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Home Saison Nachwuchs U20 weiblich Landespokal: Silber für Mädels der A-Jugend
Wir bedanken uns bei den Unterstützern des Vereins und des Bundesligateams.
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Landespokal: Silber für Mädels der A-Jugend

Jüterbog - Auch die A-Jugend der Mädels stand am vergangenen Sonntag (06. Mai 2007) in der Endrunde des Landespokals - ebenso wie die Mannschaften aus Brandenburg, Wittenberge, Wildau, Storkow und natürlich die Gastgeber aus Jüterbog. Lediglich das Team aus Brandenburg konnte die Siegesserie der Netzhoppers beenden (1:2) und somit verhindern, dass der Landespokal wiederholt nach Königs Wusterhausen ging.

Aufgrund ungültiger bzw. fehlender Spielerpässe konnten zahlreiche Mannschaften, u.a. Preußen Frankfurt/Oder und der BSV Senftenberg, nicht in der Endrunde antreten. Dies bot den Spielerinnen des VC Storkow und TuS Jüterbog die Chance, ihr Können unter Beweis zu stellen. Der erste Gegner des Spieltages, SSV Empor Wittenberge, forderte den Spielerinnen der Netzhoppers bereits einiges ab. So bereiteten vor allem die Aufgaben der Wittenberger den KW'ern immer wieder Schwierigkeiten. Dennoch entschieden Netzhoppers diesen Satz, wenn auch knapp, mit 25:23 für sich.

Auch im zweiten Satz war streckenweise kein Spielaufbau auf Seiten der Netzhoppers möglich, da die Annahme sich keineswegs verbessert hatte. Demzufolge musste das Team aus Königs Wusterhausen nun einen Rückstand von 19:21 hinnehmen. Bis zum Spielstand von 21:23 konnte dieser auch nicht verkürzt werden. Im Folgenden bewiesen die Mädels der Netzhoppers ihren Siegeswillen und erkämpften sich kurz vor Satzende den Ausgleich (24:24). Letztendlich sollte die schwache Annahme, die sich bereits durch die ganze Begegnung gezogen hatte, die Niederlage bedeuten - zwei Annahmefehler sorgten für das Resultat von 24:26.

Doch das Spiel war längst nicht verloren, schließlich stand noch der Tiebreak aus, der über Sieg oder Niederlage entscheiden würde. Dieser begann für die Netzhoppers durchaus aussichtsreich, so gelang es der Mannschaft - vor allem durch effiziente Aufgaben Maria Racinas - sich mit 3:0 abzusetzen. Der nächste Punkt ging jedoch, aufgrund einer verschlagenen Aufgabe, an den Gegner; was bis zum Punktestand von 6:1 zunächst der einzige Ballgewinn für das Team aus Wittenberge sein sollte. Statt eigener Annahmefehler bereiteten Netzhoppers den Gegnern nun also Schwierigkeiten in der Annahme. Am Ende machte sich dies bezahlt - 15:11 für NHK!

Der nächste Kontrahent war der VC Storkow, gegen den man im ersten Satz klar mit 25:6 gewinnen konnte. Auch im folgenden Spielabschnitt bereiteten die Storkower den Netzhoppers wenig Schwierigkeiten, sodass auch dieser deutlich mit 25:10 an Königs Wusterhausen ging.

Damit war man Erstplatzierter der Staffel und musste nun gegen den Zweitplatzierten der Staffel B, den 1. VC Wildau, antreten. Angesichts der Tatsache, dass viele Spielerinnen der Wildauer Mannschaft den Netzhoppers aus Landesligazeiten noch gut im Gedächtnis waren, trat man diesen mit einem gewissen Respekt gegenüber, der sich jedoch keineswegs am Spielgeschehen abzeichnete. Stattdessen begannen Netzhoppers überaus souverän und setzten sich bereits zu Beginn mit 5 Punkten ab (8:3). Dieser Vorsprung konnte noch auf eine komfortable 7-Punkte-Führung ausgebaut werden - 23:16. Nun ließen Netzhoppers sich den Sieg nicht mehr nehmen, 25:18 das Resultat.

