In Bundesliga, Netzhoppers

Bereits zum zweiten Mal in dieser Saison trifft Volleyball-Bundesligist Netzhoppers SolWo Königspark KW in der Landkost-Arena auf den Deutschen Meister BR Volleys. Nach der 0:3-Niederlage im Viertelfinale des DVV-Pokals am 25. November geht es am Samstag, den 15. Dezember, ab 19 Uhr um wichtige Punkte in der Liga für die Truppe von Coach Mirko Culic. „Für uns sind Partien gegen die Hauptstädter immer etwas besonders, denn dann ist die Halle richtig voll“, weiß der Netzhoppers-Coach im Vorfeld dieser Begegnung.

Die BR Volleys werden am Samstag auf ihren 21-jährigen deutschen Nationalspieler Egor Bogachev  verzichten müssen, der sich im Training eine Teilruptur des hinteren Kreuzbandes im rechten Knie zugezogen hat. Wie die BR Volleys auf diesen langfristigen Ausfall reagieren, lässt Geschäftsführer Kaweh Niroomand offen: „Für Egor, der zuletzt auf einem guten Weg war, tut es mir sehr leid. In unseren Kader reißt die Verletzung natürlich eine große Lücke, weil man eine Saison normalerweise mit vier Außenangreifern bestreiten muss. Wir werden prüfen, ob wir uns eine personelle Reaktion erlauben können und der Markt eine solche aktuell überhaupt hergibt.“

Reagiert haben die Volleys auf ihrer Liberoposition, denn vor knapp einer Woche nahm der Verein den französischen Nationalspieler Nicolas Rossard unter Vertrag. Möglich wurde der „Blitztransfer“, weil sich der polnische Club Stocznia Stettin vor dieser Spielzeit offenbar übernahm, in finanzielle Schieflage geriet und nun reihenweise Spieler abgeben musste. Als Libero ist der 1,83 Meter große Franzose fortan gemeinsam mit Dustin Watten für die Organisation der Annahme- und Abwehrarbeit beim Deutschen Meister zuständig. Rossard steckt voller Tatendrang: „Ich freue mich, in Berlin zu sein und will der Mannschaft schnellstmöglich helfen.“ Auch für Culic ist der Franzose kein Unbekannter: „Rossard ist ein guter Mann, der in Berlin sicherlich seine Spielzeiten bekommen wird.“

Der Netzhoppers-Coach ist vor der Begegnung gegen die Berliner erst einmal froh, dass Dirk Westphal gegen seinen ehemaligen Verein mitwirken kann. „Dirk konnte nach seinem Muskelfaserriss am Donnerstag ins Teamtraining einsteigen und er wird am Samstag spielen können. Mit seiner Erfahrung ist er für mich enorm wichtig“, so Culic. Dagegen kommt ein Einsatz für Theo Timmermann noch definitiv zu früh. „In diesem Jahr wird Theo noch kein Spiel machen können“, sagt der Netzhoppers-Trainer weiter.

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