kawe´er steigern nochmals das Niveau, erhöhen die Schnelligkeit und machen ihr Spiel noch variabler. Und auch hier sind es die Kawe´er Aufschläge und Angriffe, die die Berliner konsterniert wirken lassen. Eine klasse herausgespielte Fünfpunkte-Differenz geben die Netzhoppers leider wieder ab. Der Satz geht nach Berlin. Im folgenden Satz zeigen die Brandenburger Jungs weiter alles, was sie können. Die Spieler der Berliner Landesauswahl haben jedoch den Größenvorteil auf ihrer Seite, und gewinnen gemeinsam mit ihrem technischen Können. Ein Spiel auf sehr hohem Format! Übersicht: hätte klappen können – weiter hochklassig – 0:2 für Berlin.
Allen Netzhoppers Eltern, die sich heute an der Durchführung dieser Meisterschaft beteiligt haben, soll hier extra gedankt werden. Das Catering war unübertroffen. Viele leckere Sachen, die von den Spielermüttern liebevoll zubereitet und dargeboten wurden, ein gelungenes Arrangement! Dankeschön geht an die U18 Jungs für die Unterstützung, und der Hallensprecher Gunnar kriegt ´ne Festanstellung! Feinbäckerei Heck, soeben noch unglaubliches 50-jähriges Firmenjubiläum feiernd, kredenzte außergewöhnliche Torten. Und an Klaus, der mit seinem IT Equipment für die Spielorganisation sorgte und sich als effektive Aircondition empfohlen hat.

Sascha Klooss

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