Auch der zweite Satz begann überaus gut für die Mädels aus KW - 9:4 der Zwischenstand. Doch dann schienen die Spielerinnen aus Wildau regelrecht aus ihrer Lethargie zu erwachen, erzielten einen Punkt nach dem anderen und brachten Netzhoppers zunehmend in Bedrängnis. Bei 13:13 der Ausgleich für Wildau, anschließend die Führung. Innerhalb kürzester Zeit lag KW plötzlich mit 13:16 hinten. Die Angreifer der Netzhoppers fanden keine Mittel mehr gegen den starken Block, der ihnen nun alle Möglichkeiten zu punkten verwehrte. Noch bevor die Mädels aus KW wieder so richtig ins Spiel finden konnten hatte Wildau den Satz mit 20:25 für sich entschieden.

Nun stand also ein weiteres Mal der Tiebreak aus. Auch diesmal bewiesen die A-Jugendlichen aus KW Nerven und zeigten ein durchweg gutes Zusammenspiel. Zum Seitenwechsel hatte der 1. VC Wildau bereits einen Rückstand von 3 Punkten zu verbuchen, der bis zum Spielende nicht mehr aufgeholt werden konnte - das Ergebnis 15:11.

Mit dem Sieg über die Landesligisten vom 1. VC Wildau hatten Netzhoppers sich ins Finale des Landespokals gespielt. Hier trafen sie auf die Sportfreunde Brandenburg, mit denen man nicht gerade positive Erinnerungen verband. Schließlich war es die Mannschaft, an der man schon in der Qualifikation der Landesmeisterschaft gescheitert war. Doch zunächst sah es nach einer weiteren Überraschung an diesem Spieltag aus: Netzhoppers konnten weite Strecken des Satzes sehr gut mithalten - 18:18. Doch von nun an dominierten die Brandenburger zunehmend das Spielgeschehen, was Netzhoppers eine 21:25-Niederlage einbrachte.
Die erste Phase des zweiten Satzes verlief ähnlich wie der vorangegangene Satz, beim Stand von 7:7 sind beide Mannschaften gleichauf. Nun konnten Netzhoppers 3 Punkte in Folge erspielen, was ihnen eine kleine Führung verschaffte. Die Ballwechsel gingen jetzt fast wechselseitig an Brandenburg bzw. KW - bis zum Punktestand von 19:17. Im Folgenden gelang es den Sportsfreunden aus Brandenburg in einer entscheidenden Phase des Spiels den Ausgleich zu erzielen. Doch die Mädels aus KW legten nun unbedingten Siegeswillen und grenzenlosen Kampfgeist an den Tag, 23:21 - der Sieg schien bereits zum Greifen nahe. Doch Brandenburg machte unentwegt Druck und erzielte zwei Punkte in Folge. Ein weiterer Punktgewinn für den Gegner würde das Ende des Spieles bedeuten. Doch noch war kein Ende abzusehen - es folgten kaum enden wollende Ballwechsel, die alle Spielerinnen auf beiden Seiten des Netzes in vollem Maße forderten und die Nerven aller Beteiligten übermäßig strapazierten - 24:24. Am Ende besaß das Team aus Brandenburg jedoch mehr Souveränität, was Netzhoppers eine knappe Niederlage einbrachte (24:26).

Der Landespokal der weiblichen A-Jugend ging dieses Jahr also verdientermaßen an die Sportfreunde Brandenburg 94. Netzhoppers belegten den 2. Rang, gefolgt vom 1. VC Wildau, der sich im Platzierungsspiel gegen Empor Wittenberge durchsetzen konnten. Den 5. Rang belegten die Gastgeber aus Jüterbog, gefolgt vom VC Storkow.

Alles in allem war es eine respektable Mannschaftsleistung der Netzhoppers, welche das Team mit Sicherheit wieder ein kleines Stückchen mehr zusammenrücken lässt.

Netzhoppers KW, A-Jugend:

Sarah Vormeyer, Katharina Förster, Josephine Schulz, Juliane Krecklow, Sarah Zigan, Anne Münzberger, Susanne Genz, Johanna Wolter

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