In Bundesliga, Netzhoppers

4.571 Zuschauer verfolgten die Bundesliga-Begegnung BR Volleys vs. Netzhoppers SolWo Königspark KW in der Max-Schmeling-Halle.

Bevor die Partie angepfiffen wurde, traten die Fanclubs 7. Mann und VFC Netzinos gegeneinander an. Das Spiel konnte schon als richtungsweisend angesehen werden. Der Fanclub der Netzhoppers unterlag nach 30 Minuten Spielzeit mit einem 0:2. Abstimmungsprobleme und Trainingsrückstand machten sich schnell bemerkbar. Trainer, Mario Wersinger, war mit seinem Team trotzdem sehr zufrieden. „Sie haben gekämpft und zu keiner Zeit aufgegeben. Bei den Fanclub-Meisterschaften im Sommer werden wir uns revanchieren“. Gleich im Anschluss nahmen die Fans ihren Platz auf der Tribüne ein, um ihre Idole anzufeuern.

Pünktlich 18:30 Uhr wurde dann die Bundesliga-Partie angepfiffen. In den ersten beiden Sätzen dominierten ganz klar die Gastgeber. Die Netzhoppers zeigten sich deutlich beeindruckt von der großen Kulisse. Gegen den Berliner Block kamen die Dahmeländer einfach nicht an. Nach 27 Minuten war der 1. Satz mit 25:18, aus Sicht der Berliner, entschieden.

Im 2. Satz dominierten die Hauptstädter von Anfang an. Beim 12:12 meldeten sich die Netzhoppers noch einmal zurück, konnten aber dem Block und dem Service nicht standhalten, so dass auch der Satz mit 25:15 an Berlin ging.

Im 3. Satz drehten die Netzhoppers dann richtig auf und dominierten das Spiel. Erst beim 10:10 glichen die Hauptstädter aus. Die Zuschauer der Max-Schmeling-Halle bekamen einen spannenden Satz zu sehen, der über die Normallänge hinaus ging. Ganze 7 Satzbälle hatte das Team aus Königs Wusterhausen zur Verfügung. „So einen Satz muss man eigentlich nach Hause bringen“, ärgerte sich kurzfristig Geschäftsführer Arvid Kinder. Er weiß aus eigener Erfahrung, wie es sich anfühlt vor dieser Kulisse zu spielen und hat viele Erinnerungen an das Berlin-Brandenburg-Derby. Der Ärger über den verpassten Satz wehrte daher nur kurz und wich schnell der Freude über die gute Mannschaftsleistung seines Teams. 33:31 muss man gegen die Berliner in Berlin erstmal schaffen. Mit der silbernen MVP-Medaille wurde Dirk Westphal ausgezeichnet. Bilder zum Spiel gibt es bei Dagmar Jaschen.

Viel Zeit zum Ausruhen bleibt nicht. Am Donnerstag, 07.03.19, steht schon das nächste Heimspiel an. Die Netzhoppers empfangen den „Geilsten Club der Welt“ – die WWK Volleys Herrsching. Anpfiff ist 19 Uhr.

 

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