D-Jugend knapp an Medaille vorbei
Geschrieben von: Tilo
In Potsdam spielten diesen Sonntag die besten sechs Mannschaften der U-14 Mädchen um die Landesmeisterschaft. Mit dabei waren zwei Mannschaften vom SC Potsdam sowie zwei aus Schwedt, die Runde komplettierten die Cottbuser und natürlich unsere Mädchen aus Königs Wusterhausen.
Schwere Aufgaben standen vor den Mädchen der Netzhoppers, welche schon im ersten Spiel gegen Schwedt II zeigen mussten, was in ihnen steckt, um in der Gruppe noch eine Chance zu haben. Ein gutes erstes Spiel mit deutlichen Vorteilen bei den Netzhoppers stellte die Weichen in Richtung Halbfinale. Gegen die zweite Schwedter Mannschaft kamen alle Spielerinnen zum Einsatz und es wurde mit 25:10 und 25:12 gewonnen. Ein Erfolg der Mut machte auf mehr.
Das zweite Gruppenspiel wurde gegen die favorisierten Spielerinnen vom SC Potsdam bestritten. Der Schwung des vorherigen Spiels konnte zu Beginn noch gut mitgenommen werden und ein deutlicher Widerstand wurde geboten. Leider setzte sich mit zunehmendem Spielverlauf die körperliche Überlegenheit, der groß gewachsenen Potsdamerinnen immer stärker durch. Am Ende wurde dann klar, dass Potsdam eine Nummer zu groß für uns war, denn die Ergebnisse fielen deutlicher aus, als das Spiel erkennen ließ. Mit 13:25 und 15:25 gewann der SCP.
Mit dem zweiten Gruppenplatz hieß es jedoch noch lange nicht, dass Netzhoppers aus dem Rennen war. Denn im Halbfinale war theoretisch noch alles Möglich. Es ging gegen die erste Schwedter Mannschaft, welche als Gruppensieger auf uns traf. Es war ein Spiel welches von Beginn an nicht für die Mädchen der Netzhoppers in die richtige Richtung gehen sollte. Wenig Chancen und ein einfach zu guter Gegner besiegelten die Finalträume. Es bleibt zu bemerken, dass die Schwedter Mannschaft an diesem Tag auch einfach die besten in der Halle waren. Leider spürten das unsere Mädchen recht hart mit 9:25 und 7:25.
Nichts desto trotz ging es jetzt im kleinen Finale gegen Cottbus. Ein Sieg würde die Medaillenträume wahr werden lassen, doch auch hier lief im ersten Satz nur wenig in die richtige Richtung. Mit 10:25 ging der erste Satz verloren und alle Hoffnung wurde in den zweiten gesteckt. Diesmal lief alles von Anfang an besser und so konnten die Mädchen mit viel Kampfgeist und Spielstärke einen Vorsprung erkämpfen. Nur leider reichte auch dieser nicht aus, da die Nerven der noch jungen Spielerinnen kurz vor Schluss noch versagten. Es war schade, dass man eine Medaille verpasste. Viel Ehrgeiz und Kampfeswille wurde in den Spielen gezeigt und auch wenn manchmal einfach noch die nötige Durchschlagskraft fehlte sollte der 4. Platz den Anlass zum weitermachen geben. Die Meisterschaft holte sich die Mannschaft aus Schwedt nach einem starken Spiel gegen Potsdam I.
Ein besonderer Dank gilt hier noch einmal den mitgereisten Eltern, welche in der Halle für die schöne Atmosphäre sorgten und die Spielerinnen hin und zurück fuhren.
Es spielten:
- Katja Belkin
- Maraike Dietzmann
- Sandra Szczepanski
- Sophie Lehmann
- Hannah Weidling
- Laura Lietzke
- Tina-Luise Lutz































































