In Bundesliga, Netzhoppers

Nur elf Tage nach der klaren 0:3-Niederlage bei der SVG Lüneburg muss Volleyball-Bundesligist Netzhoppers SolWo Königspark KW am Mittwoch, dem 28. Dezember, um 19 Uhr  schon wieder gegen die Mannschaft aus Niedersachsen antreten. Die etwas eigene Spielplanung der Volleyballliga sorgte für diese beiden Duelle innerhalb kürzester Zeit. Die Dahmeländer zeigten am 17. Dezember zwar eine gute Vorstellung in der der Reppenstedter Gellersenhalle, doch diese reichte bei Weitem nicht, um den Gastgebern den Sieg streitig zu machen. Am 24. Februar diesen Jahres verloren die Netzhoppers die Heimpartie gegen die Lüneburger, die aktuell auf dem fünften Tabellenplatz rangieren, ebenfalls klar mit 0:3-Sätzen. „Wir haben in Lüneburg nur mitgespielt. Das war aber viel zu wenig, um bei den heimstarken Niedersachsen annähernd bestehen zu können“, erinnerte sich Coach Mirko Culic, der aus dem Weihnachtsurlaub eine leichte Erkältung mitgebracht hat. „Nicht nur ich bin erkältet, auch einige meiner Jungs hat es erwischt. Ich bin aber guter Dinge, dass bis zum Beginn der Begegnung alle Akteure wieder fit und einsatzbereit sind“, so Culic weiter, der im Team eine personelle Änderung vornehmen wird.

„Einige Spieler kennt er ja noch aus der Vorsaison“

Auf der Liberoposition wird gegen Lüneburg Rückkehrer Kamil Ratajczak beginnen. So bekommt er eine weitere Option, um Matthias Penk je nach Spielverlauf auf zwei Positionen (Libero, Außenangreifer) einsetzen zu können. „Ich denke, Kamil wird sich relativ schnell in die Mannschaft integrieren. Einige Spieler kennt er ja noch aus der Vorsaison. Es könnte aber durchaus sein, dass er mit etwas Nervosität ins Match geht, aber er ist bereit und hat außerdem einen guten Eindruck im Training hinterlassen. Kamil ist ein erfahrener Mann und ich glaube, er wird seinen Job gegen Lüneburg gut machen.“ Auch Kapitän Björn Andrae, der bei der SVG erst zum Ende des zweiten Satzes zum Einsatz kam, ist für die Partie rechtzeitig im Vollbesitz seiner Kräfte und dürfte somit ebenfalls von Beginn an auf dem Feld stehen.

„Die Mannschaft hat in der vergangenen Woche gut trainiert, deshalb sind unsere Chancen besser, als beim Match in Lüneburg. Alle meine Spieler sind hochmotiviert, um die Niederlage vor knapp zwei Wochen vergessen zu machen. Zudem spielen wir in unserer Halle und vor unseren Fans, die uns, da bin ich mir ganz sicher, erneut lautstark nach vorne peitschen werden“, sagt Culic, „wir wollen versuchen, jeden Satz spannend zu gestalten. Sollten wir eine Chance gegen Lüneburg haben, dann werden wir sie auch nutzen“, kündigt der Coach an. „Es wäre aufgrund der Tabellenkonstellation wichtig, zu punkten, damit wir den achten Rang – der für die Play-Off-Spiele reichen würde –  nicht aus den Augen verlieren.“ Auch der sportliche Leiter der Netzhoppers, Arvid Kinder, weiß um die Wichtigkeit dieses Spiels: „Die Mannschaft muss sich zu Hause deutlich steigern und selbst die Initiative ergreifen, damit die Punkte in eigener Halle bleiben. Es wird aus meiner Sicht sicherlich ein offenes Match werden, hoffentlich am Ende mit dem besseren Ende für unser Team.“

„Die Mannschaft muss sich zu Hause deutlich steigern“

Die Gäste aus dem Norden Deutschlands, die bereits am Dienstagabend ins Seehotel Zeuthen angereist waren, werden sich jedoch nicht kampflos geschlagen geben. Aber auch SVG-Trainer Stefan Hübner, der für die Deutsche Nationalmannschaft 245 Begegnungen bestritt, rechnet mit einer offenen Partie: „Ich gucke nicht zurück auf unseren Heimsieg gegen die Netzhoppers, da jede Begegnung wieder von vorne losgeht. Deshalb stellen wir uns auf ein schwieriges Spiel ein. Wir haben in der Landkost-Arena einige gute gezeigt, aber dort auch schon verloren. Es ist wichtig, nach der kurzen Weihnachtspause wieder die alte Form zu finden. Auf alle Fälle werden wir versuchen, erneut guten Volleyball zu spielen. Aber ich weiß auch, dass an einem starken Tag Björn Andrae, den ich noch aus meiner aktiven Zeit im  Nationalteam  sehr gut kenne, oder Filip Gavenda alleine ein Match entscheiden können. Darauf müssen wir uns sicherlich einstellen“, so Hübner, dem nur ein Spieler nicht zur Verfügung steht. Florian Krage ist für die Junioren-Nationalmannschaft im Einsatz. Auch SVG-Ex-Nationalspieler Matthias Pompe brennt auf die Partie: „Wir wollen gegen die Netzhoppers da anknüpfen, wo wir vor elf Tagen aufgehört haben.“

von Oliver Schwandt (Märkische Allgemeine Zeitung)

Rückrunden-Ticket

Mit dem Rückrunden-Ticket sind die Fans bestens gerüstet für die spannende Endphase der Volleyball Bundesliga. Mit nur einem Ticket gibt es alle restlichen Heimspiele ab dem 28. Dezember sowie alle Pre-Playoff und Playoff-Spiele in der Landkost-Arena Bestensee. Die Tickets kosten 45 € (ermäßigt 30 €) und gibt es hier online auf der Seite unseres Ticketpartners, per Ticket-Hotline (01806 – 700 733, aus dem Festnetz pauschal 0,20 €, aus dem Mobilfunknetz 0,60 €) oder bei den bekannten Vorverkaufsstellen in Königs Wusterhausen und Bestensee.

 

Heimspiel: 28. Dezember gegen SVG Lüneburg

 

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