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Netzhoppers unterliegen Lüneburg trotz starkem Kampf

By 29. Oktober 2026Oktober 30th, 2026No Comments

Die Energiequelle Netzhoppers  mussten sich am Mittwochabend im dritten Saisonspiel der Bundesliga 2026/27 dem amtierenden DVV-Pokalsieger und deutschen Vizemeister SVG Lüneburg mit 0:3 (18:25, 22:25, 22:25) geschlagen geben. Vor 498 Zuschauern in der heimischen Paul-Dinter-Halle zeigte das Team von Trainer Constant Tchouassi insbesondere im dritten Satz eine starke Leistung, konnte den zwischenzeitlichen Vorsprung jedoch nicht über die Ziellinie bringen.

Von Beginn an präsentierten sich die Gäste aus Lüneburg als erwartet anspruchsvoller Gegner. Mit druckvollen Aufschlägen und konsequentem Angriffsspiel setzten sie die Netzhoppers unter Druck und bestimmten weitgehend das Geschehen im ersten Satz. Auch im zweiten Durchgang fanden die Gastgeber nur phasenweise Lösungen gegen das variable Spiel der Niedersachsen. Lüneburg nutzte seine Möglichkeiten konsequent und sicherte sich mit 25:18 und 25:22 die ersten beiden Sätze.

Im dritten Durchgang zeigten die Netzhoppers eine deutliche Leistungssteigerung. Mit kreativen Angriffslösungen und mehr Durchschlagskraft erspielten sie sich zunehmend Vorteile und übernahmen zwischenzeitlich die Kontrolle. Beim Stand von 17:12 lag das Team bereits mit fünf Punkten in Führung. Doch die Gäste bewiesen ihre Qualität, kämpften sich zurück und verkürzten den Rückstand kontinuierlich. In einer umkämpften Schlussphase fehlte den Netzhoppers schließlich die nötige Konsequenz, um den Satzgewinn perfekt zu machen. Lüneburg nutzte die entscheidenden Situationen und sicherte sich mit 25:22 den dritten Durchgang und damit den Auswärtssieg.

Außenangreifer Max Schulz zeigte sich insbesondere mit Blick auf den verpassten Satzgewinn enttäuscht: „Es ist ärgerlich, dass wir den dritten Satz nicht für uns entscheiden konnten. Wir hatten gute Möglichkeiten und uns zwischenzeitlich einen deutlichen Vorsprung erarbeitet. Daraus müssen wir mitnehmen, dass wir gerade in den entscheidenden Satzphasen sicherer und konstanter agieren müssen.“

Auch Außenangreifer Julian Lenz sah trotz der Niederlage positive Ansätze, betonte jedoch die fehlende Konstanz im Spiel der Netzhoppers: „Wir wussten, dass uns mit Lüneburg ein sehr starker Gegner erwartet, hatten uns vor heimischem Publikum aber natürlich mehr vorgenommen. In einigen Phasen konnten wir gut mithalten, haben es allerdings nicht geschafft, konstant genug zu spielen und unsere Chancen konsequent zu nutzen. Lüneburg hat unsere Fehler konsequent ausgenutzt und seine Qualität unter Beweis gestellt.“

Blick richtet sich auf Friedrichshafen

Lange Zeit, um die Niederlage aufzuarbeiten, bleibt den Netzhoppers nicht. Bereits am Samstag, den 31. Oktober, steht mit dem Auswärtsspiel gegen den VfB Friedrichshafen die nächste Herausforderung an. Die Mannschaft möchte die Erkenntnisse aus der Begegnung mitnehmen, weiter an ihrer Konstanz arbeiten und als geschlossenes Team auftreten.