Skip to main content
AllgemeinBundesliga

Stolzer Kampf vor voller Halle – Saison endet im Viertelfinale

By 4. April 2026April 8th, 2026No Comments

Die Energiequelle Netzhoppers haben sich am Freitagabend (03.04.2026) im zweiten Spiel der Playoff-Viertelfinalserie den Berlin Recycling Volleys mit 1:3 (13:25; 25:23; 12:25; 19:25) geschlagen geben müssen. Vor einer ausverkauften Paul-Dinter-Halle mit 1.030 Zuschauern bot sich über 95 Minuten ein intensives und emotionales Duell auf hohem Niveau. Trotz des Ausscheidens überwog aus Sicht der Netzhoppers der Stolz über einen leidenschaftlichen Auftritt und eine starke Gesamtentwicklung.

Die Gastgeber starteten mutig und mit viel Energie in die Partie. Direkt zu Beginn setzte Theo Timmermann mit zwei Assen ein Ausrufezeichen und brachte sein Team früh in Führung. Die Netzhoppers zeigten, dass sie bereit waren, dem Favoriten alles abzuverlangen. Im weiteren Verlauf des ersten Satzes fanden die Berliner jedoch besser in ihren Rhythmus und nutzten ihre Aufschlagstärke konsequent aus, sodass der Durchgang mit 13:25 an die Gäste ging.

Doch die Reaktion der Netzhoppers ließ nicht lange auf sich warten: Im zweiten Satz präsentierte sich das Team deutlich stabiler und vor allem im Aufschlagspiel gefährlich. Angeführt von einem starken Hannes Gerken erspielten sich die Gastgeber eine Führung und hielten auch in der entscheidenden Phase dem Druck stand. Mit großem Kampfgeist und getragen von der lautstarken Unterstützung der Fans sicherten sich die Netzhoppers verdient den Satzgewinn zum 25:23 und glichen die Partie aus.

Auch wenn die folgenden beiden Sätze wieder an die Berliner gingen, spiegeln die Ergebnisse nicht vollständig den Einsatz und die Leidenschaft wieder, die die Netzhoppers auf das Feld brachten. Immer wieder gelangen starke Aktionen im Block, in der Abwehr und im Angriff, doch der amtierende Meister fand in den entscheidenden Momenten die besseren Lösungen.

Im vierten Satz stemmten sich die Netzhoppers noch einmal mit aller Kraft gegen das drohende Saisonende. Die Mannschaft kämpfte um jeden Ball und wurde von den Rängen unermüdlich nach vorne gepusht, konnte den Rückstand jedoch nicht mehr entscheidend drehen. Mit 19:25 ging auch dieser Satz an die Gäste.

Nach dem Spiel wurde es noch einmal besonders emotional: Geschäftsführer Dirk Westphal verabschiedete drei wichtige Persönlichkeiten des Vereins. Malte Jakschaguloff, Anika Kreschel und Anja Nugmanowa wurden unter Standing Ovations der gesamten Halle und beider Teams für ihren Einsatz gewürdigt – ein bewegender Moment, der den Abend abrundete.

Auch wenn die Playoff-Reise an dieser Stelle endet, blicken die Netzhoppers mit Stolz auf die Saison zurück. Das Team hat eindrucksvoll gezeigt, auf welchem Weg es sich befindet und konnte sich immer wieder auch gegen Spitzenteams behaupten, Sätze gewinnen und wichtige Punkte sammeln. Diese Entwicklung macht Mut und bildet die Grundlage für alles, was noch kommt.