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Home Saison Nachwuchs U16 männlich U16m - Berlin, wir kommen!
Wir bedanken uns bei den Unterstützern des Vereins und des Bundesligateams.
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U16m - Berlin, wir kommen!

Mit dem Vereinsbus und zwei weiteren Autos machten wir uns mit sage und schreibe 13 Spielern, 3 Trainern und zwei Eltern auf den Weg nach Halle zur Nordostdeutschen Meisterschaft der U16. Im Gegensatz zu den anderen Mannschaften, sind wir einen Tag früher angereist. So konnten wir ohne Zeitdruck anreisen, uns am Samstag Abend sportlich und mental auf das Turnier einstellen, wir schauten uns noch Videos zu den Gegnern an, machten noch einen Spieleabend, konnten am Sonntag länger schlafen und waren damit sehr gut eingestellt. Die Jungs sollten also fit sein, um sich für die Deutsche Meisterschaft zu qualifizieren, denn das war unser Anspruch und vielleicht sollte ja auch ein Titel drin sein.

Gut gelaunt und munter erreichten wir am Sonntag morgen die Halle, die, als wäre das Turnier an sich nicht schon Herausforderung genug, uns einige Schwierigkeiten bereiten könnte. Ungewohnt groß, durch eine große Fensterwand lichtgeflutet, zudem grelle Lichter an der Decke und ein kleiner Spielbereich zeichnete die Leichtathletik Halle aus. Bis zu 1600 Zuschauer hätten aber immerhin Platz gefunden, leider waren es nur circa 50. Aber den Gegner sollte es ähnlich schwer fallen sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Die Spieler waren also drauf und dran sich schnell warm zu machen und an den Ball zu gehen und sich hier zurecht zu finden.

Für die Trainer ging es an die Auslosung, welche uns die vermeintlich schwächere Gruppe bescherte:

Gruppe A:
SCC, VC Angermünde, USV Halle
Gruppe B:
SV Dessau 96, Berlin-Marzahner TSC, Netzhoppers Königs Wusterhausen

Wir hatten somit die jeweils Zweitplatzierten der Landesverbände Sachsen-Anhalt und Berlin und wollten erster der Gruppe werden, um das leichtere Halbfinale zu haben und möglichst erst im Finale auf den SCC zu treffen. Im ersten Spiel unserer Gruppe konnte sich der TSC nach anfänglichen Schwierigkeiten - wie erwähnt, die Halle - mit einem 2:0 gegen Dessau durchsetzen. Dessau sollte auch unser erster Gegner sein, so hatten wir ein Spiel, um uns schnell einzustellen und auf unser Leistungsniveau zu kommen, ohne in Gefahr zu geraten. Doch in Satz 2 konnte sich Dessau noch einmal aufbäumen und bis Mitte des Satzes mithalten, aber am Ende hieß es dennoch 2:0 für die Netzhoppers.
Gegen den TSC ging es also um den Gruppensieg und damit auch um den leichteren Halbfinalgegner. Die Schwächephase aus unserem 2. Satz gegen Dessau sollte sich noch ein bisschen weiter fortführen. Noch vor wenigen Wochen gewann man beim Rita-Neise-Turnier am Samstag im Spiel um Platz 3 relativ deutlich mit einem 2:0 gegen den TSC. Wir kannten also die Mannschaft und ihr Spielvermögen, dachten wir. Doch weit gefehlt; in den wenigen Wochen konnten die Spieler des TSC noch einen Leistungsschub verbuchen und setzten uns somit im ersten Satz mit guten Aufschlägen und Angriffen unter Druck. Ehe wir uns darauf einstellten, war es schon um den ersten Satz geschehen und wir mussten das 0:1 drehen. Im zweiten Satz drehten wir also den Spieß um, starke Aufschläge und Angriffen waren nun unser Erfolgsrezept. Leider konnten wir den Druck im Tie-Break nicht halten, der TSC setzte sich ab und gewann das Spiel 2:1. Also sollten wir nun doch schon im Halbfinale auf den SCC treffen, die ihre beiden Vorrundenspiele 2:0 gewannen. USV Halle schlug unsere Landsmänner aus Angermünde und stand somit im Halbfinale gegen den TSC.

