In Bundesliga, Netzhoppers

Mit einer 0:3-Niederlage (16:25, 24:26, 29:31) gegen die United Volleys Frankfurt hat sich Volleyball-Bundesligist Netzhoppers SolWo Königspark KW in die Sommerpause verabschiedet. Mit 21 Punkten beendeten die Dahmeländer die Hauptrunde auf dem neunten Platz, der nicht zur Teilnahme an den Play-off-Spielen berechtigt. Es ist die zweite Saison in Folge für die Mannschaft von Coach Mirko Culic, in der sein Team nicht den Sprung unter die besten acht Teams der Bundesliga schaffte.

Trotzdem zeigte sich der Trainer mit dem Verlauf der abgelaufenen Spielzeit nicht unzufrieden: „Wir haben sieben Punkte mehr als noch 2017/2018 geholt. Die Mannschaft hat aus meiner Sicht mit den Neuzugängen einen gehörigen Schub nach vorne gemacht. Ärgerlich waren sicherlich die beiden Niederlage  gegen den TV Rottenburg, die uns die Play-off-Teilnahme kosteten.“

Vor 535 Zuschauern in der heimischen Landkost-Arena verschlief sein Team den ersten Durchgang. Obwohl die Netzhoppers ohne einen einzigen Aufschlagfehler durch den ersten Durchgang kamen, sicherten sich die Hessen diesen Abschnitt nach 25 Minuten deutlich mit 25:16.

In der Satzpause präsentierten Schüler vom Sportcampus der Privatschule Villa Elisabeth aus Wildau den Welt-Fairness-Song in einer Uraufführung. Die Initiative Faszination Fairness mit dem Motto „Fair und fit – ich mach mit“ der Schüler vom Sportcampus der Privatschule Villa Elisabeth aus Wildau hat sich das ausgedacht, um der Aktion, deren Symbol ein rotes Hufeisen ist,  noch mehr Ausstrahlungskraft zu verleihen. „Dabei geht es um einen eingängigen Klatschrhythmus“, sagt Kristof von Platen, Mitinhaber der Schule, „diese Aktion soll überall Nachahmer finden, weil Sport und Fairness für uns einfach zusammengehören.“

Das rhythmische Klatschen muss bei den Netzhoppers wahre Kräfte freigesetzt haben, denn von nun an agierte die Mannschaft auf Augenhöhe mit den Frankfurtern.  In den beiden folgenden Durchgängen schnupperten die Brandenburger an einem eigenen Satzgewinn. Doch jedes Mal hatten die Volleys den längerem Atem. Ärgerlich für die Netzhoppers war der Verlauf der Schlussphase des dritten Abschnittes, in der sie insgesamt sechs Satzbälle nicht verwerten konnten.

Da machte es der wertvollste Spieler der Partie (MVP), Moritz Karlitzek, deutlich abgezockter der die erste Möglichkeit für sein Team zum 31:29 verwertete. „Die Leistung von Karlitzek hat heute auch den Unterschied gemacht“, erkannte Culic.

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Sponsoren, Unterstützern, ehrenamtlichen Helfern und Ballkinder/Wischer für die Unterstützung in der Saison 2018/19 bedanken.

Bilder zum Spiel gibt es bei Dagmar Jaschen und Wolfgang Purann.

 

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