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Netzhoppers zieht es in die Alpenregion

Von 29. November 2019 Keine Kommentare
Um 9 Uhr am Samstagmorgen machen sich die Netzhoppers KW-Bestensee auf den Weg Richtung Innsbruck, wo am Sonntag (1. Dezember) das Team von Coach Mirko Culic in der Olympiahalle die Begegnung bei Hypo Tirol Alpenvolleys Haching bestreiten muss. Mit 752 Kilometern ist es die längste Auswärtsfahrt für die Netzhoppers, die zweitlängste ist mit 743 Kilometern die Reise zum VfB Friedrichshafen.
Mit 13 Zählern aus sieben Partien stehen die Alpenvolleys derzeit auf dem fünften Tabellenplatz. Das Team von Chefcoach Stefan Chrtiansky konnte in dieser Saison bereits vier Partien gewinnen (Rottenburg, Herrsching, Eltmann und Bühl), kassierte aber in den Spielen gegen die BR Volleys (2:3), Düren (1:3), Friedrichshafen (2:3) und Frankfurt (2:3) Niederlagen.
„Ich denke, Berlin wird souverän den Meistertitel holen. Aber von den Mannschaften, die hinter den BR Volleys in der Tabelle platziert sind, kann jede für eine Überraschung sorgen. Uns ist doch mit dem Sieg in Frankfurt auch bereits ein richtige gelungen“, sagt Netzhoppers-Libero Kamil Ratajczak, „wir werden gegen Innsbruck jedenfalls alles in die Waagschale werfen, um wenigstens mit einem Punkt im Gepäck die lange Heimreise antreten zu können.“
Culic muss am Sonntag auf seinen am linken Knie verletzten Mittelblocker Arran Chambers verzichten, der am Montag erfolgreich von Mannschaftsarzt Kai Dragowsky der gerissene Innenmeniskus wieder zusammengenäht wurde. Aufgrund des wochenlang andauernden Heilungsprozesses wird der Kanadier in diesem Jahr keine Partie mehr für die Brandenburger bestreiten können. Wie schon beim 3:2-Erfolg gegen Helios Grizzlys Giesen wird der Netzhoppers-Coach seinem chilenischen Neuzugang Simon Guerra Uteau von Anfang an sein Vertrauen schenken. „Simon benötigt Spielpraxis, um sich an die Abläufe in meinem Team zu gewöhnen“, weiß Culic.