Leicht nach vorn gebeugt, die Hände stützen den Kopf, die Ellenbogen auf den Knien, das Gesicht halb durch die Hände verdeckt, starr den Blick ins Leere, lange Gesichter, Tränen. In der Kabine sah es aus, als hätte man die Weltmeisterschaft verloren. Der Masterplan hat also nicht geklappt, es ist doch alles anders gekommen. Doch kein Grund zur Beunruhigung; den SCC wollten wir so oder so schlagen. Egal ob im Halbfinale oder Finale. Unbezwingbar waren sie bisher auch nicht, wie man beim Rita-Neise-Turnier selbst erleben konnte. Und außerdem: Lieber in der Vorrunde verlieren als im Finale, denn dort sollte wohl der TSC wieder auf uns warten. Nach ein paar ruhigen Minuten für die Jungs, schöpften wir wieder Energie und kamen fit aufs Feld zum Einspielen und Einschlagen. Schon in diesem Moment war auch für Nicole die Sache klar: "Wir gewinnen das Spiel! =)" Ja, der Smiley ist auch zitiert.
Stimmungsgeladen ging es los. Die Fangemeinden des SCC und der Netzhoppers schenkten sich nichts, genau wie das Spiel. Doch mit jedem Aufschlag holten wir einen Punkt mehr, dann kam noch eine kleine Serie und schon war der erste Satz unser. Im zweiten wurde es dann noch deutlicher. Wir spielten uns in einen Rausch. 13:19, das Finale zum greifen nahe. Wir ließen nichts anbrennen. 2:0 hieß es am Ende für uns, Hallo Finale, Hallo Deutsche, Tschüss SCC. Selbst nach dem Spiel war die Stimmung ungebrochen und es wurde weitergesungen. So als hätte man das Finale gewonnen, doch nach einem spannenden Halbfinale zwischen TSC und Halle (2:1) warteten wieder die Rivalen aus unserer Vorrunden Gruppe auf uns.

Es wurde auf Großfeld umgebaut. Das ließ hoffen, denn bisher konnten unsere Sprungaufschlagspieler auf Grund der ungewohnt kleinen Spielfläche nur durch Flatteraufschläge agieren. Doch wie bisher schon auf Turnieren erlebt, konnten wir am Ende des Tages nicht mehr die gewohnte Leistung bringen. Vor allem Theo Timmermann und Paul Beisert, die überdurchschnittlich viele Annahmen und Angriffe machen, waren leider im letzten Spiel stark erschöpft, wie auch die anderen Spieler durch die hohe physische und auch psychische Belastung. Somit gelang es uns leider nicht den Vorteil des Großfelds zu nutzen, wir lagen relativ schnell hinten, am Ende fehlte der nötige Biss, TSC gewann erneut. Mit 2:0 mussten wir uns leider geschlagen geben.

Nichtsdestotrotz haben wir unser Ziel erreicht, es war ein packendes Turnier mit Höhen und Tiefen und wir haben mal wieder viel gelernt. Vor allem Christopher Czymai und Fabian Splett aus dem 98er Jahrgang, die erst im kommenden Jahr aufs Großfeld umsteigen, haben schon jetzt bewiesen, dass sie mit den "großen" Jungs mithalten können und vor allem durch starke Aufschläge eine echte Gefahr darstellen. Bewundernswert war zudem die Geschlossenheit der Mannschaft, jeder ist ein Teil dieses Erfolgs und jeder leistet seinen Beitrag. Ich hoffe, dass sich alle bis zu den Deutschen noch einen ordentlichen Schritt nach vorn bewegen, denn wie wir wissen, haben wir eine sehr schwierige Vorgruppe und ich denke, dass wir da ein Wörtchen um den Gruppensieg mitreden sollten.

Für NHK spielten: Paul Beisert (Kapitän), Theo Timmermann, Bastian Ellerkmann, Frieder Körlin, Philipp Dorn, Fabian Splett, Christopher Czymai, Tim Berger, Florian Stobbe, Johannes Tauchert, Jakob Mudrich, Lukas Wieland und Paul Thielemann

GUCKT IHR NOCH HIER:

hier findet Ihr noch ein paar Bilder von Freddys Papa:

Kommentare 

 
#14 Nicole 2011-04-20 19:18
So bitte unten bei Teil 1 anfangen ;-)
Viel Spaß beim Lesen!
 
 
#13 Nicole 2011-04-20 19:18
Teil 13
Für unseren Verein und unsere Mannschaft ist das ein ganz großer Erfolg!

Dank sagen möchte ich auch unseren direkten Unterstützern Frau Ellerkmann und Herrn Beisert, die uns das ganze Wochenende unterstützt haben und sehr nah am Team unsere Methoden und unseren Erfolg miterleben konnten.
Vielen Dank auch für die Eltern, die extra bis nach Halle angereist sind, um unsere Mannschaft so lautstark zu unterstützen! Vielen, vielen Dank!

