Traum von Landesmeisterschaft für A-Mädels geplatzt!
Geschrieben von: Administrator Sonntag, den 21. Januar 2007 um 02:00 Uhr
Erkner - In der Qualifikation zur Landesmeisterschaft, die am Sonntag stattfand (21.01.07), belegte die weibliche A-Jugend den 3. Rang und ist damit leider aus dem Wettbewerb ausgeschieden. In Anbetracht der Tatsache, dass zu den Gegnern Mannschaften wie HSV Cottbus und Brandenburg 94 gehörten, ist dies jedoch keine große Überraschung.
Gleich zu Beginn mussten die Mädels sich gegen die Sportsfreunde Brandenburg 94 bewähren. Dies gelang im ersten Satz auch recht gut, dennoch kamen die A-Jugendlichen nicht über ein 18:25 hinaus. Der zweite Abschnitt dieses Spiels verlief ähnlich - die Netzhoppers zeigten ein gutes Spiel, was allerdings nicht ausreichen sollte, um Brandenburg 94 zu besiegen. Und so ging auch der somit letzte Satz mit 19:25 an den Gegner.
Der zweite Kontrahent der Staffel war weitaus weniger bekannt: die Devils Gransee. Vielleicht bot das von dieser Mannschaft gespielte System (6 vorne, Zuspiel von 3 etc.) einigen Spielern und Zuschauern Anlass, dieses Team zu unterschätzen. Doch bekanntermaßen ist es immer gefährlich, den Gegner als schwächer einzuschätzen. Mit beeindruckendem Kampfgeist und beweglicher Spielweise gelang es den Devils Gransee sich kurz vor Satzende einen recht deutlichen Vorsprung herauszuspielen. Die Mädels der Netzhoppers boten jedoch einiges an Gegenwehr und zeigten nicht weniger Enthusiasmus, sodass zahlreiche spannende Ballwechsel zustande kamen, die letztendlich zum Großteil zugunsten der Netzhoppers ausgingen. Dennoch verlor NHK den ersten Satz, wenn auch äußerst knapp, mit 24:26. Noch aufgeputscht von diesem mitreißenden Krimi, gingen die Netzhoppers in die zweite Runde, die hoffentlich nicht die letzte sein sollte. Diesmal waren die A-Jugendlichen aus Königs Wusterhausen von Anfang an dabei. Und auch wenn es zwischenzeitlich wieder sehr eng wurde, konnte NHK den Satz am Ende 25:22 für sich entscheiden. Folglich musste also der Tiebreak her, der über 2. oder 3. Platz in der Staffel entscheiden sollte. Für diejenige Mannschaft, die den 3. (also letzten) Rang belegen sollte, würde die Landesmeisterschaft gelaufen sein. Also gaben die Mädels der Netzhoppers noch einmal ihr Bestes und gewannen den entscheidenden Satz relativ eindeutig mit 15:11.
Rein theoretisch bestand zu diesem Zeitpunkt also noch die Chance sich für die Landesmeisterschaft zu qualifizieren. In der Praxis sah das Ganze jedoch ein wenig anders aus - nun standen die Netzhoppers dem HSV Cottbus gegenüber. Eine Mannschaft, die mit Spielerinnen aus der Brandenburgauswahl und der Regionalliga aufspielte. So wurde es also vielmehr zur Zielsetzung sich nicht vollständig in Grund und Boden spielen zu lassen. Und dies gelang den KW'er A-Jugendlichen auch. Selbst wenn der HSV Cottbus mit schnellen Angriffen das Spiel klar dominierte, gelang es den Netzhoppers einige Male zu Punkten - sei es durch platzierte Aufgaben und Angriffe oder einen erfolgreichen Block. Dennoch kam es zu sehr eindeutigen Satzgewinnen für die Mädels vom HSV Cottbus, zumal diese trotz Vorsprungs keinen einzigen Punkt verschenkten (14:25, 10:25).
Nun galt es für die Netzhoppers um den 3. Platz zu kämpfen, auch wenn sich nur die jeweils ersten beiden Mannschaften einer Gruppe qualifizierten. Inzwischen hatte sich zunehmend ein wenig Müdigkeit in das Team aus Königs Wusterhausen eingeschlichen. Doch dem Gegner, VSV Grün-Weiß 78 Erkner, schien es nicht anders zu ergehen. Schließlich reichte die Leistung der Netzhoppers aus, um Erkner mit 2:0 Sätzen mit jeweils 25:14 zu besiegen und somit noch einen "Medaillenrang" zu ergattern.
Im Spiel um den ersten Platz gewann HSV Cottbus gegen Brandenburg 94 in zwei Sätzen; somit haben sich beide Teams für die brandenburgische Landesmeisterschaft dieses Jahres qualifiziert.
Auch wenn es für die Netzhoppers nicht zur Qualifikation reichte, zeigten sich im Nachhinein alle im Großen und Ganzen zufrieden. Dieser Spieltag bot zudem die Gelegenheit, eine Orientierung zu bekommen was für ein spielerisch hohes Niveau im Bereich der weiblichen A-Jugend teilweise schon präsent ist.
Netzhoppers, A-Jugend weiblich:
Maria Racina, Juliane Krecklow, Christin Kleinschmidt, Susanne Genz, Josephine Schulz, Katharina Förster, Anne Münzberger, Sarah Vormeyer, Johanna Wolter































































