In Bundesliga, Netzhoppers

Es ist die dritte Begegnung mit den Berlinern in dieser Saison. Die Netzhoppers SolWo Königspark empfingen die Hauptstädter bereits zweimal in der Landkost-Arena. Sowohl im Pokal, als auch im Hinrundenspiel mussten sich die Dahmeländer mit einem 0:3 geschlagen geben. Bisher gelange es den Netzhoppers nur einmal das Team aus Berlin zu besiegen. Damit dürfte die Favoritenrolle klar definiert sein.

Am Samstag, 18:30 Uhr, wird nun die dritte Begegnung im Berlin-Brandenburg-Derby angepfiffen. Austragungsort ist diesmal der „Volleyballtempel“ – die Max-Schmeling-Halle. Seit 10 Jahren spielen die Berliner nun schon in dieser Arena und sind zu einem Zuschauermagnet geworden. Zu jedem Heimspiel im Jubiläumsjahr gibt es ein besonderes Highlight. Beim Derby geht es um die Fanfreundschaft, die Berlin und Königs Wusterhausen schon in den Zeiten der Sömmeringhalle pflegten. Die VFC Netzinos (Fanclub Netzhoppers) und der 7. Mann (Fanclub BRV) unterstützten gemeinsam die Teams in schweren Spielen und treffen sich regelmäßig bei den eigenen Fanclub-Meisterschaften im Beach-Volleyball. Am morgigen Samstag stehen sie sich ebenfalls im Volleyballtempel am Netz gegenüber. Um 17:35 Uhr wollen sie zeigen, dass sie mehr drauf haben als nur auf die Trommel zu hauen. „Einmal spüren, wie es sich da unten auf dem Feld so anfühlt“, schwärmen die Mitglieder vom VFC Netzinos. Die Aufregung im Team ist schon seit längerem deutlich zu spüren. Sie freuen sich auf zahlreiche Unterstützung von den Rängen. Die Halle öffnet dafür extra schon um 17:20 Uhr.

Im Anschluss folgt dann das Bundesliga-Spiel. Die Berlin-Recycling-Volleys rangieren derzeit auf dem vierten Tabellenplatz. Sie wollen ihre Ausgangsposition für die Play-Offs verbessern. Mit einem Sieg haben sie die Möglichkeit in der Tabelle weiter nach oben zu schauen.

Die Netzhoppers stehen auf dem neunten Platz. Die Hoffnung auf die Play-Offs sind noch lange nicht begraben. „Wir sind punktgleich mit Bühl und haben das deutlich schwerere Programm für den Rest der Saison als Bühl, aber unmöglich ist es nicht“, so Trainer Mirko Culic. Der Kader ist komplett und einsatzfähig.

Arvid Kinder, Geschäftsführer, gerät noch heute ins Schwärmen, wenn er an die Spiele in der Max-Schmeling-Halle denkt: „Die Stimmung und Atmosphäre in der Max-Schmeling-Halle sind einmalig und für jeden Spieler der dort auflaufen darf etwas ganz besonderes. Dementsprechend muss man niemanden extra motivieren. Die Kunst ist es aber, trotzdem in den entscheidenden Situationen cool zu bleiben und sich nicht von der Atmosphäre anstecken zu lassen bzw. übermotiviert zu agieren, sondern “ einfach“ seinen besten Volleyball zu spielen. Wenn uns das gelingt, kriegen wir unsere Chancen.“ Das gilt sowohl für die VFC Netzinos als auch für die Netzhoppers SolWo Königspark KW.

 

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