Jetzt heißt es Arbeiten, Trainieren und unsere Aufmerksamkeit gänzlich auf die Deutsche Meisterschaft zu fokussieren! Ich bin gespannt und freue mich unheimlich auf unseren Saisonhöhepunkt !
 
 
#12 Nicole 2011-04-20 19:17
Teil 12
Es war einfach unheimlich schwer, nachdem kraftraubenden Halbfinale auch emotional wieder in dieses wichtige Spiel zu finden. Die Anspannung war einfach raus. Wir lieferten uns dem BTSC aus und vergaben das Finale ohne wirklich Gegenwehr. Es war sehr sehr schade, dass es uns nicht gelang noch einmal frei aufzuspielen. Wir waren qualifiziert und hatten nichts zu verlieren. Dennoch konnten wir unserem Zusatzziel dem Nordostdeutsche n Titel nicht gerecht werden. Der Berliner TSC hatte sich ganz klar sportlich diesen Titel verdient.
Dennoch wir hatten einen großen Tag und ich glaube, soviel haben wir an einem Tag noch nie geleistet. Denn wir waren ein Team und haben, als es darauf ankam souverän an unsere Saisonleistung angeschlossen. Auch wenn das I-Tüpfelchen an diesem Tag nicht für uns drin war. Wir haben uns verdient für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert. Dafür möchte ich Euch ganz herzlich gratulieren!
 
 
#11 Nicole 2011-04-20 19:16
Teil 11
Nach einer langen Schiedsrichterp hase in den Platzierungsspi elen 3 und 5, konnten wir endlich in das langersehnte Finale starten. Großfeld, unsere Chance endlich unsere Aufschlagstärke zu zeigen. Wir wollten unsere Niederlage aus der Vorrunde so nicht stehen lassen. Bereits nach der Ukraine stand für mich fest, in diesem Spiel will ich meine BifiBoys in einer besonderen Form anfeuern. Mit Liebe gebastelten Bifiketten coachten wir nun das Finale.
Einen Aspekt hatte ich dabei nicht bedacht. Wir waren alle völlig erschöpft. Unsere ganze Aufmerksamkeit widmeten wir dem Halbfinale, unsere ganze Leidenschaft spielten wir in diesem Spiel gegen den SCC bereits aus. Es fiel uns unfassbar schwer in das Finale hineinzufinden. Während der TSC glasklar sein Spiel herunterspielte , mussten wir arg mit uns selbst kämpfen, auch ich spürte wie meine Kraft ausgesaugt war.
 
 
#10 Nicole 2011-04-20 19:15
Teil 10
Wir qualifizierten uns gegen eines der besten Teams unseres Regionalbereich s und einen der erfolgreichsten Vereine Deutschlands überhaupt. Jungs das war einfach der Hammer! Mir kommen beim Schreiben die Gefühle dieses Spiels wieder hoch und ich könnte Heulen. Es war einfach so schön. Es folgte ein Freudenfest, das ich so in meinen 11 Jahren Trainertätigkei t noch nie erlebt habe, wir feierten weiter, Minuten nach dem Spiel standen wir immer noch im Kreis hüpfen und sangen und feierten unseren grandiosen Sieg! Fantastisch!!! Diese leuchtenden Augen, diese Stimmung. Waoooo!
 
 
#9 Nicole 2011-04-20 19:14
Teil 9
Wir spielten uns in einen Rausch, in keiner Sekunde zweifelten wir an unserem Können, wir brüllten uns die Stimmbänder aus dem Hals und feierten jeden einzelnen Punkt, als hätten wir die Deutsche Meisterschaft schon gewonnen. Es war unglaublich. Wir waren endlich EIN TEAM, jeder einzelne machte sich um seine Medaille verdient und gab Alles. Ob beim Aufschlag, beim Klatschen, beim Brüllen oder beim Dankeball, wir waren EINS! Es war einfach unbeschreiblich ! Die ganze Halle war erfüllt von unseren Gesängen und die beiden anderen Halbfinalisten hatten Probleme ihrem eigenen Spiel zu folgen. Was auf unserem Feld geschah, hatte außer uns niemand so erwartet. Wir schlugen den SCC. Und das auf eine so lautstarke, psychisch absolut überlegene Weise, das mir fast die Luft wegblieg. Es war ein Rausch. Wir gewannen deutlich!
 
