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Netzhoppers empfangen Aufsteiger

Von 22. Oktober 2019 Keine Kommentare
Sein zweites Heimspiel in dieser Saison bestreitet Volleyball-Bundesligist Netzhoppers KW-Bestensee am Mittwochabend. Um 19 Uhr hat die Mannschaft von Trainer Mirko Culic Aufsteiger Heitec Volleys Eltmann zu Gast. Gegen den Aufsteiger aus Bayern werden die Dahmeländer versuchen, ihre ersten Saisonpunkte einzufahren, um sich nicht im Tabellenkeller festzusetzen. „Eltmann ist für mich ein unbekannter Gegner, gegen den ich noch nie gespielt habe. Ich weiß, dass dort ein paar gute Spieler unter Vertrag stehen und dass die Mannschaft bei den beiden Niederlagen in Friedrichshafen und zuhause gegen Frankfurt lange Zeit auf Augenhöhe mit diesen Liga-Topteams agierte“, so der Netzhoppers-Coach.
Einer der Eckpfeiler in Eltmann ist Tomáš Halanda. Der 26-jährige slowakische Nationalspieler gehört als Außenangreifer zu den Leistungsträgern bei den Bayern. Auch in der deutschen Bundesliga ist der 1,95m große Halanda kein Unbekannter, denn in der Saison 2013/2014 stand er bei Chemie Volley Mitteldeutschland unter Vertrag. Aus dieser Zeit kennt er bereits die Netzhoppers und ihre Heimstärke in der „Brandenburger Hölle“. „Wir wissen, dass dies  ein richtig hartes Match werden wird, aber wir wollen einen weiteren Schritt nach vorne machen, guten Volleyball spielen und um jeden Ball kämpfen“, sagt Halanda.
Eltmann-Trainer Marco Donat möchte nicht mit leeren Händen die Heimreise antreten: „Wir haben am vergangenen Wochenende das Spiel gegen Frankfurt analysiert, um uns auf die Netzhoppers einzustellen. Sicher haben wir Respekt vor dem Team von Mirko Culic, denn es ist eine solide Mannschaft um den alten Hasen Dirk Westphal herum. Trotzdem fahren wir nach Bestensee, um dort Punkte mitzunehmen.“ Ebenfalls sehr optimistisch gibt sich Heitec-Manager Rolf Werner im Vorfeld der Partie: „Der Spielplan beschert uns einen Gegner, der in der Bundesliga für seine Heimstärke bekannt ist. Trotzdem ist es ein Kontrahent, mit dem wir uns auf Augenhöhe messen sollten. Ich erwarte eine sehr kämpferische Einstellung unseres Teams, wir können dort jedenfalls was reißen.“
Kampflos werden die Gastgeber um Libero Kamil Ratajczak die Punkte dem Gegner sicherlich nicht überlassen. „Ich denke, wir haben in den ersten beiden Saisonspielen ordentliche Leistungen gezeigt, an die wir gegen Eltmann anknüpfen sollten. Wir müssen es jedoch schaffen, wenn wir mal wieder eine Schwächephase haben, die sicherlich kommen wird, diese so schnell wie möglich aus den Köpfen zu bekommen. Das ist uns gegen die BR Volleys und Düren, gegen die wir jeweils Satz eins gewinnen konnten, leider nicht gelungen“, sagt der 34-jährige Pole, der seit 2011 das Netzhoppers-Trikot trägt. „Ich bin felsenfest davon überzeugt, wenn wir es schaffen sollten in Annahme und Angriff zu überzeugen, dann werden wir gegen Eltmann definitiv die Platte als Sieger verlassen.“
Ein wenig Bauchschmerzen vor der Begegnung gegen die Bayern plagen Culic, der nicht weiß, wie sehr der an der Hand verletzte Uchenna Ofoha einsatzbereit ist. „Es hat mir gesagt, dass er spielen will. Wie gut er es dann wirklich kann, werden wir dann heute Abend sehen. Ansonsten sind alle Mann an Bord, ich habe bei der Aufstellung die Qual der Wahl“, informiert der Netzhoppers-Trainer.
Eine erfreuliche Nachricht gab es bereits im Vorfeld der Partie, denn die Mittelbrandenburgische Sparkasse hat ihren Sponsorenvertrag mit den Netzhoppers um weitere zwölf Monate verlängert. „Wir halten schon seit der Saison 2005/2006 dem Verein die Treue“, sagt MBS-Marktdirektor Henri Längert, „mit unserer Unterstützung wollen wir die Basis legen, besonders auch für den Jugendbereich, dass in geraumer Zeit wieder eigene Nachwuchsspieler den Sprung in das Bundesligateam schaffen, so wie es zum Beispiel schon Theo Timmermann, Adrian Klooss oder Levin Gust gelungen ist.“ So sieht es auch Netzhoppers-Geschäftsführer Arvid Kinder. „Wir werden weiterhin stark den Fokus auf die Jugendarbeit legen, um dort geeignete Spieler für die Männer zu finden.“