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BundesligaNetzhoppers

Nach 0:3 in Herrsching: Nicht lange drum herum reden

By 13. Januar 2016No Comments

Die Netzhoppers haben ihr Auswärtsspiel beim TSV Herrsching am Mittwochabend mit 0:3 (15:25, 20:25, 21:25) verloren und mussten die Heimreise aus Münchens Umland wie schon im vergangenen Jahr ohne Punkte antreten. Damit konnten die Brandenburger den Abstand auf den Bundesliga-Tabellennachbarn nicht verkürzen und verharren mit sieben Punkten auf Tabellenplatz acht.

Die knapp 1.000 Zuschauer in der ausverkauften Nikolaushalle wollten natürlich ihre Nationalspieler Ferdinand Tille und Patrick Steuerwald nach der Rückkehr von der Olympiaqualifikation sehen. Und sie bekamen von Beginn an gut aufgelegte Gastgeber zu sehen, denen die Netzhoppers erst einmal nichts entgegenzusetzen wussten. Nach einem verschlafenen ersten Satz (15:25) fanden die Netzhoppers im zweiten erst spät in die Partie, konnten dann aber in einigen Ballwechsel wichtige Akzente setzen.

Doch insgesamt war die Leistung nicht gut genug, wie Trainer Mirko Culic nach der Partie etwas ernüchtert feststellte: „Wir haben einfach schlecht gespielt, obwohl wir einige Situationen hatten, in denen wir besser hätten aussehen können – doch wir haben unsere Chancen ungenutzt gelassen“, so Culic. So aber punktete Bundesliga-Topscorer Daniel Malescha auf Herrschinger Seite fast nach Belieben (18 Punkte), auf Seiten der Netzhoppers war Matthias Böhme mit 16 Zählern erfolgreichster Angreifer.

Zwei Spiele und mehr als 2.500 Autobahnkilometer in einer Woche

„Das ist eines dieser Spiele, die man schnell abhaken muss. Es lief nicht viel zusammen bei uns, da muss man nicht lange drum herum reden“, so Culic weiter. Und das ist vielleicht auch besser so: Denn nach der längeren Winterpause über den Jahreswechsel geht es für die Netzhoppers nach dem Spiel in Herrsching jetzt Schlag auf Schlag. Erst am frühen Donnerstagmorgen kommt das Team mit dem Mannschaftsbus in Königs Wusterhausen an, dann steht noch eine Trainingseinheit bei Athletiktrainer Rainer Latzke auf dem Tagesprogramm.

Nach einer weiteren Einheit am Freitagmittag bricht es zum nächsten Auswärtsspiel zu den swd powervolleys nach Düren erneut wieder auf (Samstag, 20 Uhr, live auf sportdeutschland.tv) – dann wird es innerhalb von nur einer Woche zwei Bundesligaspiele und mehr als 2.500 Autobahnkilometer absolviert haben. Die nächste Bundesliga-Partie ohne Reisestress haben die Netzhoppers erst wieder am 23. Januar auf dem Plan. Dann treffen die Brandenburger im ersten Spiel der Rückrunde in der heimischen Landkost-Arena auf den TV Rottenburg.

Foto Gerold Rebsch: Kapitän Manuel Rieke will das Spiel auch schnell abhaken

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