
Die Energiequelle Netzhoppers haben ein intensives Doppel-Heimspiel-Wochenende mit gemischten Gefühlen abgeschlossen. Während das Team von Trainer Liam Sketcher am Freitagabend (06.03.2026) vor 657 Zuschauern einen souveränen 3:0-Erfolg gegen den VCO Berlin feiern konnte, mussten sich die Brandenburger nur einen Tag später vor 682 Fans den WWK Volleys Herrsching mit 1:3 geschlagen geben.
Zum Auftakt des Wochenendes zeigten die Netzhoppers eine konzentrierte und dominante Leistung. Von Beginn an übernahmen sie die Kontrolle über das Spiel und setzten den jungen Berliner Kader mit druckvollen Aufschlägen und einem variablen Angriffsspiel unter Druck. Im ersten Satz erspielten sich die Gastgeber über die Zwischenstände von 8:5 und 16:13 früh eine komfortable Führung. Mit stabilem Sideout-Spiel und sicherer Annahme ließen die Netzhoppers nichts mehr anbrennen und entschieden den Durchgang mit 25:19 für sich. Auch im zweiten Satz präsentierten sich die Brandenburger äußerst konzentriert und ließen dem VCO kaum Möglichkeiten, ins Spiel zu finden. Beim Stand von 16:8 war der Vorsprung bereits deutlich, ehe die Netzhoppers den Satz souverän mit 25:12 abschlossen. Im dritten Durchgang zeigte der VCO Berlin noch einmal mehr Gegenwehr und ging zunächst mit 8:6 in Führung. Die Netzhoppers blieben jedoch geduldig, arbeiteten sich Punkt für Punkt zurück ins Spiel und übernahmen erneut die Kontrolle. Mit druckvollen Angriffen und stabiler Blockarbeit machten die Gastgeber schließlich den 3:0-Erfolg perfekt und entschieden auch den dritten Satz mit 25:19 für sich. Zum wertvollsten Spieler der Begegnung wurde Diagonalangreifer Lovis Homberger ausgezeichnet.
Kapitän und Zuspieler Hannes Gerken zeigte sich nach dem Spiel zufrieden mit der Leistung seines Teams: „Ich denke, wir haben unseren Job sehr gut gemacht. Es ist manchmal in solchen Spielen, in denen man klarer Favorit ist, nicht einfach die Intensität hochzuhalten, aber das haben wir sehr gut geschafft und souverän unser Spiel gemacht.“
Nur 24 Stunden später wartete mit den WWK Volleys Herrsching eine deutlich größere Herausforderung. Vor 682 Zuschauern in der Paul-Dinter-Halle starteten die Netzhoppers stark in die Partie. Mit stabiler Blockarbeit, aufmerksamer Abwehr und konsequentem Angriffsspiel setzten sie ihre taktischen Vorgaben gut um und sicherten sich den ersten Satz verdient mit 25:21. Im zweiten Durchgang entwickelte sich ein ausgeglichenes Duell, in dem beide Teams lange auf Augenhöhe agierten. Die Gäste reagierten jedoch mit erfolgreichen Wechseln und setzten die Netzhoppers zunehmend unter Druck. In der entscheidenden Phase fehlte den Gastgebern etwas die Souveränität im Angriff, sodass Herrsching den Satz knapp mit 25:22 für sich entscheiden konnte. In den folgenden beiden Sätzen steigerten sich die Gäste weiter und dominierten das Spielgeschehen zunehmend. Mit konstantem Aufschlagdruck und hoher Effizienz im Angriff setzten die Herrschinger die Netzhoppers dauerhaft unter Druck und entschieden die Sätze drei und vier mit 25:18 und 25:17 für sich.
Kapitän Hannes Gerken ordnete die Niederlage nach der Partie ein: „Die Niederlage tut weh. Wir sind sehr gut in das Spiel gestartet und haben es dann leider im zweiten Satz ein wenig aus der Hand gegeben. Im dritten und vierten Satz hat Herrsching dann in allen Bereichen ein wirklich sehr starkes Spiel gemacht und es uns sehr schwer gemacht. Vielleicht hätten wir an ein, zwei Ecken besser justieren müssen, aber wir haben gekämpft und wenn ein Team so gut spielt, ist es schwer gegen sie zu gewinnen.“
Auch Libero Tim Türpe sah die entscheidenden Momente im zweiten Satz: „Gegen VCO konnten wir unser Spiel konstant und konzentriert durchziehen. Gegen Herrsching sind wir mit großer Motivation ins Spiel gegangen und haben den ersten Satz taktisch genauso umgesetzt, wie wir uns das vorgenommen hatten. Herrsching reagierte dann mit Wechseln, die gut funktioniert haben. Am Ende des engen zweiten Satzes hat uns etwas die Souveränität im Angriff gefehlt, und danach hat Herrsching in den letzten beiden Sätzen sehr starken Volleyball gespielt.“
Damit holen die Netzhoppers aus dem Doppel-Heimspiel-Wochenende wichtige drei Punkte, müssen im engen Rennen um die Playoffplätze jedoch auch einen Rückschlag hinnehmen.
