In Bundesliga, Netzhoppers

Volleyball-Bundesligist Netzhoppers SolWo Königspark hat das Mittwochabendspiel bei der SVG Lüneburg mit 0:3 (27:29, 20:25, 20:25) verloren. Nach der sechsten Niederlage in Folge sind die Dahmeländer endgültig im Abstiegskampf der Liga angekommen. Der Abstand auf den TV Rottenburg – der aktuell auf dem nicht zum Klassenerhalt reichenden elften Rang platziert ist – beträgt nur noch zwei Zähler.

„Mit dem Erreichen der Play-Offs brauchen wir uns aktuell überhaupt nicht zu beschäftigen“, so Co-Trainer Peter Schwarz, „wichtig wird jetzt für uns nur sein, dass wir die Begegnungen gegen den VCO Berlin und Rottenburg mit drei Zählern beenden, um uns etwas Luft im Abstiegskampf zu verschaffen.“

Die Sorgenfalten für Coach Mirko Culic wurden vor der Partie in der Gellersenhalle nicht kleiner, denn er musste krankheitsbedingt auf seinen Libero Kamil Ratajczak verzichten. Seinen Part in der Annahme übernahm Jan Jalowietzki, den in einigen Situationen seine Unerfahrenheit anzumerken war. Nur im Angriff setzte der Netzhoppers-Coach Ersatzlibero Levin Gust ein.

Vor 800 Zuschauern bestritt nach seiner Bänderverletzung – die er sich im Hinspiel gegen die Niedersachsen zuzog – Theo Timmermann das erste Mal wieder ein Spiel über drei Sätze. Mit seiner ersten Aktion machte er gleich Bekanntschaft mit der niedrigen Halle der Gastgeber, denn seine Annahme landete direkt an der Decke.

Ein weiteres großes Manko beider Teams im ersten Abschnitt war die hohe Fehlerquote beim Aufschlag. Beim Stand von 13:13 hatten beide Mannschaften bereits neun fehlerhafte Angaben produziert. So war es auch in der entscheidenden Phase dieses Abschnittes. Bei eigenem Satzball (26:25) gelang es Zuspieler Luke Herr nicht, seinen Aufschlag erfolgreich im SVG-Feld unterzubringen. Die Hausherren waren da ihrerseits deutlich abgezockter und holten sich nach einem weiteren Aufschlagfehler von Timmermann und dem folgenden Ausball von Dirk Westphal Satz eins nach 30 Minuten mit 29:27. Im folgenden Durchgang lagen die Brandenburger zwischenzeitlich mit drei Zählern vorn (8:5). Eine erfolgreiche Aufschlagserie von Noah Baxpöhler  brachte eine 12:8-Führung für die Norddeutschen, die sie bis zum Ende nicht mehr hergaben (25:20).

Im letzten Abschnitt war es dann SVG-Akteur Gijs van Solkema, der sein Team nach einem 5:6-Rückstand mit einer starken Aufschlagserie zum 9:6 auf die Siegerstraße brachte. Diese Führung bauten die Gastgeber kontinuierlich aus (12:8, 16:10, 19:14). Sinnbildlich für die Aufschlagschwäche der Gäste war die letzte Angabe beim dritten Matchball für Lüneburg von Arran Chambers, die im Netz landete.

 

Recent Posts
Kontaktiere uns!