 
#8 Nicole 2011-04-20 19:13
Teil 8
Und dann, dann sah ich die Gesichter, ich nahm das Feld wahr und nur das Feld, war völlig fokussiert auf die gegnerischen Spieler, sah rings um her nur verschwommen, den SCC aber ganz deutlich. Da war es plötzlich völlig klar „Wir gewinnen, wir gewinnen!“ Ich hatte keinen Zweifel, dass hatte ich erst zwei Mal in meinem Trainerleben: FLOW! Ich wusste, dass wir gewinnen, es gab überhaupt keinen Zweifel, dass wir dieses Spiel mit deutlichem Abstand für uns entscheiden. Noch die letzten Worte an die Jungs gerichtet und ich konnte in ihren Augen lesen, was in meinen schon einige Sekunden länger zu sehen war: GLANZ! Nichts konnte uns jetzt aufhalten. Während die SCC Fankurve mit den bekannten riesigen Trommeln und einer anständigen Stimmung das Spiel eröffnete, begannen wir unseren Teamgesang, was nun begann, sollte lange nicht enden!
 
 
#7 Nicole 2011-04-20 19:11
Teil 7
Nach dieser Saison, nach allen Erfolgen, nun völlig unerwartet eine Niederlage, bei der wir unser Leistungsvermög en nicht abrufen konnten. Man kann verlieren, wenn der Gegner besser ist und man alles gegeben hat, aber verlieren und zu wissen, wir haben nicht Alles gegeben. Schwierig. Mit hängenden Köpfen und dem Ende vor Augen schlichen die Jungs in die Kabine, als wäre die Weltmeisterscha ft vergeben. Nun hieß es sich wieder fangen, unser Ziel in den Fokus zu stellen und unsere innere Einstellung völlig neu zu justieren. Mit unseren kleinen Geheimwaffen suchten wir unsere Konzentration. Die letzten Worte in dieser Besprechung fanden dieses Mal ohne das Trainerteam statt. Während wir noch die letzten Details besprachen. Nachdem ich meinen Lieblingssports ong noch einmal für mich angehört hatte, ging es zurück in die Halle. Die Jungs hingen noch bei unserem Tribünenblock rum und mussten erst einmal aufs Feld gescheucht werden. Nun ging es relativ zügig ans Einschlagen.
 
 
#6 Nicole 2011-04-20 19:10
Teil 6
Am Ende des ersten Satzes hatten wir uns etwas gefangen und wollten diese Motivation mit in den zweiten Satz nehmen. Wir begannen an unser gewohntes Spiel anzuknüpfen und holten uns stark umkämpft in einem insgesamt guten Satz beider Mannschaften, den Sieg. Nun musste der Tie-break über den Satzgewinn entscheiden. Am Anfang konnten wir gleich eine Führung herausspielen und schienen sicherer in unseren Aktionen zu werden. Es folgte ein kleiner Rückschlag und wir gaben den Vorsprung auf, bei nur einem Punkt Unterschied wechselten wir die Seiten. Es fiel uns schwer wieder unseren Lauf zu finden und wir mussten weitere Punkte an den BTSC abgeben. Am Ende war es die Psyche, die uns einen Strich durch die Rechnung machte und uns den Mut nahm gegen diese starke Mannschaft unsere Leistung zu bringen. Wir mussten uns geschlagen geben. Ein Tiefschlag!
 
 
#5 Nicole 2011-04-20 19:09
Teil 5
Nun noch eine letzte kleine Ansprache und dann ging es in der zweiten Spielrunde endlich an den Ball. Mit Dessau die vermutlich schwächste Mannschaft der Tageskonstellat ion mussten wir uns nun messen. In einigen Phasen taten wir uns nicht zuletzt wegen der ungewöhnlichen Hallenbedingung en etwas schwer. Im Großen und Ganzen gelang es uns aber in das Turnier zu finden und Dessau recht deutlich zu schlagen. Nun wollten wir gegen den Berliner TSC unseren Gruppensieg einfahren. Erst zwei Wochen zuvor hatten wir das Team beim Rita-Neise-Turnier zwei Mal geschlagen. Also wollten wir an diese Leistung anschließen. Bereits im ersten Satz taten wir uns sehr schwer in das Spiel zu finden, vor allem, da die Berliner Jungs ein völlig anderes Niveau präsentierte, als wir bisher gesehen hatten. Etwas überrannt von der stark aufspielenden TSC-Mannschaft vergaben wir den Satz durch Unsicherheiten.
 
