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AllgemeinBundesliga

Kampf ohne Lohn gegen Haching

By 25. Februar 2026No Comments

Die Energiequelle Netzhoppers mussten sich am 21.02.2026 in der heimischen Paul-Dinter-Halle dem TSV Haching München mit 0:3 geschlagen geben.

Vor 622 Zuschauern entwickelte sich über 83 Minuten ein intensives Duell, das vor allem in zwei Sätzen auf Messers Schneide stand. Die Satzergebnisse lauteten 24:26, 16:25 und 24:26.

Von Beginn an begegneten sich beide Teams im ersten Satz auf Augenhöhe. Die Netzhoppers starteten mit Hannes Gerken im Zuspiel, Carl Möller und Caleb Lipscomb im Mittelblock, Theo Timmermann und Isaiah Olfert im Außenangriff, Tim Türpe als Libero sowie Lovis Homberger auf der Diagonalposition. In einem ausgeglichenen Auftaktsatz mit langen Ballwechseln und großem Einsatz fehlte den Gastgebern in der Schlussphase die letzte Konsequenz, sodass der Satz knapp mit 24:26 an die Gäste ging.

Im zweiten Durchgang gerieten die Netzhoppers früh unter Druck. Haching agierte stabiler im Aufschlag und nutzte Fehler im Brandenburger Spiel konsequent aus. Zur Mitte des Satzes reagierte das Trainerteam und brachte Linus Engelmann für Isaiah Olfert. Dennoch fanden die Netzhoppers nicht nachhaltig in ihren Rhythmus und mussten den Satz deutlicher mit 16:25 abgeben.

Im dritten Satz zeigte sich das Team erneut kämpferisch und hielt die Partie lange offen. Wie bereits im ersten Durchgang entwickelte sich ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, in dem die Netzhoppers alles investierten, um sich in das Spiel zurückzukämpfen. Doch erneut behielt Haching in den entscheidenden Momenten die Oberhand und sicherte sich auch diesen Satz knapp mit 24:26.

Trotz der Niederlage gab es individuelle Lichtblicke: Kapitän Hannes Gerken setzte mit vier Assen starke Akzente von der Aufschlaglinie. Caleb Lipscomb überzeugte im Angriff mit einer Quote von 80 Prozent (4 von 5 erfolgreichen Angriffen), während Lovis Homberger mit 8 von 14 Punkten (57 Prozent) sowie zwei Blockpunkten offensiv Akzente setzte.

Diagonalangreifer Lovis Homberger zeigte sich nach dem Spiel selbstkritisch: „Wir konnten uns im Angriff nicht gut genug durchsetzen. Unterhaching hat leider das Spiel durchziehen können, das sie sich vorgenommen haben, und wir haben nur phasenweise ins Spiel reingefunden.“

Auch Libero Tim Türpe sprach von einer enttäuschenden Vorstellung: „Sehr bittere Niederlage für uns. Wir haben uns das Spiel anders vorgestellt, aber bei uns hat einfach nichts wirklich zusammengepasst. Wir haben in allen Bereichen zu viele Fehler gemacht, wodurch Haching kaum Druck ausgesetzt war.“

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt jedoch nicht: Am 06. und 07.03. steht für die Netzhoppers ein Doppel-Heimspielwochenende in der Paul-Dinter-Halle an. Am Freitag, den 06.03., um 18:00 Uhr ist der VCO Berlin zu Gast, ehe am Samstag, den 07.03., um 19:00 Uhr die WWK Volleys Herrsching in Königs Wusterhausen antreten. Vor heimischer Kulisse will das Team zurück in die Erfolgsspur finden und wichtige Punkte im Saisonendspurt sammeln.