In Bundesliga, Netzhoppers

Im voraussichtlich drittletzten Heimspiel in dieser Saison hat Volleyball-Bundesligist Netzhoppers SolWo Königspark KW am Samstagabend (16. Februar) um 19 Uhr Aufsteiger Helios Grizzlys Giesen in der Landkost-Arena zu Gast. Das Hinspiel im niedersächsischen Hildesheim hatten die Brandenburger nach einer guten Leistung im vergangenen Dezember mit 3:1-Sätzen gewinnen können.

So ein klarer Sieg ist auch diesmal vonnöten, wollen die Netzhoppers das zweite Mal in Folge nicht die Play-off-Teilnahme verpassen. Nach den zwei vergangenen Tie-Break-Niederlagen zuhause gegen den TV Rottenburg und auswärts bei den Volleyball Bisons Bühl dürfte es jedenfalls sehr schwer werden, den achten Platz den Bühlern (18 Punkte) noch streitig zu machen. Mit einem Spiel mehr auf dem Konto rangieren die Netzhoppers mit zwei Zählern weniger als die Bisons auf dem neunten Rang, der nicht zur Teilnahme an den Play-offs reichen würde.

Hinzu kommt, dass es das Restprogramm der Dahmeländer so richtig in sich hat. Nach dem Spiel gegen Giesen muss die Mannschaft von Coach Mirko Culic noch bei den BR Volleys (2. März), zuhause gegen Herrsching (7. März), beim VfB Friedrichshafen (16. März) und in der Landkost-Arena zum Ende der regulären Saison gegen Franfurt (23. März) antreten. Das sieht das Restprogramm der Volleyball Bison Bühl deutlich entspannter aus. Die Süddeutschen spielen in der Schlussphase der Saison noch auswärts gegen Lüneburg und Giesen und empfangen in der heimischen Großsporthalle noch Rottenburg, Düren, Frankfurt sowie die BR Volleys.

Culic kann außer auf den langzeitverletzten Sascha Kaleck (Kreuzbandriss) auf sein eingespieltes Team aus den Vorwochen zurückgreifen. Wenn es seine Mannschaft gegen die Helios Grizzlys Giesen schaffen sollte, weniger Aufschlagfehler als in der letzten Begegnung in Bühl (20) zu fabrizieren und die Truppe in der Annahme deutlich stabiler steht als in den vergangenen zwei Partien, dann sollte der Hinspielerfolg gegen Giesen durchaus zu wiederholen sein. „Wir werden alles geben, um die drei Punkte zu holen. Das sind wir unseren treuen Fans schuldig“, kündigt Kapitän Casey Adam Schouten an, „dass wir gut Volleyball spielen können, hat unser Heimerfolg gegen Düren gezeigt. An diesen Auftritt müssen wie gegen den Aufsteiger anknüpfen.“

Helios-Coach Itamar Stein hat mit etwas größeren Personalproblemen zu kämpfen als sein Kollege von den Netzhoppers, denn er muss verletzungsbedingt auf seinen Diagonalspieler Michal Krisko verzichten. Auch für Marius Appel, der längere Zeit verletzt war, kommt die heutige Begegnung noch zu früh. „Um gegen die Netzhoppers erfolgreich sein zu können, muss jeder meiner Spieler bereit sein, alles für den Erfolg zu geben“, so Stein. Ein ganz besonderes Spiel wird es für Helios-Akteur Robert Schramm werden, der in der Spielzeit 2016/2017 das Trikot der Brandenburger getragen hatte.

Recent Posts
Kontaktiere uns!