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AllgemeinBundesliga

Intensiver Volleyballabend bringt Auswärtspunkt

By 2. Februar 2026No Comments

Die Energiequelle Netzhoppers mussten sich am Freitagabend, dem 23.01.2026, nach einem intensiven und hochklassigen Auswärtsspiel bei der FT 1844 Freiburg knapp mit 2:3 geschlagen geben. Nach 125 Minuten Spielzeit nahmen die Brandenburger dennoch einen wichtigen Punkt aus der ACT-NOW Halle mit – ein Duell, das von Beginn an hielt, was es im Vorfeld versprochen hatte.

In allen fünf Sätzen vertraute das Trainerteam auf dieselbe Startformation: Hannes Gerken im Zuspiel, Theo Timmermann und Isaiah Olfert im Außenangriff, Lovis Homberger auf der Diagonalposition, Carl Möller und Caleb Lipscomb im Mittelblock sowie Tim Türpe als Libero.

Der erste Satz verlief von Beginn an intensiv und auf Augenhöhe, allerdings mit einem leichten Vorteil für die Netzhoppers. Immer wieder setzten sich die Gäste mit ein bis zwei Punkten ab und hielten diesen Vorsprung über weite Strecken des Satzes. In der Crunchtime wurde es noch einmal eng, doch die Netzhoppers blieben stabil, agierten mutig in Aufschlag und Angriff und belohnten sich schließlich mit dem 27:25 Satzgewinn.

Auch im zweiten Durchgang präsentierten sich die Brandenburger sehr konzentriert. Früh erspielten sich die Netzhoppers einen kleinen Vorsprung, den sie mit konstanter Eigenleistung und guter Organisation in Block und Abwehr behaupteten, sodass der Satz folgerichtig mit 25:21 an die Gäste ging.

Ab dem dritten Satz erhöhte Freiburg spürbar die Intensität. Die Gastgeber erwischten den besseren Start, während die Netzhoppers zwar dagegenhielten, den Rückstand jedoch nicht mehr entscheidend verkürzen konnten. Trotz einiger starker Aktionen mussten sie den Satz mit 18:25 abgeben.

Der vierte Durchgang entwickelte sich anschließend zu einem offenen Schlagabtausch. In der Schlussphase agierte Freiburg etwas konsequenter und glich mit 25:22 nach Sätzen zum 2:2 aus.

Im Tiebreak gelang den Hausherren der bessere Start. Freiburg setzte die Netzhoppers früh unter Druck und erspielte sich eine Führung, die bis zum Seitenwechsel Bestand hatte. Trotz großem Kampfgeist und weiterhin engagierter Leistung gelang es den Gästen nicht mehr, den Rückstand aufzuholen. Mit 10:15 sicherten sich die Freiburger den Entscheidungssatz und damit den Heimsieg.

Zum MVP der Begegnung wurde Netzhoppers-Kapitän und Zuspieler Hannes Gerken gewählt.

Gerken zeigte sich nach der Partie reflektiert:
„Heute war es bitter. Wir haben zwei sehr gute Sätze gespielt und dann ein Stück weit den Faden verloren. Freiburg hat etwas draufgepackt und wir haben nicht gut genug darauf reagiert. Trotzdem nehmen wir den einen Punkt mit – der kann im weiteren Verlauf der Saison noch sehr wichtig sein.“

Auch Cheftrainer Liam Sketcher ordnete das Ergebnis nüchtern ein:
„That is a tough loss, but an important point. We still need to learn how to win from good positions – that will ultimately decide how successful we can become.“

Diagonalangreifer Lovis Homberger ergänzte:
„Nach dem starken Start ist es natürlich ärgerlich, dass wir das Spiel nicht früher entscheiden konnten. Freiburg hat mit starken Abwehraktionen zurück ins Spiel gefunden.“

Viel Zeit zur Regeneration bleibt den Netzhoppers nicht: Bereits am Freitag, dem 30.01.2026, steht das nächste Heimspiel in der Paul-Dinter-Halle gegen den ASV Dachau an, ehe es einen Tag später, am Samstag, dem 31.01.2026, auswärts zum VCO Berlin geht.