 
#4 Nicole 2011-04-20 19:08
Teil 4
So fuhren wir mit einer Bombenstimmung auf den Parkplatz, auf dem bereits die anderen weitgereisten Teams warteten. Pünktlich zur Hallenöffnung konnten wir sofort in die Halle gehen. Nach einer kleinen Teambesprechung – mehr im Flur als in der Kabine – stimmten wir uns noch einmal ein.
Dann ging es auch schon zur Auslosung. Sehr entspannt und sehr sportlich, wie leider sehr selten, fand diese für mich sehr positiv statt. Als ich vom Meeting zurück in die Halle kam, liefen drei Spieler auf der Leichtathletikb ahn unfassbar schnell vorbei, ich dachte mir noch so „Wer macht sich denn da so geil warm?“ Beim zweiten Hingucken erkannte ich unsere Netzhoppers, mir blieb fast die Spucke weg. Genau das hatte ich erhofft, aber eben nur erhofft. Die Jungs haben das alleine so organisiert. Hab ich schon erwähnt, dass ich sehr stolz auf Euch bin!!!
 
 
#3 Nicole 2011-04-20 19:07
Teil 3
Anschließend ließen wir unsere über die Saison bereits gesammelten Ideen zur Endabstimmung kommen und entschlossen uns das Netzhoppers Känguru zu „tätowieren“ um unsere Einheit und unsere Identifikation mit unserem bedeutenden Verein allen öffentlich zu demonstrieren! Mit einer altbewährten Runde unseres Ukrainestandard spiels ließen wir den Abend ausklingen. Wir gingen relativ zeitig ins Bett und ich konnte kaum glauben, wie früh tatsächlich alle schliefen. Sehr stark Jungs, ich bin beeindruckt!
Am nächsten Morgen ging alles zügig aber ruhig von statten und wir konnten bereits vor dem Frühstück alle Autos packen um dann sehr gemütlich zu frühstücken. Schon hier spürte man unser gemeinsames Feeling in der Luft, ich habe den Morgen sehr genossen. Anschließend ging es in den Bus und die Pkws und natürlich wurde in den zehn Minuten Fahrzeit bis zur Spielhalle die Meisterschafts-CD gehört.
 
 
#2 Nicole 2011-04-20 19:06
Teil 2
Umso stolzer bin ich, dass wir endlich bei unserem bisherigen Saisonhöhepunkt mit dem ganzen Kader geschlossen auflaufen konnten.
Am Samstagabend hatten wir unsere erste gemeinsame Mannschaftsbesp rechung, mit allen Spielern – ich kann es gar nicht oft genug sagen – es war einfach toll. Für mich war das sehr bedeutend! Wir haben als Mannschaft noch einmal zusammengetrage n, was uns bis zu diesem Punkt gebracht hat und ich habe unsere bis dato erspielten Erfolge noch einmal aufgezeigt. Nach einer weiteren Ansprache, die mir sehr wichtig war, in der ich wie immer die Hälfte vergessen habe, konnte ich dann unsere Stärken und Ziele noch einmal formulieren. Wir wollten uns auf jeden Fall für die Deutsche Meisterschaft qualifizieren, daran gab es überhaupt keinen Zweifel. Und wir wollten auch das Turnier gewinnen, bis dato von nationalen Jugendteams ungeschlagen, wollten wir diese Serie fortführen.
 
 
#1 Nicole 2011-04-20 19:05
Teil 1
Berlin, Berlin – Wir fahren nach Berlin!

Nun mein dieses Mal deutlich später erstellter Bericht. Dennoch wollte ich mir nicht nehmen lassen, meine Sicht hier in gewohnter Form niederzuschreib en.

Am Samstag fuhren wir das erste Mal in der gesamten Saison – und wer die U16 verfolgt hat, weiß wir haben eine sehr intensive Saison gespielt – mit ALLEN Spielern zu NODM. Das allein war für uns ein riesiger Erfolg. Es ist immer schwer aus vielen verschiedenen Typen unter einem neuen Trainerteam mit einigen neuen Spielern eine Mannschaft zu werden, zumal unser Kader sich über drei Jahrgänge erstreckt. Die wohl größte Herausforderung aus meiner Trainersicht bestand hier im Teambuilding. Während noch am Anfang der Saison die Spieler sehr verhalten auf unsere Angebote reagiert haben und sowohl Team-Cup als auch spektakuläre Turnierfahrten nur von sehr wenigen Spielern wahrgenommen wurden.
 

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