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Home Saison Nachwuchs U20 weiblich A-Jugend-Landesmeisterschaft: Niederlage im Halbfinale
Wir bedanken uns bei den Unterstützern des Vereins und des Bundesligateams.
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A-Jugend-Landesmeisterschaft: Niederlage im Halbfinale

Schwedt - Am letzten Sonntag, den 18. Februar, nahm die A-Jugend-Mannschaft der Netzhoppers-Damen an der Endrunde der diesjährigen Landesmeisterschaften teil. Nachdem man sich zuvor in der Qualifikation erfolgreich durchsetzen konnte, galt es nun, gegen die stärksten Teams Brandenburgs anzutreten. Dabei zeigten Netzhoppers eine akzeptable, wenn auch keine konstante Leistung. Am Ende sollte es immerhin für Platz 4 reichen.

Die Tatsache, dass Energie Cottbus wegen eines Regionalligaspiels, nicht antreten konnte, kam den Netzhoppers zugute. So hatte NHK nur noch einen Kontrahenten in der Staffel - die Gastgeber vom Blau/Weiß Schwedt. In diesem Spiel drehten die KWer Mädels gleich richtig auf. Es schien nahezu alles zu stimmen im Spiel gegen die Regionalligamannschaft aus Schwedt. Netzhoppers leisteten sich kaum eigene Fehler, konnten immer wieder starke Angriffe des Gegners erfolgreich blocken und schließlich mangelte es den Spielerinnen keineswegs an Motivation. Beide Mannschaften nahmen sich nicht viel und es sollte ein spannender 1. Satz werden, der schließlich knapp mit 24:26 an die Gastgeber ging.

Im 2. Satz waren Netzhoppers kaum wiederzuerkennen. Die vorangegangene - wenn auch erwartungsgemäße - Niederlage schien noch präsent zu sein in den Köpfen der Mädels. Plötzlich fabrizierte man auffällig viele Fehler selbst - zu viele. Die Präzision stimmte nicht mehr und zudem kamen noch vermehrt Abstimmungsprobleme innerhalb der Mannschaft zum Tragen. So war es Schwedt ein leichtes, den Satz mit 9:25 eindeutig für sich zu entscheiden.

Trotz dieser Niederlage war das Erreichen des Halbfinales aufgrund der Staffeleinteilung schon gesichert. Demzufolge traten Netzhoppers als nächstes gegen den Staffelersten der anderen Gruppe, SC Potsdam, an. In Anbetracht der Tatsache, dass das Team aus der Landeshauptstadt Bundes- und Regionalligisten vereint, also keineswegs ein leichtzunehmender Gegner. Aber da Potsdam sein Ruf vorauseilte, zeigten Netzhoppers im 1. Satz eher Angst als gesunden Respekt. Und so wurde man beinahe vorgeführt und Potsdam konnte den Satz ohne Schwierigkeiten mit 13:25 für sich entscheiden.

Im 2. Satz stellte sich jedoch heraus, dass dieses Spiel aus Sicht der Netzhoppers keineswegs schon verloren war. Nun kämpften die Mädels um jeden Ball und profitierten mit Sicherheit auch davon, dass sie (in Anbetracht der Leistung des vorangegangenen Satzes) vom Gegner unterschätzt worden. Demzufolge konnten Netzhoppers mit einem überraschenden Sieg (25:21) zum Satzausgleich beitragen.

Nun war also ein Tiebreak notwendig, um eine Entscheidung herbeizuführen.
Angesichts der drohenden Niederlage schienen die Potsdamer den Ernst der Lage zu begreifen und fanden nun zusehends wieder ins Spiel zurück - zum Leidwesen der Netzhoppers. Am Ende hatten Netzhoppers mit 7:15 das Nachsehen, was jedoch aufgrund der zumindest im 2. Spielabschnitt gezeigten Leistung keineswegs eine Schande war.

Bei der letzten Begegnung des Turniertages für die Mädels der Netzhoppers ging es um Platz 3. Und der Gegner lautete erneut: Schwedt. Wenn man noch einen Medaillenrang erreichen wollte, galt es nun konstant eine bessere Leistung an den Tag zu legen als im ersten Spiel. Und jene Leistung der Netzhoppers war durchaus konstant. Doch eher im negativen Sinne - viele eigene, unnötige Fehler; die Konzentration schien stetig nachzulassen. Schließlich ging dieser Satz verdientermaßen mit 25:15 an den Ausrichter der Endrunde.

Auch im zweiten Spielabschnitt war der Wille, den Bronzerang zu erreichen, den Netzhoppers keineswegs anzusehen. Im Prinzip war es nur eine Fortsetzung des 1. Satzes - daran konnten auch 2 Auszeiten und zahlreiche Wechsel kaum etwas ändern. Beim Spielstand von 4:18 war es offensichtlich, dass es jetzt in erster Linie darum ging, Schadensbegrenzung zu leisten - zumindest das gelang dann doch noch ganz gut (12:25).

Es war zweifellos keine konstante Leistung der Netzoppers-Mädels, aber dennoch zeigten sie zumindest streckenweise ihr spielerisches Können. Schließlich sind auch einzelne Satzgewinne gegen Mannschaften, die durchweg in höheren Ligen spielen, nicht zu verachten.
Der SC Potsdam konnte sich im Finale gegen den VC Angermünde erwartungsgemäß durchsetzen und sich somit den Landesmeistertitel sichern. Die ersten beiden Teams der brandenburgischen Landesmeisterschaften haben sich für die Nordostdeutschen Meisterschaften qualifiziert.

Netzhoppers, A-Jungend (w):

Maria Racina, Juliane Krecklow, Josefine Schulz, Susanne Genz, Elfi Richter, Katharina Förster, Sarah Vormeyer, Anne Münzberger, Johanna Wolter, Tanja Zarschler, Franziska Gründler

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