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A10 Netzhoppers revanchieren sich mit einem 3:0

By 26. März 2007No Comments

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A10 Netzhoppers besiegen das Zurich Team in 59 Minuten / Revanche für die Heimpleite im Dezember geglückt

Berlin – Mit einer konzentrierten Leistung haben die A10 Netzhoppers aus Königs Wusterhausen am Samstagabend das Nachwuchsteam des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV), das Zurich Team VCO Berlin geschlagen. Im letzten Auswärtsspiel der Brandenburger in der Erstligasaison 2006/2007 endete das Spiel nach 59 Minuten mit 3:0 Sätzen (25:22, 25:18, 25:18) – die Revanche für die Heimspielpleite in der Hinrunde im Dezember ist damit geglückt.

Vor dem Spiel hatte Trainer Münz die Mannschaft im Training voll gefordert. Denn der gesicherte Klassenerhalt sei keine Ruhepolster. Dem letzten Heimspiel des VCO wurde große Aufmerksamkeit gewidmet. Es würde kein gewöhnlicher Spieltag werden.

Und so war es dann auch. Bei der Vorstellung der Mannschaften durch den Hallensprecher der Netzhoppers, Robert Köhring!, erhielt vor 350 Zuschauern der „frisch aufgestiegene“ Peter Itzigehl (Brandenburgliga -> Regionalliga) Glückwünsche. Zum Aufstieg, sowie zum Geburtstag und wurde ebenso begrüßt wie der Präsident des Deutschen Volleyballverbandes Werner von Moltke. Anschließend bedankten sich durch Sebastian Kühner die Spieler des VCO bei ihrem Manager Götz Moser für die zurückliegenden vier Jahre.

Viel Trubel vor dem eigentlichen Ereignis.

Gleich der erste Ballwechsel sorgte beim Publikum für tolle Stimmung. Ein Sprungaufgabe von Kühner konnte, der für den verletzten Hannes Ambelang als Libero eingesetze, Arvid Kinder präzise annehmen und Björn Matthes einen Angriff schlagen. Doch der VCO wehrte den Angriff ab. Mehrere Angriffsversuche beider Teams führten nicht zum Erfolg, bis dann Zuspieler Rieke einen Angriff von Richter zum ersten Netzhopperspunkt blocken konnte. Nach einem Aufschlagass
von Rieke war sofort klar: Die Netzhoppers würden heute eine zweite Niederlage gegen den VCO nicht zulassen wollen.

Mit großem Eifer wuchs der Vorsprung auf 6:2! Blamieren wollten sich die VCO-Jungs
im letzten Heimspiel allerdings auch nicht, also kämpften sie. Punkt um Punkt kamen sie wieder heran und zogen sogar bis 10:11 vorbei! Erste Auszeit Netzhoppers. War der Start zu leicht?

Matthes holte den Ausgleich, dann bis 15:15 immer VCO vorn, NHK gleicht aus. Florian Karl schaffte dann mit einem seiner sehr schnell und für den Gegner in der Richtung schwer erkennbar
geschlagenen Angriff die erneute Netzhoppers Führung 17:16. Durch Matthes und Matysik konnte der Vorsprung auf 23:20 ausgebaut werden. Doch VCO-Zuspieler Kühner brachte mit einem seiner plötzlichen Angriffe den VCO zum 23:22 heran und zwang Matze Münz zur zweiten Auszeit. Wieder konnte sich Karl mit einem wichtigen Punkt zum 24:22 am erfolgreichen Spiel seines Teams beteiligen.

Im zweiten Satz legten Böhme, Rieke, Matysik mit ihren Punkten zur 4:1 Führung den Grundstein für einen kurzen Satz. Bis auf sieben Punkte, beim 12:5, konnte der Vorsprung ausgebaut werden! Ein vielleicht spielentscheidender Punkt gelang Ahlert mit einem Block gegen den aus dem Rückraum angreifenden Jan Umlauft zum 14:9. Mit dieser Angriffsvariante hatte der VCO die Netzhoppers beim Spiel in KW doch überraschen können.

Um 20:11:28 Uhr, wie die vom KW-Statistiker Prussak erfassten Daten belegen, kam der große Augenblick für Peter Itzigehl: Einwechslung für Zuspieler Manuel Rieke beim Spielstand von 22:14! Und beim 23:16 durch Karl gelang PeterI dann auch gleich ein sehenswertes Anspiel!

Im dritten Satz war es dank der sehr konzentrierte Spielführung der Netzhoppers am spannensten, wie Netzhoppers-Hallensprecher Köhring den Spagat zwischen Freude über den offensichtlich zu erwartenden Sieg seines Teams und der ebenso offensichtlich notwendigen Anfeuerung der Gastgeber hinzubekommen. Er meisterte ihn souverän! Ebenso beendete Matze Böhme dann mit einem Aufschlagass das Spiel.

Nach dem Spiel gab es bei den Netzhoppers nur glückliche Gesichter, Spieler, Fans, Trainer, alle strahlten. Trainer Münz war mit der Leistung seiner Mannschaft sehr zufrieden: „Die Mannschaft hat gekämpft und Charakter bewiesen“. Co-Trainer Harbrecht wertete das Spiel als eines der besten der Saison. Überzeugend nannte er die Leistungen von Matysik, Böhme und Kinder. Auch Kay Matysik hatte wieder Spaß am Volleyball. Aber der Glücklichste war sicher Peter Itzigehl, der auf Aufstiegs- und Geburtstagsparty verzichtet hatte. Wer hat im Spielerausweis als Brandenburgliga-Spieler schon einen „Höher“-Eintrag 1. Bundesliga!

Beleg für eine geschlossene Mannschaftsleistung – die Statistik

Name: Punkte – Aufschläge (Fehler) – Angriff

Matysik: 13 – 11 (1) – 19
Böhme: 11 – 11 (1) – 18
Matthes: 9 – 11 (1) – 20
Karl: 9 – 6 – 11
Rieke: 5 – 16 (2) – 5
Ahlert: 3 – 11 (4) – 4
Dufour-Feronce: 0 – 1 – 0

A10 Netzhoppers: Ahlert, Böhme, Karl, Matthes, Matysik, Rieke, Libero: Kinder/Ambelang, Dufour-Feronce, Itzigehl

PS: Viktors Sohn, Denis Kaliberda, kam beim VCO zu einem Kurzeinsatz: Beim 20:13 kam er für Tim Broshog zur Aufgabe und die landete dann im Netz.

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