In Bundesliga, Netzhoppers

Mit einer knappen 2:3-Niederlage gegen den Deutschen Rekordmeister VfB Friedrichshafen verabschiedete sich das Volleyball-Bundesligateam der Netzhoppers SolWo Königspark KW in die wohlverdiente Sommerpause. Trainer Mirko Culic nutzte das Saisonende für einen zweiwöchigen Urlaub in seiner Heimat Serbien. Dort hatte der 53-Jährige viel Zeit, um die vergangene Spielzeit ein wenig Revue passieren zu lassen.  Im Interview äußert sich der Coach, der das Bundesligateam aus dem Dahmeland seit 2008 unter seinen Fittichen hat, unter anderem darüber, welche Spieler ihn besonders überrascht haben und wie weit die Planungen für die kommende Saison bisher fortgeschritten sind.

Mit Platz acht wurde das im Vorfeld ausgegebene Ziel erreicht. Wie zufrieden sind Sie mit der vergangenen Spielzeit?

Wir haben sportlich eine gelungene Saison hingelegt. Aber nicht nur deshalb bin ich mit der abgelaufenen Spielzeit sehr zufrieden. Ich musste in der Vorbereitung ein paar neue Spieler in mein Team integrieren, die ihre Sache aus meiner Sicht sehr gut gemacht haben. Sascha Kaleck, Robin Hafemann und Filip Gavenda konnten reibungslos zeigen, dass sie Bundesliga-Niveau besitzen und für die Netzhoppers eine Verstärkung waren.

Wie schlimm wog der Ausfall von Kapitän Björn Andrae in den letzten Saisonspielen, denn mit ihm wäre sicherlich doch auch der siebte Rang im Bereich des Möglichen gewesen?

Natürlich war es für mich nicht einfach, den Ausfall von Björn zu kompensieren. Er hat aber von der Bank aus mit dem Team mitgefiebert und bei Kurzeinsätzen eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig er für die Netzhoppers ist. Ob wir jetzt mit unseren Kapitän den siebten Platz geschafft hätten, bleibt nur reine Spekulation. Aber ich denke auch, dass wir am Anfang der Saison bereits wichtige Zähler verschenkt hatten, wo wir zum Beispiel in den Begegnungen beim TSV Herrsching und in Rottenburg schlecht ausgesehen haben. Deshalb glaube ich, war der achte Rang eine gerechte Platzierung. Zudem erreichten wir zum ersten Mal überhaupt in der Netzhoppers-History das Pokal-Halbfinale gegen Friedrichshafen.

Man darf aber auch nicht vergessen, dass Sie am Anfang der Serie mit großen Verletzungssorgen zu kämpfen hatten.

Richtig. Mit Filip Gavenda, der sich im Heimspiel gegen Solingen den Finger gebrochen hatte, fiel ein wichtiger Diagonalangreifer aus. Auch Sascha Kaleck hatte mit Rückenbeschwerden zu kämpfen und fehlte in den ersten Partien.  Ich hatte ja teilweise nur zehn Spieler zur Verfügung. Aus diesem Grund waren auch keine vernünftigen Trainingseinheiten möglich.

Gab es Akteure in ihrem Team, die Sie am meisten überrascht hatten?

Sehr positiv überrascht hat mich die Leistung von Robin Hafemann. Er hat Björn – immer wenn er verletzungsbedingt nicht zur Verfügung stand – sehr gut vertreten. Er spielte ziemlich stabil und brachte viel Sicherheit bei der Annahme für das Team. Außerdem überzeugte mich Sascha Kaleck, der ein guter Zuspieler-Ersatz für Taylor Hammond war, der ja auch einige Wochen aufgrund einer Lungenentzündung nicht zur Verfügung stand.

Wie weit sind denn aktuell die Planungen für die neue Saison fortgeschritten?

In der vergangenen Woche habe ich drei Spieler beim Testmatch gegen den VCO etwas genauer unter die Lupe genommen. Zwei davon sind für mich sehr interessant. Ihre Namen möchte ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekanntgeben. Im Mai werde ich ein Probetraining-Camp veranstalten, um mir noch weitere Spieler anzusehen. Aktuell führen wir Gespräche mit dem alten Kader, um zu sehen, wer davon auch in der kommenden Saison das Netzhoppers-Trikot tragen wird. Ich denke, bis Ende Mai werden wir zehn Spieler unter Vertrag haben.

Können Sie jetzt schon sagen, wer bisher von ihrer Mannschaft seinen Vertrag verlängert hat?

Bisher haben nur Theo Timmermann und Robin Hafemann einen laufenden Vertrag. Diagonalangreifer Filip Gavenda besitzt eine Option für eine weitere Saison bei den Netzhoppers. Hat er bis zum 15. Mai keinen Verein im Ausland gefunden, dann wird er auch in der kommenden Spielzeit in meinem Team stehen. Natürlich würde ich Filip  sehr gerne behalten, denn er ist ein sehr wichtiger Spieler in meinen  Kader-Planungen für die Serie 2017/2018.

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