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Starker Auftritt gegen den Meister

By 30. März 2026No Comments

Zum Auftakt der Playoff-Viertelfinalserie trafen die Energiequelle Netzhoppers am Samstagabend, dem 28.03.2026 in der mit 4.290 Zuschauern gut gefüllten Max-Schmeling-Halle auf die Berlin Recycling Volleys. Bereits beim ersten Ballwechsel war spürbar: Dieses Duell würde ein intensiver und umkämpfter Abend werden. Am Ende mussten sich die Netzhoppers trotz starker Phasen mit 3:0 (25:23, 26:24, 25:20) geschlagen geben, verkauften sich jedoch über weite Strecken teuer.

Mit einer unveränderten Starting Six in allen drei Sätzen – Zuspieler Hannes Gerken, Libero Tim Türpe, die Außenangreifer Theo Timmermann und Isaiah Olfert, die Mittelblocker Carl Möller und Caleb Lipscomb sowie Diagonalangreifer Lovis Homberger – starteten die Brandenburger mutig in die Partie.

Der erste Satz begann vielversprechend für die Netzhoppers. Vor allem eine starke Aufschlagserie von Theo Timmermann brachte das Team früh mit 2:5 in Führung. Doch die Berliner reagierten prompt und glichen schnell zum 9:9 aus. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel auf Augenhöhe, in dem sich kein Team entscheidend absetzen konnte. Erst in der Schlussphase gelang es den Gastgebern, sich leicht auf 18:15 abzusetzen. Die Netzhoppers kämpften sich noch einmal heran, mussten den Satz jedoch knapp mit 25:23 abgeben.

Auch im zweiten Durchgang erwischten die Berliner den besseren Start und setzten sich zunächst auf 10:6 ab. Doch die Netzhoppers zeigten Moral, arbeiteten sich Punkt für Punkt zurück und verkürzten auf 16:15. In einer spannenden Crunchtime wehrten die Gäste beim Stand von 24:22 den Satzball ab und erspielten sich mit druckvollen Aufschlägen ihrerseits die Chance zum Ausgleich. Dennoch behielten die Berlin Recycling Volleys die Nerven und entschieden auch diesen umkämpften Satz mit 26:24 für sich.

Im dritten Satz setzte sich das Bild fort: Berlin startete stärker, doch die Netzhoppers hielten dagegen und fanden vor allem im Sideout immer wieder gute Lösungen. Beim Stand von 11:8 blieb das Spiel offen, ehe sich erneut ein intensiver Schlagabtausch entwickelte. Bis zum 22:19 blieb es spannend, doch in der entscheidenden Phase erhöhten die Berliner noch einmal den Druck und sicherten sich den Satz mit 25:20 und damit den 3:0-Erfolg im ersten Spiel der Best-of-Three-Serie.

Trotz der Niederlage zeigten die Netzhoppers eine engagierte Leistung und machten deutlich, dass sie dem amtierenden Meister Paroli bieten können. Nun richtet sich der Blick auf das Rückspiel: Am 03.04.2026 empfangen die Netzhoppers die Berlin Recycling Volleys in der heimischen Paul-Dinter-Halle. Mit der Unterstützung ihrer Fans im Rücken wollen sie noch einmal alles in die Waagschale werfen, um die Serie offen zu halten und ein entscheidendes drittes Spiel zu erzwingen.